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Bei einer Personenkontrolle in Münster ergriff ein Mann plötzlich vor der Bundespolizei die Flucht.

Nach Personenkontrolle

Mann stürzt auf der Flucht vor der Polizei etwa 15 Meter in die Tiefe

Ein zur Abschiebung gesuchter Mann ist bei einer Polizeikontrolle in Münster geflüchtet und nach Polizeiangaben von einem Dach mehr als zehn Meter in die Tiefe gestürzt.

Der 41-jährige Tunesier kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus, teilte die Bundespolizei mit.

Als ihn Beamte am Bahnhof in Münster am Samstagvormittag kontrollierten, habe er zunächst falsche Personalien genannt und sei dann unerwartet in Richtung Innenstadt geflüchtet. Er sei an einer Hausfassade hochgeklettert und habe sich auf dem Dach versteckt.

Augenzeuge nach Absturz traumatisiert

Zunächst hätten ihn die Beamten aus den Augen verloren. Plötzlich sei der Mann aus seinem Versteck zwischen den Dächern aus etwa 12 bis 15 Metern Höhe in die Tiefe gestürzt.

Bundespolizisten bemerkten den Absturz, leisteten unmittelbar Erste Hilfe und verständigten den Notarzt, wie die Direktion Sankt Augustin weiter mitteilte.

Ein Augenzeuge des Absturzes habe sich traumatisiert in ärztliche Behandlung begeben. Die Ermittlungen ergaben, dass der tunesische Staatsangehörige per Haftbefehl zur Abschiebung gesucht wurde.

Ein mysteriöser Diebstahl ereignete sich am Wochenende in Gelsenkirchen-Buer

dpa

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