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Corona-Lage in NRW: Bewegungsradius in vier Kreisen aufgehoben

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Zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einigten sich Bund und Länder auf einen Bewegungsradius. Die NRW-Regierung hat nun eine Entscheidung dazu wieder aufgehoben.

+++ Live-Ticker zum Coronavirus in NRW aktualisieren +++

Update: 19. Januar. Am Dienstag ist eine neue Corona-Regionalverordnung des Landes NRW in Kraft getreten. Darin werden keine Hotspot-Regionen genannt, für die der Bewegungsradius gilt – dieser ist damit in den Kreisen Höxter, Minden-Lübbecke, Gelsenkirchen und dem Oberbergischen Kreis aufgehoben.

Für die Kreise kam die Neuerung genau so überraschend, wie schon die Einführung der Regel. Erst um 17 Uhr am Vorabend war die Regionalverordnung für NRW erlassen worden. Die Inzidenzwerte in den betreffenden Kreisen sind seit vergangener Woche deutlich gesunken. So liegt der Kreis Höxter bereits seit Tagen unter dem Wert von 200. Landrat Michael Stickeln begrüßt die Absetzung der Regel.

NRW erlässt Bewegungsradius in Corona-Hotspots: Kommt jetzt der harte Lockdown?

Update: 18. Januar. Offenbar wegen des Coronavirus und dem anhaltenden Lockdown musste die Steakhouse-Kette Maredo fast alle Mitarbeiter kündigen und andere Gastro-Betriebe haben sich nun zusammen getan, um auf die finanzielle Not der Branche aufmerksam zu machen.  

Update: 15. Januar. Neben dem eingeschränkten Bewegungsradius könnte in Deutschland nun eine weitere, strengere Maßnahme auf die Bürger zukommen. Derzeit soll eine bundesweite Ausgangssperre im Gespräch sein. Angesichts der weiterhin hohen Zahl an Coronavirus-Neuinfektionen raten Experten aktuell zu härterem Durchgreifen. Laut Medienberichten soll auch Angela Merkel soll nun einen „harten Lockdown“ fordern.

NRW erlässt Bewegungsradius in Corona-Hotspots – 25.000 Euro Bußgeld droht

Update: 12. Januar. Quasi über Nacht erließ das Land NRW nun doch eine neue Corona-Regionalverordnung, die die Umsetzung der 15-Kilometer-Regeln vorsieht. Nach der Bund-Länder-Konferenz, bei der besagter Bewegungsradius für Kommunen mit einer 7-Tages-Inzidenz ab 200 beschlossen wurde, hatte sich die Landesregierung zunächst sehr bedeckt gehalten.

In der aktualisierten Corona-Schutzverordnung für NRW kam ein Bewegungsradius überhaupt nicht vor – nur ein Verweis auf die bereits bestehende Regionalverordnung war zu finden. Diese regelte unter anderem, dass Ausgangssperren von kreisfreien Städten und Kreisen mit einer 200er Inzidenz selbst in die Wege geleitet werden können, in Absprache mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales. Also ein Kann, aber kein Muss. So wurde auch die Regelung für den Bewegungsradius in den Medien aufgefasst – doch am späten Montagabend gab das Land NRW unter anderem über Twitter bekannt, dass es für vier Kreise eine 15-Kilometer-Regel erlassen hat.

So gilt bereits ab heute ein Bewegungsradius für den Kreis Höxter*, der noch am Montag mit 261 die höchste Inzidenz in NRW ausgewiesen hatte. Am Dienstag liegt diese nun bei 233,2. Die 15-Kilometer-Regel wurde auch in drei weiteren Kreisen erlassen, und zwar in den Kreisen Minden-Lübbecke, Recklinghausen und im Oberbergischen Kreis.

Die Entscheidung über den Erlass eines Bewegungsradius‘ habe das Land NRW erst jetzt getroffen, da wegen des Meldeverzugs über die Feiertage die tatsächlichen Infektionszahlen nicht verlässlich gewesen wären, erklärte NRW-Gesundheitsminister Karl Josef Laumann in einer Mitteilung. Nun könne das Land jedoch auf der „Basis einer besser gesicherten Faktenbasis agieren“, so der Landesminister.

Klar ist: Eine Begrenzung des persönlichen Bewegungsradius auf 15 Kilometer stellt einen erheblichen Grundrechtseingriff dar. Dieser ist nach der Rechtsprechung nur bei nachhaltig hohen Inzidenzen und nur auf Grundlage einer sicheren Datenbasis vertretbar. [...] Eine schwankungssichere Datenbasis stand aufgrund des Meldeverzugs während der Feiertage bislang aber nicht zur Verfügung. Ab sofort können wir wieder auf Basis einer besser gesicherten Faktenbasis agieren und setzen im Schulterschluss mit den Kommunen den Beschluss der MPK konsequent um.

Karl Josef Laumann (CDU)

Der Bewegungsradius soll nun für die Kreise und kreisfreien Städte in NRW erlassen werden, die eine „nachhaltig“ erhöhte 200er Inzidenz sowie ein „diffuses Infektionsgeschehen“ aufweisen – also wenn ein Coronavirus-Ausbruch nicht klar einer Quelle zuzuordnen ist. Bürger dürfen sich dann nur noch in den Grenzen ihrer Stadt oder ihres Kreises frei bewegen. Über diese Grenze des eigenen Wohnorts hinaus gilt ein Bewegungsradius von 15 Kilometern. „Ziel der räumlichen Beschränkungen ist, das Infektionsgeschehen einzudämmen und nicht in andere Gemeinden zu ‚exportieren‘“, erklärt die Landesregierung in einer Mitteilung. Doch auch Wege in diese eingeschränkten Städte sind geregelt.

Die gleiche räumliche Bewegungseinschränkung gilt für das Hineinfahren in solche „Hotspots“ von außerhalb: Personen, deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort nicht im jeweiligen Stadt-/Kreisgebiet liegt, dürfen sich innerhalb der Gebiete mit den hohen Inzidenzzahlen nur bewegen, wenn sie dabei den 15-Kilometer-Radius um den eigenen Heimatort nicht verlassen.

