Beim Spiel in Münster

Hallescher FC musste falschen Spieler einwechseln

Nach dem Spiel gegen Preußen Münster will der Hallesche FC eventuell juristische Schritte einleiten. Grund ist der Schiedsrichter, der offenbar mit Zahlen nicht so gut klar kam.

Das Spiel gegen Münster endete mit einem 2:2 - ein Ergebnis, das der Fußballclub aus Halle so nicht stehen lassen will. Nach Ansicht der Gäste habe der Schiedsrichter einen klaren Regelverstoß begangen, sonst wäre es nicht mehr zu dem Unentschieden gekommen.

Die falsche Nummer 9 geht vom Platz

In der 83. Spielminute wollte Preußen Münster eigentlich seinen Spieler mit der Nummer 9 auswechseln. Der Schiedsrichter verstand das aber offenbar falsch und wies an, dass Pascal Sohm vom Platz gehen musste. Sohm trägt bei Halle die Nummer 9. Kurz nach der verwirrenden Auswechslung fiel dann das zweite Tor für Münster, das Spiel war damit gelaufen.

Auch Preußen-Münster-Coach ist wenig begeistert

"Ich habe so etwas noch nie erlebt. Wir mussten uns praktisch vom Schiedsrichter vorschreiben lassen, wen wir auswechseln. Es war nicht unser Plan, Pascal Sohm vom Feld zu nehmen", sagte Torsten Ziegner, Trainer beim Halleschen FC. Vereinspräsident Jens Rauschenbach fügt hinzu: "Der Schiedsrichter hat einen Regelfehler begangen, der das Endergebnis eindeutig beeinflusst hat." Auch Preußen-Coach Sven Hübscher sprach von einem "unrühmlichen Ende" dieses Spiels. Auf Facebook läuft dazu bereits eine heiße Debatte.

Der Hallesche FC erwägt nun, juristische Schritte zu gehen. Eine Entscheidung dazu soll es in den kommenden Tagen geben.

mit dpa

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