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Wenn Betrunkene E-Scooter als Fortbewegungsmittel nutzen, wird die Gefahr für sich selbst und andere schnell verkannt.

Unfall oder Raubüberfall

Mann täuscht Straftat vor - E-Scooter war Schuld

Die Lügengeschichte eines E-Scooter-Fahrers wurde ihm am Samstag (07.09.) zum Verhängnis. Er selbst hatte am frühen Morgen die Polizei alarmiert und angegeben Opfer eines Raubüberfalls geworden zu sein. Die Polizei war jedoch skeptisch - aus gutem Grund.

Nach Angaben der Polizei Münster wurde diese am frühen Samstag Morgen (07.09.) zur Mondstraße in Münster gerufen. Dort wartete ein betrunkener Mann auf sie, der äußere Verletzungen aufwies und angab, überfallen worden zu sein. Die Beamten waren aufgrund der Art der Verletzungen jedoch besonders aufmerksam - diese sprachen nämlich eher für einen Sturz als für die Geschichte des 48-Jährigen. 

Die Polizisten suchten daraufhin zunächst die Umgebung ab und konnten ihre Vermutung bestätigen. In der Nähe wurde ein E-Scooter mit Blutspuren und die angeblich geraubten Wertsachen gefunden. Ein Bluttest bei dem angeblichen Beraubten ergab einen Wert von 2,1 Promille. Der Mann muss sich nun einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und dem Vortäuschen einer Straftat stellen.

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