Land NRW

Bei Verstößen setzt das Land ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro an. Der Bewegungsradius in den genannten Kreisen gilt vorerst bis zum 31. Januar. Sollen auch weitere Kreise eine dauerhaft erhöhte Inzidenz mit „diffusem Infektionsgeschehen“ aufweisen, wird die Corona-Regionalverordnung vom Land NRW entsprechend angepasst. Zudem können Kommunen in Absprache mit dem MAGS die 15-Kilometer-Regel mit noch schärferen Maßnahmen ergänzen. Doch es gibt auch Ausnahmen:

  • Reisen, die der Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher oder vergleichbarer Besorgungen dienen,
  • der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Notbetreuung oder eine Begleitung bei diesem Besuch,
  • der Besuch von Einrichtungen und Diensten der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen,
  • Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahestehenden Personen,
  • die Übernahme pflegerischer, unterstützender und betreuender Tätigkeiten für andere Personen,
  • die Inanspruchnahme von medizinischen, pflegerischen und sonstigen nicht dem Freizeitbereich zuzuordnenden Dienstleistungen
  • Fahrten aus ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

Bewegungsradius in Corona-Hotspots? NRW-Regierung fällt eigene Entscheidung

Update: 8. Januar. Bei der Bund-Länder-Konferenz am 5. Januar einigten sich Kanzlerin Merkel und die Länder-Chefs angesichts der noch immer ernsten Coronavirus-Lage in Deutschland zu einer Verlängerung des Lockdown und weiterer Verschärfungen. Unter anderem wurde beschlossen, dass in Städten mit einer besonders hohen 7-Tages-Inzidenz die Bewegungsfreiheit der Bürger eingeschränkt werden solle. Dies bedeutet: Ab einer Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen sollen sich die Bewohner für einen festgelegten Zeitraum nur noch in einem Bewegungsradius von 15 Kilometern um den Wohnort herum aufhalten dürfen.

Zur Umsetzung der neuen Beschlüsse debattierten im Anschluss die Länderparlamente. Auch in NRW wurden diese in der neuen Coronaschutzverordnung umgesetzt. Doch beim Bewegungsradius setzt die Landesregierung auf die Selbstbestimmung der Kommunen. Diese Maßnahme wird in die bereits bestehende Corona-Hotspot-Strategie des Landes NRW mit aufgenommen. Dies bedeutet kurz gesagt: Städte mit einer Inzidenz über 200 können die Bewegungseinschränkung erlassen, müssen es aber nicht. In Bielefeld wurde beim Corona-Inzidenzwert die kritische Marke überschritten*, Oberbürgermeister Pit Clausen entschied sich jedoch gegen die 15-Kilometer-Regel.

Die in den Bund-Länder-Beratungen festgelegten Beschränkungen für Kreise und kreisfreie Städte mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Begrenzung von Freizeitaktivitäten auf einen 15-Kilometer-Radius um den Wohnort) werden für die betroffenen Kommunen im Rahmen der bestehenden Hotspot-Strategie geregelt.

Land NRW

Der Bewegungsradius, der in manchen Medien auch als „Corona-Leine“ bezeichnet worden ist, habe vor allem den Zweck, Tagestourismus einzudämmen, von dem Bund und Länder schon seit Wochen abraten. Die Maßnahmen wurde in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert und oftmals auch stark kritisiert. Vor allem für ländliche Regionen könnte die Einschränkung stark in den Alltag eingreifen, für viele Städter wiederum würde sich kaum etwas ändern. Zudem ist fraglich, wie eine solche Regelung überhaupt durch Ordnungsämter und Polizei überprüft werden solle.

Sollte eine Stadt diese Corona-Schutzmaßnahme erlassen, gebe es jedoch auch Ausnahmen: Aus triftigen Gründen dürfen Einwohner den Bewegungsradius von 15 Kilometern weiterhin verlassen, zum Beispiel bei Lebensmitteleinkäufen, Arztbesuchen oder für den Weg zur Arbeit. Zudem gibt es in NRW derzeit (Stand: 8. Januar) nur zwei Kreise und eine kreisfreie Stadt, die eine Inzidenz über 200 ausweisen: der Oberbergische Kreis, der Kreis Höxter in Ostwestfalen* und Gelsenkirchen. Lesen Sie mehr zur neuen Corona-Schutzverordnung in NRW.

NRW/Deutschland: Bewegungsradius „an der Lebensrealität vorbei“ – Opposition kritisiert Corona-Regel scharf

Update: 6. Januar. Die am Dienstag (5. Januar) von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wurden heftig diskutiert. Vor allem die Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer vom eigenen Wohnort entfernt, die in Hotspots mit einer Inzidenz von über 200 gilt, kam bei der Opposition nicht gut an.

Konstantin Kuhle, Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, sagte gegenüber t-online.de: „Angesichts hoher Infektionszahlen sind strenge Maßnahmen erforderlich. Ein Bewegungsradius von 15 Kilometern geht aber an der Lebensrealität der Menschen – vor allem im ländlichen Raum – vorbei.“ Er mahnte die Bundesregierung, das Vertrauen der Bürger in Deutschland nicht zu verspielen. Auch der Fraktionschef der Linken zeigte sich den neuen Corona-Maßnahmen gegenüber noch skeptisch.

„Ob die Maßnahmen tauglich sind, das Virus einzudämmen, werden die nächsten Wochen zeigen müssen“, sagte Dietmar Bartsch. Er kritisierte Angela Merkel (CDU) vor allem dafür, den Bundestag in die Debatten zu den neuen Corona-Maßnahmen nicht mit einbezogen zu haben. Dies bezeichnete Bartsch als ein „undemokratisches Manöver der Kanzlerin“.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet verteidigte den Kurs der Bundesregierung hingegen. „Wir brauchen jetzt noch härtere Maßnahmen, um die Kontakte weiter zu beschränken“, sagte er. Am Mittwoch (6. Januar) wurden in NRW zudem neue Regelungen für den Schulunterricht beschlossen.

BundeslandNRW
Einwohner17.947.221
RegierungschefArmin Laschet (CDU)

Corona-Lage in NRW: Bewegungseinschränkungen beschlossen

Update: 5. Januar, 20.19 Uhr. In Städten und Landkreisen, in denen die 7-Tages-Inzidenz die 200er Marke knackt, konnten Kommunen bislang Ausgangssperren erlassen. Bedeutet: Nachts dürfen Einwohner nur noch aus triftigen Gründen außerhalb der eigenen vier Wände unterwegs sein. Ein paar Landkreise in NRW hatten bereits zu dieser Maßnahme gegriffen, unter anderem Gütersloh, Herford und Minden. Beim Corona-Gipfel von Bund und Ländern wurde nun eine weitere, strikte Maßnahme beschlossen: Bewegungsbeschränkungen.

