Nach der Gasexplosion hat die Polizei das Mehrfamilienhaus in Lienen abgeriegelt.
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Nach der Gasexplosion hat die Polizei das Mehrfamilienhaus in Lienen abgeriegelt.

Vorfall in münsterländischen Lienen

19-jähriger Feuerwehrmann von Trümmern erschlagen

Polizei Münster geht von einer vorsätzlich herbeigeführten Gasexplosion in dem Wohnhaus in Lienen aus - aber nicht mehr von einem Mordanschlag.

Update, 14. Februar, 14.30 Uhr

Der bei einer Gasexplosion in Lienen im Münsterland getötete Feuerwehrmann ist von herabstürzenden Trümmerteilen erschlagen worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Münster nach der Obduktion am Freitag mit. Der 19 Jahre alte Feuerwehrmann war nach komplizierten Bergungsarbeiten am vergangenen Samstag tot aufgefunden worden. Die Mordkommission geht von einer vorsätzlich herbeigeführten Explosion aus. Es gebe aber derzeit keine Hinweise darauf, dass gezielt Feuerwehrleute getötet werden sollten, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Mordkommission hofft noch auf DNA-Spuren

Bisherigen Ermittlungen zufolge war aus einer im Keller platzierten Flasche Gas ausgetreten. Nun habe man im Keller noch eine Kerze gefunden. Es sei davon auszugehen, dass die Gasexplosion mit ihr herbeigeführt wurde, hieß es aus der Mordkommission. Die am Tatort sichergestellte Gasflasche und die Kerze würden beim Landeskriminalamt in Düsseldorf auf auswertbare Spuren untersucht. Man hoffe auf DNA-Spuren. Es sei nicht auszuschließen, dass die Tat von einer oder mehreren Personen begangen worden sei, die nicht in dem Haus lebten. Ein Motiv sei weiter unklar.


Update, 10. Februar, 15.25 Uhr 

Zwei Tage nach dem Tod eines jungen Feuerwehrmanns bei einer Gasexplosion in Lienen im nördlichen Münsterland hat die Polizei in Münster eine Mordkommission eingerichtet. "Die intensiven Ermittlungen am Wochenende deuten darauf hin, dass die Explosion durch Gasaustritt vorsätzlich herbeigeführt wurde", erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Montag.

Ermittlungen stehen noch ganz am Anfang

Im Keller des Haues wurde eine Gasflasche gefunden. Vermutlich sei das Gas aus dieser Flasche ausgetreten. "Die Ermittlungen hierzu stehen noch ganz am Anfang", sagte Botzenhard. Die Obduktion der Leiche des Feuerwehrmannes sei angeordnet worden. Auch am Montagmorgen konnten die Ermittler das einsturzgefährdete Gebäude nicht betreten, um zu klären, wie es zu der Explosion kommen konnte.

Haus wird mit Drahtseilen gesichert

Die Feuerwehrleute waren am Samstag in das Wohnhaus im Kreis Steinfurt gerufen worden. Bewohner hatten Gasgeruch festgestellt und sich selbst in Sicherheit gebracht, bevor es zur Explosion kam. Die Detonation hatte das Haus teilweise zum Einsturz gebracht. Der 19-Jährige wurde nach komplizierten Bergungsarbeiten tot gefunden. Ein anderer Feuerwehrmann kam schwer verletzt ins Krankenhaus, weitere wurden verletzt. Das Wohnhaus wurde mit Drahtseilen und Stützen gesichert.

Das war die Meldung von heute Morgen:

Zwei Tage nach dem Tod eines jungen Feuerwehrmanns bei einer Gasexplosion in Lienen im Münsterland hat die Polizei in Münster die Ermittlungen übernommen. "Es wurde eine Mordkommission eingerichtet", sagte eine Sprecherin am Montag. Das bedeute aber noch nicht, dass ein Kapitalverbrechen vorliege. Auch am Montagmorgen konnten die Ermittler das einsturzgefährdete Gebäude nicht betreten, um zu klären, wie es zu der Explosion kommen konnte.

Bewohner hatten Gasgeruch festgestellt - und sich selbst in Sicherheit gebracht

Die Feuerwehrleute waren am Samstag in das Wohnhaus im Kreis Steinfurt gerufen worden. Bewohner hatten Gasgeruch festgestellt und sich selbst in Sicherheit gebracht, bevor es zur Explosion kam. Die Detonation hatte das Haus teilweise zum Einsturz gebracht. Der 19-Jährige wurde nach komplizierten Bergungsarbeiten tot gefunden. Ein anderer Feuerwehrmann kam schwer verletzt ins Krankenhaus, weitere wurden verletzt. Das Wohnhaus wurde mit Drahtseilen und Stützen gesichert. (lnw)

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