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Bei Westfleisch in Coesfeld wurden 264 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet.

Werk öffnet wieder

Nach Corona-Ausbruch: 1500 Schweine unter Aufsicht bei Westfleisch in Coesfeld geschlachtet

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In Coesfeld wurden 279 Westfleisch-Beschäftigte positiv auf das Coronavirus getestet. Mehr als eine Woche lang war das Werk geschlossen. Nun ist der Betrieb wieder angelaufen.

  • Corona-Ausbruch bei Westfleisch in Coesfeld
  • 279 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet
  • Auch im Werk in Oer-Erkenschwick gibt es Corona-Fälle

Update, 20.5., 15.15 Uhr:

Auch der zweite Tag im

Testbetrieb bei Westfleisch in Coesfeld

ist nach Angaben des Unternehmens am Mittwoch erfolgreich verlaufen. Bei der Schlachtung von 1500 Schweinen seien alle

Corona-Hygienevorschriften

eingehalten worden, hieß es in einer

Mitteilung des Unternehmens

mit Sitz in Münster. Beobachtet wurde der Test von den Aufsichtsbehörden der Stadt und des Kreises Coesfeld. Am Vortag waren alle Arbeitsprozesse durchgespielt worden, ohne dabei ein Schwein zu schlachten.

Westfleisch in Coesfeld: Schlachtmenge soll schrittweise erhöhr werden

Nach dem Feiertag am Donnerstag sollen am Freitag im nächsten Schritt 30 Prozent der normalen Kapazitäten erreicht werden. Das Werk in Coesfeld ist auf 9000 Schweine pro Tag ausgelegt. In Abstimmung mit den Behörden soll dann in der nächsten Woche die Schlachtmenge weiter schrittweise erhöht werden.

Der Kreis Coesfeld hatte das Werk vor eineinhalb Wochen vorübergehend geschlossen, nachdem sich zahlreiche Werksarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten. Zuletzt lagen knapp 280 positive Tests bei rund 1200 Mitarbeitern vor. Als Reaktion hatte das Land NRW die Überprüfung aller Mitarbeiter in der Branche auf das Coronavirus angeordnet.

Westfleisch in Coesfeld: Testbetrieb am Dienstag ohne Schweine

Update, 19.5., 6.30 Uhr: Nach einer Zwangspause wegen zahlreicher Corona-Infektionen beginnt Westfleisch am Dienstag mit einem Testbetrieb im Coesfelder Werk. Im ersten Schritt sollen aber noch keine Schweine geschlachtet werden. Das stufenweise Hochfahren des Betriebes wird von Überwachungsbehörden begleitet. Notwendige Korrekturmaßnahmen würden direkt im Anschuss mit dem Unternehmen besprochen, hieß es.

Die ersten 1500 Schweine sollen nach Unternehmensangaben am Mittwoch in einer zweiten Testphase geschlachtet werden. Auch dieser Prozess findet noch unter Aufsicht statt. Westfleisch will dann in Abstimmung mit den Behörden beraten, wie es an den nächsten Arbeitstagen weitergeht. Eingesetzt werden sollen nur Mitarbeiter, die mehrfach negative Testergebnisse auf das Coronavirus vorweisen können.

Westfleisch in Coesfeld: Insgesamt 279 positive Corona-Tests

Der Kreis Coesfeld hatte das Werk vor eineinhalb Wochen vorübergehend geschlossen, nachdem sich zahlreiche Werksarbeiter mit dem Coronavirus infiziert hatten. Bis Ende vergangener Woche lagen 279  positive Tests bei rund 1200 Mitarbeitern vor.

Das NRW-Gesundheitsministerium hatte daraufhin Tests in der gesamten Branche angeordnet. Die hohe Zahl der Infektionen führte dazu, dass im Kreis Coesfeld einige Lockerungen der Corona-Maßnahmen erst mit einer Woche Verspätung gültig wurden.

Westfleisch kündigte am Montag an, dass sich das Unternehmen von einem externen Werkvertragsunternehmen trennt. Die betroffenen 350 Beschäftigten würden übernommen. Zudem kündigte Westfleisch an, sich um die Mietverhältnisse und den Transport in die Werke kümmern.

Update, 15.5., 16 Uhr: Von 16204 getesteten Mitarbeitern in den Fleischbetrieben in Nordrhein-Westfalen sind bisher nur 366 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weit mehr als 8500 seien negativ getestet worden, die übrigen Ergebnisse stünden noch aus, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag in Düsseldorf.