So können Städte und Kreise mit einer Inzidenz ab 200 nicht nur die Uhrzeit festlegen, zu der die Einwohner draußen unterwegs sein dürfen. Sie können auch anordnen, dass die Einwohner sich nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort bewegen dürfen. Damit soll vor allem Tagestourismus eingeschränkt werden. Die Reise in andere Städte ist dann nur noch erlaubt, wenn triftige Gründe vorliegen – zum Beispiel ein Arztbesuch oder die Arbeit. Im Newsticker von msl24.de* erhalten Sie einen Überblick über die wichtigsten Ergebnisse des Corona-Gipfels, in einem weiteren Artikel finden Sie zudem die neuen Coronavirus-Regeln ausführlich erklärt.

Corona-Lage in NRW: In diesen Städten und Kreisen gilt eine Ausgangssperre

Update: 28. Dezember. Wegen der nach wie vor hohen Inzidenzwerte in vielen Städten und Kreisen in NRW wurden vielerorts Ausgangsbeschränkungen erlassen. Eine Ausgangssperre gilt aktuell in diesen Städten und Kommunen:

  • Kreisen Düren: nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 5 Uhr
  • Kreis Herford: nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 Uhr und 4 Uhr
  • Kreis Lippe: nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 6 Uhr
  • Kreis Minden-Lübbecke: nächtliche Ausgangssperre in einzelnen Gemeinden
  • Oberhausen: nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 6 Uhr
  • Solingen: nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr
  • Ergänzung: Aachen erlässt vorerst keine Ausgangssperre
  • Ergänzung: Kreis Euskirchen: nächtliche Ausgangssperre wurde aufgehoben
  • Ergänzung: Kreis Gütersloh: nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 5 Uhr (gilt auch an Silvester)

Vor allem in Kommunen in Ostwestfalen wurden Ausgangssperren erlassen*. So beschloss am Sonntag (27. Dezember) auch der Kreis Gütersloh eine Ausgangssperre*. Dennoch haben sich viele Städte und Landkreise in NRW trotz Inzidenz über 200 bisher gegen eine solche Maßnahme entschieden.

Coronavirus-Lage in NRW: Städten und Kreisen erlassen Ausgangssperre

Update: 24. Dezember, 7.55 Uhr. Die Coronavirus-Lage in NRW bleibt weiter angespannt. In vielen Städten und Kreisen liegt der 7-Tages-Inzidenzwert bei über 200. Die höchsten Inzidenzwerte verzeichnet das Robert-Koch-Institut in den ostwestfälischen Landkreisen Lippe (252,4), Minden-Lübbecke (273,2) und Gütersloh (290,7) sowie in Oberhausen (288,5) und Herne (309,4). An Heiligabend kamen nochmals 6628 Neuinfektionen in NRW dazu, deutschlandweit sind es 32.195. Einige Kommunen zogen nun die Reißleine und erließen Ausgangssperren.

Diese strenge Maßnahme gab es bereits in Ländern wie Spanien und Italien, die vor allem in der ersten Welle der Corona-Pandemie mit hohen Neuinfektionszahlen zu kämpfen hatten. In Deutschland waren sie eher die Ausnahme. Nun gelten Ausgangssperren in diesen Städten und Kreisen in NRW (Stand: 28. Dezember):

  • Kreisen Düren
  • Kreis Euskirchen
  • Kreis Herford
  • Kreis Lippe
  • Kreis Minden-Lübbecke
  • Oberhausen
  • Solingen
  • In der Städteregion Aachen soll am Mittwoch eine Entscheidung fallen

Erst am Mittwoch (23. Dezember) wurde vermeldet, dass im Kreis Herford wegen Corona Ausgangssperren erlassen* worden waren. Ausgangsbeschränkungen, die nun in NRW an manchen Orten verhängt wurden, sind von der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes gedeckt, wie auch der WDR berichtet. Sie können als zusätzliche Schutzmaßnahme „im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales“ in Kommunen mit einem Inzidenzwert ab 200 verordnet werden. Die meisten Kommunen verzichten bisher jedoch auf solche Maßnahmen. Im Falle von Herford dürfen Menschen nur aus diesen Gründen zwischen 21 Uhr und 4 Uhr am Folgetag das Haus verlassen:

  • Ausübung einer beruflichen Tätigkeit, die zwingend in diesem Zeitraum erfolgen muss.
  • Unterstützung Hilfsbedürftiger.
  • Dringend erforderliche Inanspruchnahme medizinischer oder veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen.
  • Handlungen zur dringend erforderlichen Versorgung von Tieren.
  • Die Begleitung Sterbender.
  • Das Verlassen der Wohnung zum Schutz von Leib und Leben ist zwingend erforderlich (zum Beispiel: Hausbrand)

Corona-Lage in NRW: Zahl der Todesfälle auf Rekordniveau

Update: 23. Dezember, 8.18 Uhr. Alarmierende Zahlen hat das Robert-Koch-Institut (RKI) am Tag vor Heilig Abend veröffentlicht. Innerhalb eines Tages hat es in Deutschland 962 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Die Zahl stellt einen traurigen Rekord auf: Mehr Tote innerhalb von 24 Stunden hat es im Land bislang noch nicht gegeben. 183 davon entfallen auf NRW.

Dazu kommen 24.740 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland. Allein in NRW, dem bevölkerungsstärksten Bundesland, wurden innerhalb eines Tages rund 5000 Menschen positiv getestet. So kurz vor Weihnachten werden deutlich mehr Tests durchgeführt – viele Familien wollen vor dem Fest mit der Verwandtschaft wissen, ob sie infiziert sind.

Corona-Lage in NRW: Armin Laschet hält an Weihnachts-Gottesdiensten fest

Update: 22. Dezember, 12.09 Uhr. Am Dienstag äußerte sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet in einer Pressekonferenz zur aktuellen Coronavirus-Lage. Dabei sprach der CDU-Mann auch über Weihnachten und Präsenz-Gottesdienste. Diese sollen weiterhin erlaubt bleiben.

Es habe im Vorfeld eine Absprache der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegeben, bei der sich die Politiker darauf geeinigt hätten, Gottesdienste unter der Einhaltung strenger Hygieneregeln weiterhin zu erlauben. Dies berichtete Laschet bei der Pressekonferenz. Zuvor hatte jedoch Joachim Stamp (FDP), Familienminister und Vize-Ministerpräsident in NRW, dazu aufgerufen, Präsenz-Messen und -Gottesdienste in ganz Deutschland einheitlich abzusagen.

Die Zulassung des Biontech-Impfstoffes war auch Thema der Pressekonferenz des Ministerpräsidenten, der seine Hoffnung ausdrückte, dass die Corona-Pandemie im Jahr 2021 besiegt werden könne. Zugleich lobte er Impfstoff-Entwickler und Biontech-Mitgründer Uğur Şahin: „Es freut uns in NRW, dass jemand, der hier als Kind türkischer Einwanderer aufgewachsen ist, für die Welt einen Impfstoff entwickelt hat.“ Mehr zu den neusten Entwicklungen um das Thema Impfen erfahren Sie im Newsticker zur aktuellen Impfstoff-Lage in NRW.

