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Noch ist das "Projekt Gecko" auf der Wiesmann-Homepage verhüllt.

"Projekt Gecko"

Die Wiesmann-Legende lebt - Besitzer kündigen für 2020 Neuinterpretation des legendären MF5 an

Mit Klimaschutz hat das nichts zu tun - wie die ersten Infos über den neuen Luxus-Sportwagen mit 600-PS-Motor beweisen.

Nun ist es raus: Die Brüder Roheen und Sahir Berry, die 2015 den Sportwagenhersteller Wiesmann erworben hatten, wollen im Jahr 2020 mit der Produktion des neuen Wiesmann in Dülmen starten. Das Fahrzeug mit dem Namen „Projekt Gecko“ wird jetzt als Neuinterpretation des legendären MF5-Modells angekündigt. 

Dülmen bleibt Produktionsstandort

Angetrieben wird der Wagen, wie erwartet, von einem BMW M Twin Power Achtzylinder Turbo Frontmittelmotor. Dieses Aggregat erreicht bereits im Serien-BMW mehr als 600 PS, im Wiesmann dürften noch einige Zusatzpferdchen herausgekitzelt worden sein. Der Luxus-Sportwagen mit Heckantrieb will damit so gar nicht in die aktuelle Diskussion um Klima-gerechte Mobilität passen. Doch das ficht die sportbegeisterten Brüder nicht an: „Das vollständig überarbeitete Chassis in Kombination mit modernster Leichtbautechnologie machen den Sportwagen leistungsstärker, als er es jemals war“, heißt es selbstbewusst in einem Unternehmenstext. Die beiden Eigentümer legen sich nicht nur auf den Produktionsstandort Dülmen fest, sie haben auch weiterhin die Wiesmann-Gründer Friedhelm und Martin Wiesmann unter Vertrag, die 1988 das Unternehmen gründeten. Und sie sind stolz darauf, sogar einige Mitarbeiter aus der bisherigen Mannschaft wieder in der Lehmkuhle an Bord zu haben. „Wir wollen, dass die Wiesmann-DNA auch in unserem neuen Fahrzeug jederzeit deutlich erkennbar bleibt“, erklärte Roheen Berry schon bei der Übernahme der Wiesmann-Manufaktur.

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