Update, 15.5., 16 Uhr: Von 16204 getesteten Mitarbeitern in den Fleischbetrieben in Nordrhein-Westfalen sind bisher nur 366 positiv auf das Coronavirus getestet worden. Weit mehr als 8500 seien negativ getestet worden, die übrigen Ergebnisse stünden noch aus, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Freitag in Düsseldorf.

Ab Montag gelten auch im Kreis Coesfeld Corona-Lockerungen

Update, 15.5., 15.47 Uhr: Mit einer Woche Verspätung werden die Schutzmaßnahmen wie Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise ab Montag auch im Kreis Coesfeld gelockert. Das teilte Landesgesundheitsminister

Karl-Josef Laumann(CDU) am Freitag in Düsseldorf mit. Nachdem von 1033 Westfleisch-Mitarbeitern zuletzt 268 positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, habe der Kreis Coesfeld nur 16 Neuinfizierte ohne Kontakt zur Fleischindustrie registriert. Laumann sprach deshalb von einem begrenzt lokalen Ausbruchsgeschehen bei Westfleisch in Coesfeld. Die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liege mit den Westfleisch-Fällen bei 67,3. Ohne sie liegt der Wert laut Laumann nur bei 7,3. Die von Bund und Ländern vereinbarte Zahl, wenn Lockerungen möglich sind, liegt bei 50.

Die für Schulen und Kindertagesstätten für den 11. Mai geplanten Öffnungsschritte durften im Kreis Coesfeld bereits in dieser Woche umgesetzt werden.

Update, 15.5., 15.31 Uhr: Das Presse-Briefing mit NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zum Thema Schlachthöfe und weiteres Vorgehen in Coesfeld hat begonnen und wird live bei Twitter übertragen:

Update, 15.5., 8.42 Uhr: Die Stadt und der Kreis Coesfeld haben einen Fragenkatalog zu einem am Donnerstag eingereichten Hygienekonzept von Westfleisch an das Unternehmen geschickt. "Erst wenn wir ein nachvollziehbares Konzept haben, können wir beurteilen, ob das Unternehmen den Betrieb wiederaufnehmen kann", sagte Coesfelds Bürgermeister Heinz Öhmann (CDU) laut einer Pressemitteilung aus der Nacht zum Freitag. 

"Die Möglichkeit, Hygienestandards einzuhalten, eine Ausbreitung des Virus zu verhindern und die Wohnsituation nachhaltig zu verbessern, müssen unseres Erachtens ganz klar hieraus hervorgehen." Das Unternehmen solle die Fragen "kurzfristig" beantworten, hieß es.

Beim Westfleisch-Werk in Coesfeld hatte der Kreis laut Angaben vom Donnerstag bislang 268 Corona-Nachweise unter den mehr als 1200 Mitarbeitern gezählt. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte das Werk in der vergangenen Woche geschlossen und landesweite Tests in der Branche angeordnet.

Coronavirus bei Westfleisch: Bald auch Lockerungen im Kreis Coesfeld? 

Der Kreis Coesfeld musste viele der seit Montag an landesweit geltenden Lockerungen der Corona-Auflagen etwa für Gaststätten und Geschäfte wegen der hohen Infektionszahlen um eine Woche verschieben. Laut Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums lag Stand Donnerstag die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage pro 100.000 Einwohner bei 104,1. Alle anderen Kreise und kreisfreien Städte in NRW kamen nicht an die kritische Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen heran. 

Der Landrat des Kreises Coesfeld, Christian Schulze Pellengahr (CDU), sagte laut Mitteilung: "Ich gehe davon aus und wünsche mir sehr, dass die Landesregierung die seit Montag bestehenden Lockerungen nun auch für den Kreis Coesfeld vorsehen wird."

Update, 14.5., 12.20 Uhr: Auch in den Betrieben von Westfleisch in Gelsenkirchen, Lübbecke und Bakum in Niedersachsen gibt es keine Arbeiter, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Das teilte das Unternehmen mit Sitz in Münster am Donnerstag mit.

Am Vortag hatte die Stadt Hamm darüber informiert, dass es auch am Westfleisch-Standort in Hamm keine positiven Testergebnisse gab. Damit sei keiner der rund 2300 Beschäftigen an diesen vier Standorten positiv getestet worden.

"Auch wenn wir diese Ergebnisse erwartet haben, freuen wir uns sehr darüber", sagte Westfleisch-Vorstandsmitglied Carsten Schruck laut Mitteilung. Die genauen Infektionswege in den betroffenen Werken in Coesfeld und Oer-Erkenschwick müssten noch abschließend untersucht werden, hieß es in der Stellungnahme.