EU gibt grünes Licht für Biontech-Impfstoff – NRW erwartet 50.000 Impf-Dosen

Update: 21. Dezember, 19.20 Uhr. Das große Impfen kann nun auch in Deutschland beginnen: Die EU-Kommission hat am Montag (21. Dezember) die Zulassung des Corona-Impfstoffes des Mainzer Unternehmens Biontech sowie des US-Partners Pfizer genehmigt. „Heute fügen wir dem Kampf gegen Covid-19 ein wichtiges Kapitel hinzu“, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.

Somit können knapp zehn Monate nach dem Ausbruch des Coronavirus in Deutschland die ersten Impfungen beginnen. Bereits am kommenden Sonntag (27. Dezember) sollen die ersten Menschen geimpft werden – auch in den NRW-Städten Münster und Bielefeld sind dafür im Vorfeld Impfzentren eingerichtet worden. Am Samstag (26. Dezember) sollen laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) 151.125 Impfdosen in Deutschland eintreffen.

Am 28. Dezember werden 521.625 weitere Impfdosen erwartet und am 30. Dezember dann nochmals 672.750. Nach dem Jahreswechsel sollen innerhalb der ersten Kalenderwoche 2021 weitere 672.750 Impfdosen nach Deutschland geliefert werden – das macht etwa zwei Millionen Impfdosen innerhalb von zwei Wochen. Pro Person sind zwei Impfungen gegen das Coronavirus notwendig.

Zunächst sollen Personen über 80 Jahre sowie Personal und Bewohner von Pflegeheimen und auch das Gesundheitspersonal mit sehr hohem Infektionsrisiko geimpft werden. Der Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech soll eine 95-prozentige Sicherheit gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 gewährleisten. In NRW werden in der ersten Woche 50.000 Impfdosen erwartet.

Coronavirus-Mutation: Jens Spahn äußert sich – NRW erlässt strenge Maßnahmen

Update: 21. Dezember, 7.57 Uhr. Das Land Nordrhein-Westfalen hat ebenfalls auf die entdeckte Coronavirus-Mutation in Großbritannien und Südafrika reagiert. NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) gab am Sonntagabend (20. Dezember) in der „Aktuellen Stunde“ im WDR Fernsehen bekannt, dass Quarantäne-Verordnung wieder in Kraft gesetzt werde. „Sie wissen, sie ist für NRW vom Oberverwaltungsgericht für alle Länder aufgehoben worden. Wir werden sie ab Mitternacht wieder in Kraft setzen - insbesondere für Südafrika und Großbritannien“, so Laschet.

Mehrere Passagiere aus Manchester und London waren am Sonntag noch an den Flughäfen in Köln, Düsseldorf und Dortmund gelandet. Sie wurden auf die Quarantäne-Pflicht hingewiesen. Die Einreisenden sind zu einem Corona-Test verpflichtet. Diesen müssen sie in den kommenden fünf Tagen wiederholen. Aus den Corona-Risikogebieten gilt nun ein Einreiseverbot. „Was natürlich ins Land kommt, sind Lkw, die Güter bringen, oder Personen, die mit Pkw anreisen. Hier gilt ebenfalls ab Mitternacht die Quarantäne-Verordnung“, erklärte der CDU-Poltiker via Twitter. Die im Südosten Englands entdeckte Mutation des Coronavirus SARS-CoV-2 soll deutlich ansteckender sein.

NRW: Großbritannien verkündet Mutation des Coronavirus

Update: 21. Dezember, 7.29 Uhr. Eine Mutation des Coronavirus wurde am Wochenende in Großbritannien nachgewiesen. Bis zu 70 Prozent ansteckender soll die veränderte Form des ursprünglichen Erregers sein. Premierminister Boris Johnson verkündete daraufhin, dass es in Regionen Großbritanniens, die stark von der Pandemie betroffenen sind, keine Lockerungen zu Weihnachten geben werde. Auch Deutschland hat auf die Neuigkeiten reagiert.

Die Coronavirus-Mutation wurde ebenfalls in Südafrika festgestellt. Passagierflüge von Großbritannien und von Südafrika nach Deutschland werden gestrichen. Eine Einreise ist derzeit nicht mehr möglich. Ab Montag (21. Dezember), 00.00 Uhr gilt die neue Maßnahme. „In Deutschland ist die Mutation bis jetzt noch nicht nachgewiesen worden“, berichtete Jens Spahn (CDU) am Sonntagabend im Interview mit „Bericht aus Berlin“ (ARD). Dennoch nehme man die Warnung aus Großbritannien sehr ernst. „Dass Viren sich verändern, ist nicht ungewöhnlich, aber eine deutlich schnellere Übertragbarkeit, wie sie in diesem Fall vermutet wird, die würde natürlich viel verändern“, erklärte Gesundheitsminister Spahn.

Nach der Coronavirus-Mutation in Großbritannien herrschen dort nun strengere Corona-Regeln. Ob auch die Schutzmaßnahmen in NRW und ganz Deutschland noch einmal verschärft werden, konnte Spahn noch nicht beantworten. „Es geht nicht darum, dass jeder die Regeln ausreizt. Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger machen es nicht, sondern bemühen sich, Weihnachten im engsten Familienkreis zu feiern“, so der CDU-Politiker.

Coronavirus in NRW: „Stiko“ veröffentlicht Empfehlung zur Corona-Impfung – Panne bei Fallzahlen

Update: 17. Dezember, 18.18 Uhr. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat erneut einen neuen Höchststand erreicht. Außerdem gab es am Donnerstag erneut Probleme bei der Übermittlung von Daten. Zunächst meldete das RKI 26.923 neue Corona-Fälle. Im Verlauf des Tages musste die Zahl jedoch deutlich nach oben korrigiert werden. Von 30.400 Fällen ist inzwischen die Rede.

