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Der Fahrer des Lkw lag unter Tausenden Kartoffeln und musste von den Rettungskräften befreit werden.

Heftiger Unfall

Lkw kippt auf A43 um: Fahrer von der Ladung begraben - Strecke ist wieder frei

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Ein Bild der Zerstörung bietet sich auf der A43 bei Dülmen.  Ein Lkw gerät ins Schleudern und kippt um. Doch damit nicht genug: Der Fahrer wird fast von der Ladung begraben. 

  • Schwerer Verkehrsunfall am Donnerstag, 6. Februar, auf der A43 bei Dülmen
  • Bei einem Lkw platzt ein Reifen, das Fahrzeug gerät ins Schleudern und kippt um
  • Der Fahrer wird von den geladenen Kartoffeln begraben und schwer verletzt

Update, 6. Februar, 18.50 Uhr:

Die Autobahnpolizei Münster teilt gerade mit, dass der rechte Fahrstreifen in Richtung Münster wieder freigegeben ist. Damit haben sich Bergung und Reinigung der Fahrbahn bei Dülmen lange hingezogen. 

Update, 16.48 Uhr:

Die Polizei Münster ist an diesem Donnerstag wirklich im Dauerstress. Soeben hat die Behörde erklärt, dass sich auch im Stadtgebiet von Münster ein schwerer Lkw-Unfall ereignet hat. Auch in diesem Fall kippte der Laster zur Seite - die Ursache steht dabei aber noch nicht fest.

Das Fahrzeug kam aus dem Stadtteil Wolbeck und war in Richtung Freckenhorster Straße unterwegs, berichtete die Polizei. Plötzlich verlor der Fahrer beim Abbiegen die Kontrolle über den Container-Lkw und landete im Graben. Rettungskräfte brachten den leichtverletzten Lkw-Fahrer in ein Krankenhaus. Die Münsterstraße musste wegen der Bergungsarbeiten gesperrt werden.

Der Container-Lkw landete auf der Münsterstraße im Straßengraben.

Update, 14.15 Uhr:

Die Polizei Münster hat auf ihrer Twitterseite soeben bekannt gegeben, dass die teilweise Sperrung der Autobahn 43 bei Dülmen in Richtung Münster noch bis mindestens 16 Uhr andauern wird. Grund: Der umgekippte Lkw habe neben der Kartoffelladung auch Öl, Kühlflüssigkeit, Kraftstoff und Schmierstoffe verloren. Somit muss der gesperrte rechte Fahrstreifen zunächst noch gereinigt werden.

Unsere bisherige Berichterstattung:

Die Rettungskräfte der Feuerwehr im münsterländischen Dülmen sowie die Beamten der Autobahnpolizei Münster waren am frühen Donnerstagmorgen auf der A43 im Großeinsatz. Grund war ein spektakulärer Unfall, der sich in Fahrtrichtung Münster ereignete.

Wie die Autobahnpolizei Münster berichtet, geriet ein mit Kartoffeln beladener Lastwagen gegen 3.41 Uhr aufgrund eines Reifenplatzers nach rechts von der Fahrbahn ab. Im dortigen Grünstreifen kippte der Lkw dann um.

Doch das Drama war für den 73-jährigen Fahrer noch nicht beendet - ganz im Gegenteil. Denn sein Sattelzug verlor bei dem Unfall die geladene Ware - zahlreiche Kartoffeln begruben den Mann regelrecht unter sich. 

Unfall auf der A43 bei Dülmen: 73-jähriger Fahrer wird schwer verletzt

Der Senior musste von den Rettungskräften befreit werden und kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der Sachschaden, der bei dem Unfall auf der A43 entstand, ist ebenfalls heftig: Die Autobahnpolizei geht in einer ersten Schätzung von rund 100.000 Euro aus. 

Nach der Rettung des Fahrers werden die Einsatzkräfte der Feuerwehr noch lange mit der Bergung seines Lastwagens und dem Entfernen der verlorenen Kartoffeln beschäftigt sein.

Die Rettungskräfte sperrten für die Dauer der Bergungsarbeiten die A43 bei Dülmen in Richtung Münster teilweise.

A43 bei Dülmen ist in Richtung Münster teilweise gesperrt

Dafür wurde gegen 10.45 Uhr der rechte Fahrstreifen der Autobahn 43 bei Dülmen in Richtung Münster gesperrt. Die Sperrung dauert bis voraussichtlich etwa 14 Uhr an. Die Autobahnpolizei bittet Verkehrsteilnehmer, den Bereich - wenn möglich - zu umfahren. 

Aktuelle Informationen zu dem Unfall auf der A43 und den Bergungsarbeiten teilt die Autobahnpolizei Münster auch auf ihrem Twitter-Kanal mit.

Am Freitag, 7.2., kippte ebenfalls ein Lkw um: Auf der A45 war ein Fahrer am Steuer eingeschlafen - was heftige Folgen hatte.

Schon vor einigen Tagen waren die Rettungskräfte auf einer anderen Autobahn in Nordrhein-Westfalen im Großeinsatz gewesen: Auch auf der A2 bei Gütersloh hatte sich ein schwerer Unfall ereignet.

Ebenfalls in Ostwestfalen hat ein 40-Tonner eine Autobahn-Leitplanke durchbrochen – die A2 bei Porta Westfalica war über Stunden gesperrt.

Autobahnsperrungen gibt es in den nächsten Monaten auch zwischen Gladbeck und Gelsenkirchen. Im Zuge des Ausbaus der B224 (Essener Straße) zur A52 werden dort in den nächsten Monaten Blindgänger gesucht.

Nach einer Bombendrohung in Gelsenkirchen hat die Polizei ein Kaufhaus an der Bahnhofstraße geräumt.

Ein Silo kippte in Oer-Erkenschwick auf eine Straße - eine Autofahrerin erschreckte sich heftig.

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