Nach Angaben von Westfleisch sind am Standort in Oer-Erkenschwick knapp 40 Beschäftigte betroffen. Beim Werk in Coesfeld im Münsterland hatte der Kreis laut Angaben vom Mittwoch bislang 264 Corona-Nachweise unter den über 1200 Mitarbeitern gezählt.

Update, 13.5., 19 Uhr: Im Kreis Coesfeld ist die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner am Mittwoch auf 100,5 Neuinfektionen gesunken. Außer Coesfeld waren keine Stadt und kein Kreis in NRW an der gefährlichen 50er Marke, bei der das öffentliche Leben erneut eingeschränkt werden soll.

Laumann: 600 nachgewiesene Corona-Infektionen in der Fleischindustrie

Update, 13.5., 18.18 Uhr: In Deutschland gibt es nach Angaben des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministers Karl-Josef Laumann (CDU) derzeit 600 nachgewiesene Corona-Infektionen in der Fleischindustrie. Das teilte Laumann am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Düsseldorfer Landtags mit.

Der CDU-Politiker wies dort Vorwürfe zurück, er sei nicht konsequent genug gegen Missstände in Schlachthöfen vorgegangen. Den Schuh, alles zu spät kontrolliert und geregelt zu haben, ziehe er sich nicht an. NRW hatte angeordnet, alle rund 20.000 Beschäftigten der Schlachthöfe in NRW auf das Corona-Virus zu testen, nachdem in einem Westfleisch-Betrieb in Coesfeld eine hohe Zahl von Infektionen entdeckt worden war.

Allein mit Landesrecht seien die seit vielen Jahren bekannten, häufig prekären Arbeitsverhältnisse in der deutschen Fleischindustrie aber nicht abzustellen, sagte Laumann. Für durchgreifende Verbesserungen sei eine gesetzliche Initiative der Bundesregierung erforderlich.

Nach der Fleischindustrie müssten auch Sammelunterkünfte in anderen Bereichen - etwa bei Erntehelfern - besser überprüft und vernünftig geregelt werden, sagte Laumann. "Jeder Bauer muss wissen: Der Staat wird in dieser Saison gucken."

Mit Testergebnis aus Oer-Erkenschwick wird am Donnerstag gerechnet

Update, 13.5., 17.52 Uhr: Wie der Kreis Recklinghausen am Mittwochnachmittag mitteilte, liegen die Westfleisch-Testergebnisse aus Oer-Erkenschwick noch nicht vollständig vor. Demnach hat das Deutsche Rote Kreuz in den vergangenen Tagen 1965 Tests durchgeführt, deutlich mehr als ursprünglich geplant. Deshalb könnte mit einem Ergebis auch erst am Donnerstagnachmittag gerechnet werden.

Westfleisch in Coesfeld bis Sonntag geschlossen

Update, 13.5., 17.23 Uhr: Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat Vorwürfe zurückgewiesen, er habe unhaltbare Zustände in den Schlachthöfen einreißen lassen. NRW sei das erste Bundesland gewesen, dass Corona-Tests für alle Mitarbeiter in Schlachtbetrieben angewiesen habe, sagte Laumann am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des

Düsseldorfer Landtag.

Alle Behörden in NRW hätten nach Bekanntwerden der

Infektionsfälle in Schlachthöfen

 "schnell und umfassend reagiert", versicherte der Minister. Unmittelbar danach seien Hygienekonzepte angefordert, Regelungen für die Unterkünfte der Mitarbeiter getroffen und der

Schlachtbetrieb Westfleisch im Kreis Coesfeld

bis zum kommenden Sonntag geschlossen worden. Die Opposition hatte das Handeln der Landesregierung im Gesundheitsausschuss hinterfragt.

Mahnwache am Westfleisch-Gelände in Oer-Erkenschwick

Update, 12.5., 14.50 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch in einer Fleischfabrik in Coesfeld ist die Zahl der positiv auf das Virus getesteten Arbeiter auf 260 gestiegen. Mit Stand Dienstagmittag waren 1012 der rund 1200 Beschäftigen der Firma Westfleisch getestet worden, 571 mit geinem negativen Ergebnis, wie der Kreis Coesfeld am Mittag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur sagte. Am Montag hatte der Kreis 254 infizierte gemeldet. Elf Menschen nahmen an einer Mahnwache in Oer-Erkenschwick vor dem dortigen Firmengelände teil.