Es gibt aber auch Licht am Ende des Tunnels, denn die Ständige Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut hat ihre Empfehlung zur Corona-Impfung veröffentlicht. Darin ist zum Beispiel geregelt, welche Personengruppen vorrangig die Corona-Impfung erhalten sollen. Es handelt sich dabei vor allem um Menschen, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer Covid-19-Erkrankung haben. Aber auch Personen, die aufgrund ihres Berufs gefährdet sind, sollen weit oben auf der Liste stehen. Es wird in Stufen geimpft. Zu der ersten Stufe zählen folgende Personen:

  • Bewohner von Senioren- und Altenpflegeheimen
  • Personen im Alter von über 80 Jahren
  • Personal in medizinischen Einrichtungen
  • Pflegepersonal in der ambulanten und stationären Altenpflege
  • Andere Angestellte in der Senioren- und Altenpflege

Coronavirus in NRW: Starttermin für Corona-Impfungen steht fest

Update: 17. Dezember. Ende November gab das Land NRW den Startschuss – seitdem wurden 53 Impfzentren errichtet. Jetzt fehlt nur noch der Impfstoff. Die Zulassung durch die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) soll nach Einschätzung des Bundes noch vor Weihnachten erfolgen, die ersten Impfungen sollten voraussichtlich um die Jahreswende durchgeführt werden – doch nun könnte es einen deutlich früherer Termin geben.

Armin Laschet (CDU) hat über die Coronavirus-Impfungen in NRW in formiert, die am 27. Dezember starten sollen. Dies teilte der Berliner Senat mit Verweis auf Informationen von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit. Berlin hat derzeit bei der Gesundheitsministerkonferenz den Vorsitz inne.

Demnach könnten besonderes gefährdete Personengruppen – zum Beispiel Menschen über 80 Jahren und Bewohner von Pflegeeinrichtungen aber auch das Pflegepersonal – bereits kurz nach Weihnachten geimpft werden. Zu Beginn sollen mobile Teams, bestehend aus Ärzten und medizinischem Personal, eingesetzt werden, die die Impfungen vor Ort in den Heimen und Einrichtungen durchführen.

Am Donnerstag (17. Dezember) findet der Impfgipfel in NRW statt. Danach werde die Landesregierung um Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) weitere Details zu Vorbereitung und Ablauf der Corona-Impfungen bekannt geben. Ob der Impftermin kurz nach Weihnachten eingehalten werden kann, hängt einerseits von der Zulassung des Impfmittels durch die EMA ab, andererseits jedoch auch von der Verfügbarkeit: Wann werden wie viele Wirkstoff-Dosen verfügbar sein? Dies bleibt abzuwarten. Auf msl24.de finden Sie derweil die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Impfzentrum Münster und die Coronavirus-Impfungen*.

Harter Corona-Lockdown: Pandemie trifft nun auch die Sternsinger in NRW

Update: 16. Dezember, 17.41 Uhr. Die Pandemie hat nun auch Auswirkungen auf das Dreikönigssingen. Wegen des Coronavirus sollen die Sternsinger in ganz Deutschland auf Hausbesuche verzichten, um eine weitere Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 zu verhindern. Stattdessen soll es Alternativen geben.

Harter Lockdown in ganz Deutschland: Welche Coronavirus-Regeln gelten ab dem 16. Dezember in NRW?

Update: 16. Dezember. Am heutigen Mittwoch beginnt deutschlandweit der sogenannte „harte Lockdown“ im Kampf gegen weitere Ansteckungen mit dem Coronavirus*. Vier Wochen lang wird nun der Einzelhandel weitestgehend geschlossen sein, viele körpernahe Dienstleistungen können nicht mehr angeboten werden und die Schulen stellen den Präsenzunterricht für die meisten Schüler ein – in NRW ist dies sogar schon seit Montag der Fall.

Am Dienstag nutzten viele Menschen in NRW sowie dem Rest Deutschlands den letzten Öffnungstag vor dem Corona-Lockdown, um noch einige Dinge vor dem nahenden Weihnachtsfest zu erledigen. So gab es zum Beispiel einen regelrechten Besucher-Ansturm auf Friseure. Auch in die Innenstädte und Geschäfte des Einzelhandels strömten viele Kunden und sorgten so mitunter für lange Schlangen an den Kassen und sogar bereits am Eingang.

Ab heute also „harter Lockdown“. Damit Sie wissen, was Sie jetzt in NRW beachten müssen, haben wir die wichtigsten Änderungen zusammengefasst. Die vollständige Liste der neuen Maßnahmen finden Sie im Newsticker zu den Coronavirus-Regeln* von Bund und Ländern, der stetig aktualisiert wird.

  • Schulen und Kitas: Vom 16. Dezember an bis zum 10. Januar 2021 schließen in ganz Deutschland Schulen und Kitas für den regulären Präsenzunterricht. „Kinder sollen dieser Zeit wann immer möglich zu Hause betreut werden. Daher werden in diesem Zeitraum die Schulen grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht wird ausgesetzt.“ Eine Notfallbetreuung soll gewährleistet werden, zudem soll Distanzlernen ermöglicht werden. Abschlussklassen können gesonderte Regelungen erhalten, heißt es im Beschlusspapier von Bund und Ländern.
  • In NRW entfällt der Präsenzunterricht für die Schüler ab Klasse 8. Es wird „Distanzlernen“ durchgeführt. Für die Klassen 1 bis 7 obliegt es den Eltern, ihre Kinder weiterhin zur Schule zu schicken oder ebenfalls auf „Distanzlernen“ setzen. Zudem sind folgende Tage unterrichtsfrei: 21. und 22. Dezember 2020, 7. und 8. Januar 2021. Kitas in NRW bleiben weiterhin für eine Notbetreuung geöffnet.
  • Lockdown/Shutdown für Einzelhandel und Dienstleistungen: Der „Lockdown light“ wird noch einmal verschärft. Ab Mittwoch schließen viele Geschäfte im Einzelhandel. Offen bleiben der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und der Großhandel.
  • Zudem betrifft der Shutdown viele Dienstleistungsbereiche. Geschlossen werden Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe. Geöffnet bleiben dürfen Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege.
  • Weihnachten: Zwischen dem 24. und 26. Dezember wird es bei den Kontaktbeschränkungen in Deutschland Ausnahmen geben. Menschen eines Hausstandes dürfen sich treffen mit „4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre aus dem engsten Familienkreis, also Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandten in gerader Linie, Geschwistern, Geschwisterkindern und deren jeweiligen Haushaltsangehörigen zulassen, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahren bedeutet.“ In der Woche vor Weihnachten sollen die Bürger Kontakte so gut es geht reduzieren, um das Risiko einer Ansteckung an Weihnachten zu reduzieren („Schutzwoche“).
  • Silvester: Am 31. Dezember gilt in Deutschland ein An- und Versammlungsverbot. Zudem dürfen keine Feuerwerkskörper verkauft werden. Außer auf öffentlichen Plätzen ist das Böllern dieses Silvester zwar nicht generell verboten, doch Bürgern wird davon abgeraten.
  • Alten- und Pflegeheime: In NRW soll nun zum Schutz vulnerabler Gruppen das Personal in Alten- und Pflegeheimen mehrmals wöchentlich auf das Coronavirus getestet werden. An Tagen ohne Testung soll für das Personal eine Tragepflicht von FFP2-Masken gelten, wenn sie in nahen Kontakt mit zu betreuenden Personen treten. Zudem müssen Besucher, die aus Regionen mit erhöhter Inzidenz kommen, einen negativen Test vorlegen, der nicht älter sein darf als 24 Stunden.
  • Gastronomie und Alkoholverbot: Restaurants, Imbisse, Kneipen und Cafés bleiben weiterhin geschlossen, die Mitnahme und Lieferung von Speisen und Getränken außer Haus bleibt jedoch weiterhin erlaubt. Zudem wurde ein Alkoholverbot in in der Öffentlichkeit bis zum 10. Januar beschlossen. „Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.“

