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In Mettmann ist ein Mann in eine Baustelle eingebrochen, um sein E-Auto zu laden. 

Kurioser Vorfall in Mettmann

Keine Energie mehr: Tesla-Fahrer begeht Einbruch bei der Polizei und "tankt" auf Männertoilette

In Mettmann (NRW) kam es am Sonntag (23. Februar) zu einem kuriosen Vorfall. Der Fahrer eines Tesla benötigte Energie für sein Auto - hierfür beging er einen Einbruch.

  • Bei der Polizei in Mettmann ging am Sonntag der Einbruchalarm los.
  • Ein Mann war in eine Baustelle eingebrochen, um sein E-Auto wieder aufzuladen.
  • Zuvor hatte er keine Aufladestation für seinen Tesla gefunden.

Mettmann/Nordrhein-Westfalen - Wenn Menschen sich in schwierigen oder scheinbar hilflosen Situationen befinden, kommen ihnen manchmal die kuriosesten Ideen, wie sie sich aus ihrer misslichen Lage befreien könnten. Besonders einfallsreich zeigte sich jetzt ein 48-jähriger Mann, als er für sein elektrisch betriebenes Auto auf der Suche nach Strom war, berichtet RUHR24.de*.

Einbruch bei Polizei in Mettmann: Tesla-Fahrer bricht in Toilette ein

Bei der Polizei in Mettmann bei Düsseldorf lief am Sonntagabend (23. Februar) gegen 19.30 Uhr ein Einbruchalarm ein. Und dieser kam nicht von irgendwo her, sondern direkt aus der sich noch im Bau befindlichen Kreisleitstelle. Das berichtet die Polizei in einer aktuellen Pressemitteilung. Demnach machten sich die Polizisten sofort auf den Weg, um den Grund für den ausgelösten Alarm nachzugehen.

An der Baustelle angekommen machten die Beamten dann eine ungewöhnliche Entdeckung: "Vor einem geöffneten Bauzaun parkte ein weißer Tesla, aus welchem ein Kabel durch die Baustellenumzäunung in einen dahinter liegenden unverschlossenen Toilettencontainer führte", heißt es von der Polizei Mettmann.

Kurioser Polizeieinsatz in Mettmann: Tesla-Fahrer braucht Strom für sein E-Auto

Die Einsatzkräfte folgten dem Kabel und stellten schließlich mit Erstaunen fest, dass der Stecker in eine der Steckdosen in dem Container, gleich neben den Männerpissoirs, eingesteckt wurde - ganz offensichtlich, um das E-Auto wieder aufzuladen.

Einbruch in Mettmann: 48-Jähriger kann keine Aufladestation finden

Nach kurzer Zeit erschien auch der Halter des Wagens an seinem Fahrzeug. Als Erklärung gab der 48 Jahre alte Mann aus Kevelaer an, mangels Energie mit seinem Tesla liegen geblieben zu sein. Auf der Suche nach einer Aufladestation habe er sich dann nicht anders helfen können.

Dabei sei ihm nicht bewusst gewesen, dass er sich - trotz Umzäunung - unberechtigt Zugang auf die Baustelle verschafft habe.

Video: Bahnbrechende Technik: Video zeigt, wie Auto-Pilot von Tesla funktioniert

Die "Entziehung elektrischer Energie" könne außerdem eine Straftat darstellen, so die Polizei Mettmann, die zuletzt einen betrunkenen Vater angehalten hat. Auch die Option, Hilfe bei der unmittelbar nebenan liegenden Polizeiwache zu suchen, kam dem Tesla-Fahrer augenscheinlich nicht in den Sinn. Gegen den 48-Jährigen wurde nun ein Strafverfahren eingeleitet.

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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