Oer-Erkenschwick: Mahnwache vor den Westfleisch-Toren | cityInfo.TV

Oer-Erkenschwick: Mahnwache vor den Westfleisch-Toren | cityInfo.TV

In Abstimmung mit der NRW-Landesregierung hatte der Kreis Coesfeld als Konsequenz aus dem Corona-Ausbruch bei Westfleisch einen Großteil der eigentlich von Montag an landesweit geplanten Lockerungen der Corona-Auflagen um eine Woche verschoben. Außerdem sollen die bis zu 20.000 Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen auf das Corona-Virus getestet werden.

Bürgerinitiative hält Mahnwache am Westfleisch-Gelände in Oer-Erkenschwick

Update, 12.5., 13.30 Uhr: Die Bürgerinitiative "Stoppt Westfleisch" hat für Dienstag 14 Uhr eine Mahnwache bei der Firma Westfleisch in Oer-Erkenschwick angekündigt. Die Mahnwache an der Horneburger Str./Ecke Industriestr. findet unter dem "Thema Ausbeutung von Mensch, Tier und Natur", statt.

Update, 11.5., 16.45 Uhr: Das Ausmaß der Coronavirus-Pandemie bei Westfleisch in Coesfeld wird immer deutlicher. Am Nachmittag verkündete NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, dass inzwischen 249 positive Corona-Tests vorliegen würden. Insgesamt wurden 1.200 Mitarbeiter des Fleischereibetriebes kontrolliert. 278 Testergebnisse stehen noch aus, 476 Mitarbeiter wurden negativ getestet. Aus den anderen Betrieben gibt es noch keine Ergebnisse.

Schon 230 Corona-Infizierte bei Westfleisch in Coesfeld: Ausbruch ist Thema im NRW-Landtag

Update, 11.5., 12.10 Uhr: Der Corona-Ausbruch in Coesfeld wird am Mittwoch zum Thema im nordrhein-westfälischen Landtag. Die SPD  will im Arbeits- und Gesundheitsausschuss vom zuständigen Minister Karl-Josef Laumann (CDU) wissen, seit wann die Behörden von den Infektionen unter den Arbeitern in dem Schlachthof von Westfleisch gewusst haben, und was sie zur Eindämmung unternommen haben.

"Seit Mitte März sollen die Behörden über erste Infektionsfälle informiert gewesen sein", sagte der arbeitsmarkt- und gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Josef Neumann, am Montag laut einer Mitteilung. "Was haben die Gesundheitsämter und die Landesregierung seitdem unternommen, um eine Ausbreitung des Virus zu unterbinden?" Laumann müsse sich fragen lassen, welche Verantwortung er für diese Zustände habe.

Update, 11.5., 10.03 Uhr: Es gibt weiter steigende Infektionszahlen unter den Beschäftigten des Westfleisch-Betriebes in Coesfeld. Nach Angaben des Kreises Coesfeld von Montagmorgen hätten sich 230 Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt. 952 der rund 1200 Mitarbeiter seien bereits getestet worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens. Der Standort bleibe weiter geschlossen.

Durch die Krankheitsfälle bei Westfleisch überschreitet der Kreis Coesfeld die zulässige Obergrenze an Corona-Infektionen weiterhin deutlich. Am Sonntag seien im Kreisgebiet insgesamt 780 nachgewiesene Ansteckungen verzeichnet worden, 35 mehr als am Samstag, sagte ein Kreissprecher. 

Corona-Ausbruch in Coesfeld: Massentests auch bei Westfleisch in Oer-Erkenschwick und Hamm

Laut Robert-Koch-Institut lag die Zahl der Neuinfektionen bei knapp 96 und damit deutlich über der festgelegten Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Viele der von Montag an landesweit geplanten Lockerungen der Corona-Auflagen etwa für Gaststätten und Geschäfte werden damit im Kreis um eine Woche verschoben, wie der Kreis ankündigte.

Am Wochenende hatte es - neben den Testungen im Schwesterbetrieb in Oer-Erkenschwick - auch Massentests am Westfleisch-Standort in Hamm gegeben. Rund 1000 Mitarbeiter seien dort getestet worden, die übrigen sollten am Montag folgen, sagte der Westfleisch-Sprecher. Ergebnisse zu den Tests in Hamm gab es am Montag zunächst noch nicht.

Lkw mit der Aufschrift "Westfleisch" parken auf dem Werksgelände des fleischverarbeitenden Betriebes in Hamm.