Corona-Lage in NRW: Kostenlose FFP2-Masken in Apotheken erhältlich

Update: 15. Dezember. Ab Mittwoch (16. Dezember) beginnt in Deutschland der knallharte Lockdown. Dann werden alle Geschäfte, die nicht für die alltägliche Versorgung beitragen, mindestens bis zum 10. Januar 2021 schließen. So soll die derzeit stark ansteigende Zahl von Coronavirus-Neuinfektionen zurückgehen. Trotz des Lockdowns bleiben in NRW einige Geschäfte für Kunden geöffnet*, die wir in einem Artikel für Sie zusammengefasst haben. Auch Apotheken werden in dieser Zeit weiterhin geöffnet sein und vermutlich ab dem heutigen Dienstag (15. Dezember) einen außergewöhnlichen Ansturm auf ihre Geschäfte erwarten.

Denn jeder Bundesbürger, der über 60 Jahre alt oder chronisch krank ist – und somit zur Risikogruppe gehört – bekommt ab sofort jeweils 3 FFP2-Masken kostenlos ausgehändigt.* 27 Millionen solcher Masken, die einen größeren Schutz vor dem Coronavirus bieten, stellt die Bundesregierung bereit. Gegen Vorlage eines Personalausweises oder die Eigenauskunft zur Zugehörigkeit einer Risikogruppe erhalten die Menschen die Masken auch in ganz NRW.

Ab dem kommenden Jahr sollen dann zwölf FFP2-Masken pro Person in sämtlichen Apotheken in NRW erhältlich sein. Trotz der Tatsache, dass diese Masken aufgrund ihrer Filter wirksamer gegen ein- und ausgeatmete Atemluft und somit eine Ansteckung mit dem Coronavirus sind, mahnte Bundesinnenminister Jens Spahn (CDU) zur Vorsicht. „Auch FFP2-Masken bieten keinen 100-prozentigen Schutz für das Coronavirus. Aber sie senken die Gefahr für eine Ansteckung erheblich.“

Am Mittwoch vermeldete das Robert-Koch-Institut (RKI) knapp über 14.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Dies ist der niedrigste Wert seit einer Woche. In NRW gelten derzeit 66.800 Menschen als akut infiziert. Die Wocheninzidenz liegt landesweit bei 171,8.

Coronavirus: Deutliche Kritik an Schulschließungen in NRW

14. Dezember, 8.40 Uhr. Am Sonntag war es nun so weit: Bei einer weiteren Bund-Länder-Konferenz beschlossen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einen sogenannten „harten Lockdown“ – oder auch „Shutdown“ – über die Weihnachtszeit. Damit folgten die Politiker einem Aufruf der Leopoldina, einem wissenschaftlichen Gremium, das Politik und Gesellschaft in aktuellen wissenschaftlichen und wissenschaftspolitischen Fragen berät. Auch in NRW wird somit das öffentliche Leben zum Schutz vor Coronavirus-Ansteckungen weitestgehend eingeschränkt.

Die neuen Coronavirus-Regeln*, die ab Mittwoch (16. Dezember) gelten werden, beinhalten auch die Schließung von Schulen und Kitas beziehungsweise die Aufhebung des Präsenzunterrichts. Diese hatte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) bereits am vergangenen Freitag für diesen Montag (14. Dezember) beschlossen. Somit mussten sich Eltern und Lehrer über das Wochenende um Planungen und Betreuungen der Kinder kümmern. Das sei zu kurzfristig, kritisieren nun Schulleiter in NRW das Vorgehen der Landesregierung.

„Es wäre schön und einfach nützlich gewesen, wenn wir das nicht wieder zu einem Zeitpunkt erfahren hätten, wo ein Teil der Kollegen bereits auf dem Weg nach Hause ist und die Schüler weitestgehend auf dem Weg nach Hause sind“, sagte der Vorsitzende der Schulleitungsvereinigung Nordrhein-Westfalen e.V, Harald Willert, in einem Gespräch in der Radiosendung „Morgenecho“ auf WDR 5 zu der neuen Corona-Maßnahme. So hätten Lehrer unter anderem keine Möglichkeit mehr gehabt, Schülern noch Arbeitsmaterial für die Woche mitzugeben.

Das Ministerium lebt ständig von der Hand in den Mund. Es gibt keine Strategie, es gibt keine Konzepte. Es gibt nur eine Deutungshoheit.

Harald Willert beim „Morgenecho“ auf WDR 5

Kritik kommt auch von der Landeselternschaft der integrierten Schulen in Nordrhein-Westfalen e.V.**: Zwar sei die Aufhebung der Pflicht für den Präsenzunterricht eine gute Entscheidung zum Schutz vor Corona gewesen – doch dies hätte schon viel früher beschlossen werden müssen. Man fragen sich, „warum das alles erst jetzt passiert ist und nicht schon vor Wochen, als sich die hohen Infektionszahlen bereits deutlich abgezeichnet haben“, wie rp-online berichtet.

In NRW entfällt ab dem 14. Dezember der Präsenzunterricht für Schüler ab der achten Klasse. Es wird nur noch Distanzunterricht durchgeführt. Am 18. Dezember ist weiterhin der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien. Bei den unteren Klassen steht es den Eltern frei, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Eine Notfallbetreuung soll gewährleistet werden.

Diese neue Coronavirus-Maßnahme hatte die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer am Freitag verkündet. Zuvor hatte sich die FDP-Politikerin wiederholt für den Erhalt des Präsenzunterrichts ausgesprochen. Zudem hatte sich der Familien-Minister Joachim Stamp (FDP) am Freitag bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf an die Eltern gerichtet. Stamp äußerte die „dringende Bitte“, Kinder bis zum 10. Januar möglichst selbst zu Hause zu betreuen. Für die Familien, die dies nicht leisten können, werde jedoch eine Notbetreuung bis in den Januar hinein sichergestellt.

