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531 Mal blitzte es zum Ferienstart.

Verkehr

Ein rasanter Start in die Ferien – mit 221 km/h

Die Autobahnpolizei Münster hat sich am vergangenen Wochenende mal den Ferienreiseverkehr vorgenommen – und dabei manches aufgedeckt. Eine bemerkenswerte Bilanz.

Beim Aktionstag "Sicher mit dem Auto in den Urlaub und zurück!" hat sich die auch für den Kreis Recklinghausen zuständige Autobahnpolizei Münster am Wochenende schwerpunktmäßig den Ferienreiseverkehr vorgenommen und jetzt eine bemerkenswerte Bilanz gezogen.

Die Polizisten kontrollierten auf den Autobahnen der Region insgesamt knapp 300 Fahrzeuge. Vier Lkw und 15 Pkw stoppten die Beamten, die überladen waren. In fünf Autos war das Gepäck und in einem Wagen ein Kind nicht richtig gesichert. Sechs Autofahrer und ein Lkw-Fahrer waren während der Fahrt durch die Nutzung eines Handys abgelenkt. 15 Lkw-Fahrern musste sogar aufgrund von Verstößen gegen die Ferienreiseverordnung, wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen oder aufgrund von Überladung die Weiterfahrt untersagt werden.

Geldbuße in Höhe von 750 Euro

Zudem kontrollierten die Beamten Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs waren und den Abstand zum Vorausfahrenden nicht einhielten. Das Gerät löste dabei 531 Mal bei Geschwindigkeits- und 380 Mal bei Abstandsverstößen aus. Den Rekord schaffte ein Autofahrer aus Lünen: Bei erlaubten 120 km/h auf der Autobahn 1 bei Münster raste er mit 221 km/h an der Polizeikontrolle vorbei. Den Mann erwartet nun ein mehrmonatiges Fahrverbot, Punkte in Flensburg und eine Geldbuße in Höhe von rund 750 Euro

Rätsel um 148 Paar Schuhe

Auf dem Parkplatz "Pluggerheide" der Autobahn 1 stoppten die Polizisten einen Sprinter. Bei der Kontrolle fanden die Beamten unter anderem 148 neuverpackte Paar MBT-Schuhe. Eine Quittung oder einen Eigentumsnachweis konnte der 25-jährige Fahrer nicht vorweisen, außerdem machte er widersprüchliche Angaben zu der Herkunft der Schuhe. Die Polizisten stellte die Ware im Wert von etwa 14.500 Euro sicher. Den 25-Jährigen erwartet eine Anzeige wegen des Verdachts des Diebstahls oder der Hehlerei. Falls es sich bei den MBT-Schuhen nicht um Originale handeln sollte, besteht der Verdacht einer Straftat nach dem Markenschutzgesetz. Die Ermittlungen dauern an.

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