Coronavirus: 22 Erkrankte auch im Schlachthof in Bochum

Unterdessen sind auch im Schlachthof in Bochum Corona-Erkrankte identifiziert worden. Die Zahl der bestätigten Fälle liegt bisher bei 22. In dem Werk wurden 121 Beschäftigte bisher getestet. Bei Überprüfungen der Unterkünfte der Beschäftigten stellten Mitarbeiter von Bezirksregierung, Gesundheits- und Ordnungsamt auch in Bochum hygienische Mängel fest.

Westfleisch in Coesfeld: Facebook-Seite ruft zu Protest gegen Unternehmen auf

Update, 10.5., 7.38 Uhr: Es formiert sich Protest gegen das Unternehmen Westfleisch und dessen Geschäftsgebaren. So gibt es bei Facebook eine Seite mit dem Namen "Stoppt Westfleisch", die bereits mehr als 1000 Nutzer mit "Gefällt mir" markiert haben. Bereits am Samstag hatte der katholische Sozialpfarrer und Menschenrechtler Peter Kossen mit einer angemeldeten "Ein-Mann-Demo" fast drei Stunden lang mit Schildern wie "Moderne Sklaverei beenden" vor dem Werk in Coesfeld gegen die Arbeitsbedingungen in Fleischfabriken und Schlachthöfen demonstriert. "Ein Systemwechsel ist dringend notwendig", meint der Theologe zu den dortigen Vorgängen.

Unterdessen gehen die Testungen bei Westfleisch sowohl in Coesfeld als auch im Schwesterbetrieb Oer-Erkenschwick auch in der neuen Woche weiter. Ergebnisse aus der Stimbergstadt, wo seit Samstag das Deutsche Rote Kreuz im Auftrag des Kreises Recklinghausen alle Mitarbeiter auf das Coronavirus testet, liegen bisher noch nicht vor.

Update, 10.5., 19.30 Uhr: Bei Westfleisch zeigt man sich betroffen von der Schließung. Das berichtet die dpa. Man stehe mit den insgesamt rund 5400 Beschäftigten und den Landwirten im engen Austausch. Westfleisch arbeite "unter Hochdruck" an Lösungen für die Landwirte. Unter Berufung auf den Westfälisch-Lippischen-Landwirtschaftsverband (WLV) teilte das Unternehmen mit, dass rund 1000 Schweinemäster den Westfleisch-Standort Coesfeld beliefern.

Coronavirus-Ausbruch bei Westfleisch in Coesfeld: Gericht lehnt Eilantrag ab

Update, 10.5., 13.21 Uhr: Das Verwaltungsgericht Münster hat einen Eilantrag der Firma Westfleisch gegen die befristete Schließung ihres von einem Corona-Ausbruch betroffenen Betriebes in Coesfeld abgelehnt. Der Kreis hatte die Schließung des Schlacht- und Zerlegebetriebes von Samstag bis 18. Mai verfügt. Diese auf dem Infektionsschutzgesetz beruhende Verfügung sei "nach Aktenlage aller Voraussicht nach rechtmäßig", teilte das Gericht mit.

Das Amt für Arbeitsschutz habe bei einer Überprüfung festgestellt, dass es sowohl im Bereich des Zerlegebandes als auch in den Umkleiden Probleme gebe, den Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten, hieß es weiter. Die Mund-Nasen-Schutzmasken würden am Zerlegeband nicht korrekt getragen. Die Firma sei nicht in der Lage gewesen, Infektionsschwerpunkte zu benennen.

Der Betrieb sei "aufgrund ersichtlich unzureichender Vorsichtsmaßnahmen" zu einer "erheblichen epidemiologischen Gefahrenquelle" nicht nur für die Belegschaft geworden. Das Argument der wirtschaftlichen Erwägungen der Antragstellerin griff nach Ansicht des Gerichts nicht durch. Die drohenden Nachteile seien rein finanzieller Natur und könnten sich gegenüber dem Lebens- und Gesundheitsschutz nicht durchsetzen.

Corona-Ausbruch in Coesfeld: Grüne üben Kritik an Reaktion des Kreises

Update, 10.5., 12.31 Uhr: Der Grünen-Ortsverband in Dülmen im Kreis Coesfeld wirft der Verwaltung vor, zu spät auf den Corona-Ausbruch reagiert zu haben. Schon zu Beginn der vergangenen Woche sei bekannt gewesen, dass sich in der Fleischfabrik ein Hotspot der Pandemie gebildet habe. Der Betrieb sei aber noch bis Freitag weitergelaufen.