** Ergänzung: In einer früheren Version dieses Textes war von der „Landeselternschaft in NRW“ die Rede. Es handelte sich jedoch um die „Landeselternschaft der integrierten Schulen in Nordrhein-Westfalen e.V.“. Der Fehler wurde korrigiert.

Corona-Neuinfektionen steigen drastisch an: Laschet kündigt raschen Total-Lockdown in NRW an

11. Dezember, 13:35 Uhr. Das Land NRW hat soeben neue Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus verkündet. Ab dem kommenden Montag (14. Dezember) wird es für die Schüler in den Schulen keine Präsenzpflicht mehr geben. In den Einrichtungen solle möglichst auf Homeschooling umgestellt werden. Für Eltern, die ihre Kinder nicht betreuen können, sollen die Schulen jedoch offen bleiben, versicherte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Außerdem wurden einige Lockerungen zu Weihnachten und Silvester zurückgenommen. Bis mindestens 10. Januar 2021 soll es jedoch jetzt dabei bleiben, dass sich nicht mehr als zwei Hausstände treffen dürfen. Der Einzelhandel in den Innenstädten soll möglichst schnell geschlossen werden. Da die Zahl der Todesfälle in Deutschland inzwischen bei fast 600 liegt, strebt Laschet einen Lockdown für das gesamte Land an. „Der Lockdown in Deutschland muss schnell kommen“, so der CDU-Politiker.

Bereits am bevorstehenden Wochenende wollen sich die Ministerpräsidenten gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel auf ein einheitliches Vorgehen einigen „damit Klarheit herrscht“, so Armin Laschet. Sämtliche Geschäfte, die keine Waren für den täglichen Bedarf anbieten, sollen so schnell wie möglich bis zu 10. Januar schließen. Angesichts der noch immer hohen Corona-Infektionszahlen sei das Ergebnis des bisherigen Teil-Lockdowns ernüchternd, so der NRW-Ministerpräsident am Freitag (11. Dezember).

Update: 11. Dezember, 10.55 Uhr. In einem Altenheim im Kreis Warendorf hat es einen größeren Coronavirus-Ausbruch gegeben. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, haben sich 23 Personen im Pflegeheim Maria Regina in Wadersloh (NRW) mit Sars-CoV-2 infiziert. „Insgesamt 14 der insgesamt 80 Bewohnerinnen und Bewohner sowie neun Pflegekräfte sind dort positiv getestet worden“, heißt es in einer Mitteilung.

Zuvor hatten sich eine Pflegekraft sowie sieben Bewohner mit dem Coronavirus infiziert – daraufhin wurde eine Nachtestung in der Einrichtung in NRW veranlasst. Zwei der zuvor infizierten Personen sind mittlerweile verstorben, teilt die Kreisverwaltung Warendorf mit. „Bereits nach den ersten Fällen wurde die betroffene Wohngruppe unter Quarantäne gestellt und für diesen Bereich ein Besuchsverbot ausgesprochen“, berichtet Dr. Anna Arizzi Rusche, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes.

Den infizierten Personen gehe es den Umständen entsprechend gut und sie befinden sich allesamt im Isolationsbereich des Pflegeheims. Nach Bekanntwerden des Corona-Ausbruchs in der Einrichtung in Wadersloh wurde ein sofortiger Aufnahmestopp für das Heim veranlasst, das vorerst bis zum 24. Dezember gilt. Es besteht zudem auch ein zweiwöchiges Besuchs- und Ausgehverbot.

Entscheidung über Ausgangssperre in Lippe gefallen?

Update: 11. Dezember, 7.17 Uhr. Der Kreis Lippe möchte ab Samstag (12. Dezember) die Coronavirus-Maßnahmen deutlich verschärfen. Eine Ausgangssperre (von 22 bis 6 Uhr) soll im Kreis Lippe eingeführt werden*. Der Landtag in Düsseldorf muss allerdings noch darüber abstimmen. In der Region lag der Inzidenzwert zuletzt deutlich über der Risikomarke 300.

Die Entscheidung über die Ausgangssperre könnte noch am Freitag fallen. Aber nicht nur im Kreis Lippe sind die Corona-Neuinfektionen weiterhin sehr hoch. Das RKI meldete am Freitagmorgen bundesweite fast 30.000 neue Fälle. Damit stieg der Wert erneut deutlich an. Auch die Zahl der Menschen, die an beziehungsweise mit dem Coronavirus gestorben sind, hat einen neuen Höchststand erreicht und liegt nun bei 598. Ein erneuter Lockdown wird immer wahrscheinlicher. Dieser soll Medienberichten zufolge mindestens drei Wochen andauern.

Coronavirus in NRW: Inzidenzwert im Kreis Lippe erreicht kritische 300er-Marke – Ausgangssperre droht

Update: 10. Dezember, 10.31 Uhr. Der Inzidenzwert im Kreis Lippe in NRW hat die kritische 300er-Marke offenbar überschritten. Das RKI meldet am Donnerstagmorgen zwar einen niedrigeren Wert. Nach Angaben des Kreises beträgt die 7-Tages-Inzidenz jedoch 315,1. Damit wird eine nächtliche Ausgangssperre in dem Corona-Risikogebiet immer wahrscheinlicher.

Ab einer Inzidenz von 300 hatte der Landrat des Kreises Lippe, Dr. Axel Lehmann, eine Ausgangssperre in Betracht gezogen. Unter den lippischen Bürgermeistern sei dieser Zug jedoch umstritten. Auf jeden Fall wird wegen der aktuell sehr hohen Corona-Infektionszahlen an einer Allgemeinverfügung gearbeitet. Auch in der Nachbarstadt Bielefeld folgen nun strengere Corona-Regeln*. So soll etwa ab 16 Uhr ein Alkoholverbot in der Öffentlichkeit herrschen.

Coronavirus in NRW: Stadt Münster errichtet Corona-Impfzentrum für eine Million Euro 

Update: 10. Dezember. Die Menschheit wartet auf das große Impfen: Auch in Münster (NRW) laufen die Vorbereitungen, die künftigen Impfungen gegen das Coronavirus logistisch meistern zu können. An der Halle Münsterland soll dafür ein Impfzentrum eingerichtet werden*, an dem sich Menschen gegen Sars-CoV-2 impfen lassen können.

Am Mittwoch (9. Dezember) hat der Rat der Stadt Münster einer Übergangsfinanzierung für den Aufbau des Corona-Impfzentrums an der Halle Münsterland zugestimmt. Für die kurzfristig anfallender Kosten für den Aufbau und den Betrieb der Einrichtung werden zunächst eine Million Euro bereitgestellt. „Dieser Ausgabenblock war bei der Haushaltsaufstellung nicht absehbar und ist in seiner abschließenden Höhe auch jetzt noch nicht präzise kalkulierbar“, sagte dazu Krisenstabsleiter Wolfgang Heuer.

So sei unter anderem noch unklar, wie lange das Impfzentrum in Münster in Betrieb bleiben werde. Bereits in der kommenden Woche soll die Einrichtung an der Halle Münsterland funktionsbereit sein, kündigte Wolfgang Heuer weiter an. Am kommenden Freitag (11. Dezember) will die Stadt dazu noch weitere Details preisgeben.

Coronavirus in NRW: Fast 1000 Verstöße gegen Maskenpflicht in Bahnen

Update: 9. Dezember, 9.03 Uhr. Dass das Tragen einer Gesichtsmaske an vielen Orten seit vielen Monaten Pflicht ist, scheinen noch immer nicht alle Menschen in Deutschland realisiert zu haben. Am vergangenen Montag (7. Dezember) waren 250 Kontrolleure auf neun Bahnstrecken in NRW unterwegs, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu überprüfen, die die Verbreitung des Coronavirus eindämmen soll.

Alleine in der Zeit von 11 bis 18 Uhr haben die Beamten in den Bahnen 958 Verstöße gegen die Maskenpflicht registriert. Gegen die Personen wurden Bußgeldbescheide angefertigt, teilte das NRW-Verkehrsministerium in Düsseldorf mit. „Der Großteil der Menschen ohne Maske war am Nachmittag und frühen Abend bei hohem Verkehrsaufkommen im Berufsverkehr unterwegs“, schreibt das Ministerium weiter. Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) betonte, dass das Bahnfahren auch in Zeiten von Corona eine sichere Sache sei, “wenn alle eine Maske tragen“.  

Nicht immer wird die Maskenpflicht in Zügen eingehalten wie hier.

Coronavirus: Kreis Lippe (NRW) droht Ausgangssperre

Update: 9. Dezember, 7.19 Uhr. Den Menschen im Kreis Lippe könnte demnächst eine nächtliche Ausgangssperre drohen. In der Region sind die Coronavirus-Fälle sehr hoch. Der Inzidenzwert geht steil auf die 300er-Marke zu. Am Vormittag wollen die Verantwortlichen mit dem Gesundheitsministerium über Maßnahmen beraten.

Die Ausgangssperre im Kreis Lippe könnte schon Ende der Woche in Kraft treten, wenn die Corona-Zahlen nicht sinken. Was das für die umliegenden Regionen und vor allem für Berufspendler beispielsweise aus Bielefeld oder dem Kreis Gütersloh bedeutet, ist noch nicht klar.

Coronavirus in NRW: Kreis Lippe in Ostwestfalen ist trauriger Spitzenreiter bei den Corona-Neuinfektionen

Update: 8. Dezember, 20.05 Uhr. Der Kreis Lippe in Ostwestfalen ist aktuell trauriger Spitzenreiter in NRW, was die Neuinfektionen mit dem Coronavirus betrifft. Der Inzidenzwert liegt hier momentan bei 273,4. Deshalb sollen ab Ende dieser Woche neue Coronaregeln in Lippe eingeführt werden. Sobald diese vom NRW-Gesundheitsministerium abgesegnet sind, gilt für die Lipper Bevölkerung folgendes:

  • Corona-Schnelltests für Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen.
  • Reduzierte Personenanzahl und keinen Gesang mehr in Kirchen.
  • Einige Freikirchen müssen ihr Hygienekonzept verbessern.
  • Ab einem Inzidenzwert von 300 soll eine nächtliche Ausgangssperre in Kraft treten.
  • Rathäuser und Kreishaus bleiben zwischen den Jahren geschlossen.
  • Empfehlung: Entzerrter Schulbeginn zwischen 7 und 9 Uhr, Wechsel- und Hybridunterricht.
  • Empfehlung: Maximal fünf Personen an Weihnachten einladen (wird zur Pflicht, falls die Zahlen bis Weihnachten nicht sinken)

Coronavirus: Zwei neue Todefälle in Münster

Münster/Bielefeld – Auf den ersten Blick sehen die jüngsten Zahlen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstag (8. Dezember) veröffentlicht hat, nach einem Schritt in die richtige Richtung aus. Knapp über 14.000 Neuinfektionen durch das Coronavirus* wurden binnen 24 Stunden gemeldet. Doch mit Blick auf die Vorwoche geben die Zahlen eher Grund zur Sorge: Denn am Dienstag vor einer Woche waren es fast 1000 Infektionen weniger, wie msl24.de* berichtet.

Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle in Münster

Auch in NRW beruhigt sich die Lage derzeit noch nicht. In Münster ist der Inzidenzwert in den vergangenen Tagen wieder angestiegen*. Am Dienstag gab die Stadtverwaltung zudem bekannt, dass es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gegeben hat. Mittlerweile sind 35 Covid-19-Patienten seit Ausbruch der Pandemie in der Domstadt ums Leben gekommen.

Aktuell sind in der NRW-Stadt 394 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Besonders prekär ist die Lage unweit des Münsterlands. In Bielefeld liegt der Inzidenzwert mittlerweile bei über 200*. Schon bald könnte eine neue Bund-Länder-Konferenz einberufen werden, um mögliche neue Maßnahmen zu besprechen.

Coronavirus in NRW: Kommt ein neuer harter Lockdown?

Vor wenigen Wochen haben sich die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf ein gemeinsames Vorgehen bis zum Jahresende geeinigt. Da sich die Corona-Lage im Land derzeit jedoch nicht zu bessern scheint, könnte für Münster sowie ganz NRW nach den Weihnachtstagen ein harter Lockdown bevorstehen.

35 Patienten sind mittlerweile an den Folgen ihrer Covid-19-Erkrankung in Münster gestorben.

Diesen Schritt ist bereits das Bundesland Sachsen gegangen. Ministerpräsident Michael Kretschmer kündigte am Dienstag an, dass ab kommendem Montag (14. Dezember) bis zum 10. Januar 2021 Schulen, Kitas sowie Geschäfte, die nicht der Lebensmittelversorgung dienen, geschlossen werden. Ob diese Maßnahmen nun auch auf das Münsterland* und ganz NRW zukommen, bleibt abzuwarten. (*Msl24.de und owl24.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.)

Rubriklistenbild: © Federico Gambarini/dpa

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