Update, 10.5., 12.18 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Arbeiter bei Westfleisch in Coesfeld ist bis Sonntagmittag auf 205 gestiegen. Nach Angaben des Kreises lag knapp die Hälfte der Ergebnisse von bisher rund 950 Corona-Tests vor. 

Erneut seien am Sonntag Teams des Gesundheitsamtes vor Ort, um die Arbeiter des betroffenen Betriebes der Firma Westfleisch in ihren verstreut im Kreis Coesfeld liegenden Unterkünften zu testen und über die Quarantäne zu belehren, sagte ein Sprecher. Dabei unterstützten sie Dolmetscher. Die Arbeiter würden "engmaschig betreut". 

Coronavirus bei Westfleisch: Kreis Coesfeld liegt deutlich über vereinbarter Obergrenze

Update, 10.5., 10.47 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Kreis Coesfeld liegt auch am Sonntag weiterhin deutlich über der vereinbarten Obergrenze. Laut einer Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Wert bei rund 85 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche (Stand 10.5., 00.00 Uhr).

Nach Angaben des RKI vom Samstag hatte dieser Durchschnittswert noch 76 betragen (Stand 9.5. 00.00 Uhr). Das RKI weist aber darauf hin, dass es unter anderem durch einen Verzug bei Datenübermittlungen zu Diskrepanzen zwischen seinen Angaben und den tatsächlichen lokalen Zahlen kommen kann.

Update, 10.5., 10.07 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch bei Westfleisch in Coesfeld nehmen die Behörden die Hygienezustände der Sammelunterkünfte der Beschäftigten ins Visier. Mehrere Teams des Kreisgesundheitsamtes schwärmten am Samstag aus, um die Beschäftigten des Schlacht- und Zerlegebetriebes in ihren Unterkünften zu testen. Die Arbeiter, von denen viele aus osteuropäischen Ländern kämen, wohnten verstreut in zahlreichen Unterkünften, etwa in Coesfeld oder Rosendahl, sagte der Sprecher des Kreises Coesfeld, Christoph Hüsing. Die Adressen und Standorte würden noch gesammelt.

Update, 10.5., 8.10 Uhr: Die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Mitarbeiter im Coesfelder Westfleisch-Werk ist bis Samstagabend auf 191 gestiegen. Das sagte der Sprecher des Kreises Coesfeld, Christoph Hüsing. Derzeit würden alle rund 1200 Mitarbeiter des Betriebes getestet. Mehr als 900 Abstriche seien bereits gemacht worden. Die Arbeiter, von denen viele aus osteuropäischen Ländern kämen, wohnten verstreut in zahlreichen Unterkünften, etwa in Coesfeld oder Rosendahl. Die Adressen und Standorte würden noch gesammelt. Die Corona-Fälle in dem Betrieb machen den weitaus größten Teil der Infektionen in dem Kreis im Münsterland aus.

Nach dem Corona-Ausbruch in dem Betrieb der Firma Westfleisch sind viele der von Montag an landesweit geplanten Lockerungen der Auflagen im Kreis Coesfeld um eine Woche verschoben worden. Außerdem müssen die bis zu 20.000 Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen - darunter auch die Beschäftigten im Westfleisch-Werk in Oer-Erkenschwick - auf das Virus getestet werden. Der betroffene Betrieb wurde vorübergehend geschlossen.

Corona-Ausbruch in Coesfeld: Infektionsschutzvorgaben nicht beachtet

Update, 8.5., 18.24 Uhr: Die Bezirksregierung erklärt in einer Pressemitteilung zur Schließung des Westfleisch-Betriebes, dass Infektionsschutzvorgaben sowohl im Zerlegebetrieb als auch in den Umkleiden nicht beachtet worden seien. Das habe eine Kontrolle des Betriebs durch Arbeitsschützer der Bezirksregierung ergeben. 

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die überwiegend bei Subunternehmen des Betriebes beschäftigt sind, seien auf das Coronavirus getestet worden. Mehr als 650 Abstriche auf Veranlassung des Kreises Coesfed seien bislang erfolgt. Die Tests würden auch während des Wochenendes fortgesetzt, so die Bezirksregierung. "Die Arbeitsschützer der Bezirksregierung werden das Kreisgesundheitsamt auch bei der Überprüfung in den Unterkünften der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen", sagt Regierungspräsidentin Dorothee Feller

Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr betont: "Wir tun gemeinsam alles dafür, um das Infektionsgeschehen in Belegschaft und Bevölkerung einzudämmen." Die Analyse habe ergeben, dass es unumgänglich ist, neben der Überprüfung der Gemeinschaftsunterkünfte, den Betrieb zu schließen, um Infektionsquelle und -risiko auszuschließen.

Verschiebung der Corona-Lockerungen im Kreis Coesfeld: Schulen und Kitas nicht betroffen

Update, 8.5., 16.24 Uhr: Eltern im Kreis Coesfeld können aufatmen. Denn die Verschiebung der Corona-Lockerungen betrifft nach Angaben von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann nicht die Schulen und Kitas. In diesen Bereichen dürfen die geplanten Öffnungsschritte bereits am 11. Mai umgesetzt werden.

Dagegen werden die Kontaktbeschränkungen erst am 18. Mai gelockert, genauso bleiben Gaststätten und Freizeitparks noch geschlossen. Auch Geschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche dürfen am kommenden Montag im Kreis Coesfeld nicht öffnen. Dasselbe gilt für Fitnessstudios und Tanzschulen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht ein Machtwort zum Infektionsgeschehen im Kreis Coesfeld.

Kreis Coesfeld: 61 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner sind zu viel

Update, 8.5., 15.59 Uhr: Der Grund für die Maßnahme der NRW-Landesregierung ist eindeutig. Aktuell gibt es im Kreis Coesfeld 61 Corona-Fälle pro 100.000 Einwohner. Damit übersteigt die Region die Obergrenze der "Notbremse" der Bundesregierung in der Krise. 

In Nordrhein-Westfalen gibt es allerdings zurzeit sonst keine Region, die nah dran an den vorgegebenen Werten von 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner ist. Das sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Düsseldorf. Es gebe keinen Kreis, bei dem man "aktuell Sorge haben" müsse, so Laumann.

Westfleisch in Coesfeld: Schlachtbetrieb muss schließen

Update, 8.5., 15.51 Uhr: Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat soeben in einer Pressekonferenz angekündigt, dass der betroffene Schlachtbetrieb von Westfleisch in Coesfeld geschlossen werde. Außerdem sollen alle am Mittwoch beschlossenen Lockerungen in der Corona-Krise, die eigentlich am Montag, 11. Mai, in Kraft treten sollten, im Kreis Coesfeld erst in einer Woche - also am Montag, 18. Mai, aktiv werden.

Update, 8.5., 13.45 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten im Kreis Coesfeld ist von Donnerstag 587 auf 631 gestiegen. Die Zahl der Verstorbenen ist gleich geblieben. Als genesen gelten mittlerweile 450 Menschen, am Vortag waren es 442.

Update, 8.5., 12.11 Uhr: Nach dem Corona-Ausbruch unter den Beschäftigten einer fleischverarbeitenden Firma in Coesfeld sollen die Mitarbeiter aller Schlachtbetriebe in Nordrhein-Westfalen auf das Virus getestet werden. Das teilte Regierungssprecher Christian Wiermer am Freitag mit.

Update, 8.5., 11.38 Uhr: Wie die Bezirksregierung Münster auf Twitter mitteilte, läuft seit 11 Uhr eine Besprechung mit dem Kreis Coesfeld, in der weitere Schritte zur weiteren Ausbruchsbekämpfung nach SARS-CoV-2-Infektionen von mehr als 100 Mitarbeitern/innen eines Schlachtbetriebs in der Kreisstadt Coesfeld besprochen werden sollen.

Update, 8.5., 9.37 Uhr:Dem besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Coesfeld drohen als erstem in Nordrhein-Westfalen neue Beschränkungen in der Pandemie . Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) ist der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche überschritten worden. Er lag am Freitag (Stand: 0.00 Uhr) bei 52,7.

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch darauf verständigt, dass zahlreiche im Zuge der Corona-Krise verfügte Einschränkungen des öffentlichen Lebens wieder gelockert werden, bei einer Überschreitung dieser Obergrenze aber umgehend wieder ein Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss.

Das Virus hatte sich zuletzt vor allem in dem fleischverarbeitenden Betrieb Westfleisch in Coesfeld ausgebreitet. 129 Infizierte waren am Donnerstag nach Kreisangaben erfasst worden. Alle 1200 Beschäftigten des Standortes sollten auf das Virus getestet werden.

Der Kreis Coesfeld erklärte am Morgen, dass die Situation fortlaufend bewertet und über Maßnahmen beraten werde.

Westfleisch in Coesfeld: 1200 Mitarbeiter sollen auf das Coronavirus getestet werden

Update, 7.5., 20.30 Uhr: Nach einem Corona-Ausbruch in dem fleischverarbeitenden Betrieb Westfleisch in Coesfeld sollen alle rund 1200 Beschäftigten des Standortes auf das Virus getestet werden. Das teilte der Kreis Coesfeld am Donnerstag mit. Allein am Donnerstag seien bereits 200 Tests erfolgt. 129 Infizierte seien erfasst worden, davon würden 13 im Krankenhaus behandelt, allerdings keiner auf der Intensivstation.

Die Zahlen ähneln denen aus Oer-Erkenschwick: In einem Interview mit der Stimberg Zeitung vom 6. Mai hatte Bürgermeister Carsten Wewers (CDU) gesagt, dass es insgesamt 128 positiv getestete Werkvertragsmitarbeiter in Oer-Erkenschwick gegeben habe. 45 galten zum Zeitpunkt des Interviews noch als erkrankt. 

Corona-Infizierte bei Westfleisch in Coesfeld: Der Betrieb geht weiter

Die Verläufe seien vergleichsweise mild, erklärte ein Firmensprecher. Alle Infizierten, die nicht im Krankenhaus liegen, und ihre Kontaktpersonen befänden sichin häuslicher Quarantäne.

Am Werkstor werde kontaktlos Fieber gemessen, um Verdachtsfälle schnell zu erkennen. Das Unternehmen stehe in engem Kontakt mit den Behörden, sagte der Sprecher. Entgegen ersten Befürchtungen sei die Produktion im Betrieb nicht eingestellt worden. Sie laufe in reduziertem Umfang weiter.

Die Entwicklung der Fallzahlen und ihre weiteren Konsequenzen bewertet der Kreis Coesfeld fortlaufend: Natürlich ist die Sorge in der Bevölkerung groß, dass sich die Zunahme im Kreis negativ auf geplante Lockerungen auswirken könnte, weiß Landrat Dr. Schulze Pellengahr

Die Bundesregierung hatte als Voraussetzung für weitere Lockerungen eine Maximalgrenze für aktuelle Neuansteckungen vorgesehen: Demnach soll die Zahl von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner über sieben Tage hinweg nicht überschritten werden.

Coronavirus: Statistische Grenze wird überschritten

Diese statistische Grenze werde in diesen Tagen durch das Ausweiten der Testungen wohl überschreiten. Doch für klar abzugrenzende, auf eine bestimmte Quelle zurückzuführende Ausbrüche sehen die Beschlüsse der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder ausdrücklich die Möglichkeit vor, Beschränkungen konkret auf die Ausbruchsstelle zu beschränken, betont der Landrat – und ergänzt: Abgesehen von dem Ausbruch bei Westfleisch, waren die Zahlen zu den Neuansteckungen in der Bevölkerung des Kreises in den letzten Tagen stagnierend oder leicht rückläufig.

Was wir bisher berichtet haben (6.5., 20 Uhr): In Nordrhein-Westfalen hat der Landkreis Coesfeld im Münsterland die meisten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen registriert. Rund 37 Neuinfektionen wurden in diesem Zeitraum je 100.000 Einwohner festgestellt. Das ergab eine Auswertung der Zahlen des Robert Koch-Instituts.

Coronavirus: Obergrenze für Neuinfektionen festgelegt

Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf eine Obergrenze für Neuinfektionen geeinigt: Solange die Zahl der Neuinfektionen unter 50 pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage liegt, gelten die beschlossenen Lockerungen auch weiterhin. 

Sollte ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt über 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen kommen, müssen die Lockerungen zurückgenommen werden. Dann gelten wieder stärkere Beschränkungen.

Neuinfektionen: Auch Bottrop hat hohe Werte

Der Landkreis Coesfeld mit seinen rund 219.360 Einwohnern hatte am vergangenen Donnerstag (30. April) laut Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums 504 bestätigte Corona-Fälle. Sieben Tage später, am Mittwoch, stieg die Zahl um 78 neue Fälle auf insgesamt 582 an.

Weitere hohe Werte hatten in NRW am Mittwoch Bottrop mit fast 24 je 100.000 Einwohnern in den vergangenen sieben Tagen, der Kreis Olpe mit rund 22 und Krefeld mit rund 21. In insgesamt 14 Landkreisen und Städten war die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner zweistellig. Bei den restlichen 39 kreisfreien Städten und Kreisen befand sie sich im einstelligen Bereich.

Mit dpa-Material

Fleisch könnte demnächst teurer werden. Warum, und wer darunter dann schließlich zu leiden hätte, das erzählt Metzger-Meister Michael Toni Tewes aus Oer-Erkenschwick. 

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