Das Opfer wurde in Ahlen erschossen.
+
Das Opfer wurde in Ahlen erschossen.

Zeugen gesucht

Nach tödlichen Schüssen - 55.000 Euro Belohnung ausgesetzt

  • Randolf Leyk
    vonRandolf Leyk
    schließen

Nachdem bereits am 10. Dezember 2020 gegen 22 Uhr ein 34-jähriger Ahlener unmittelbar vor seiner Haustür beim Aussteigen aus seinem Auto erschossen wurde, ist nun eine ungewöhnlich hohe Belohnung für sachdienliche Hinweise ausgesetzt worden.

Die Staatsanwaltschaft Münster, die Polizei Warendorf und die Polizei Münster bitten aktuell um Mithilfe. Denn noch immer wird ein Unbekannter oder mehrere Unbekannte gesucht, die einen 34-jährigen Mann in Ahlen erschossen haben. In dem Zusammenhang fragtz sich die Polizei, wer am Donnerstag, den 10.12.2020, in der Zeit zwischen 21 und 22:30 Uhr verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatortes, Theodor-Schwarte-Straße / Konrad-Adenauer-Ring / Schinkelstraße, gemacht haben könnte oder sonst sachdienliche Hinweise geben kann? Sei es, weil man in Nähe zu Besuch war, in der Region arbeitet oder vielleicht auch etwas über Bekannte gehört hat.

Auch Besucher könnten etwas beobachtet haben

Den Ermittlungen zufolge hat das 34-jährige Opfer am Abend in dem Bistro Meat&Greet an der Straße Markt in Ahlen gearbeitet und anschließend auf dem Nachhauseweg aus einem Lokal an der Beckumer Straße Speisen abgeholt. Auch hier könnten Zeugen auffällige Beobachtungen gemacht haben.

Geld für die Belohnung stammt vor allem von der Familie des Opfers

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des Täters oder der Täter führen, wurde eine Belohnung von insgesamt 55.000 Euro ausgesetzt. Davon stammen 50.000 Euro von der Familie des Opfers, 5.000 Euro von der Staatsanwaltschaft in Münster. Über die Verteilung der Belohnung bei mehreren Hinweisgebern entscheidet die Staatsanwaltschaft, wenn der Fall rechtskräftig zu den AKten gelegt werden kann. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Amtsträger bestimmt, deren Berufspflichten die Verfolgung von strafbaren Handlungen ist, wie z. B. Polizeibeamte..

Hinweise bitte an die zuständige Mordkommission beim Polizeipräsidium Münster unter der Rufnummer 0251 275-0 oder an jede andere Polizeidienststelle.

In der ersten Polizei-Pressemitteilung hatte es geheißen: Am Donnerstagabend (10.12., 22.04 Uhr) entdeckten Zeugen vor einem Mehrfamilienhaus an der Theodor-Schwarte-Straße in Ahlen einen getöteten 34-Jährigen. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der in dem Haus wohnende Mann durch einen Schuss die tödliche Verletzung. Bei den Ermittlungsbehörden wurde unter der Leitung des Ersten Kriminalhauptkommissars Ulrich Bux eine Mordkommission eingesetzt.

„Zum jetzigen Zeitpunkt liegen uns keine Hinweise auf den oder die Täter oder eine mögliche Motivlage vor“, erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

„Wir ermitteln mit Hochdruck in alle Richtungen und werden dabei auch besonders das private und berufliche Umfeld des 34-Jährigen beleuchten“, erklärte der Leiter der Mordkommission. „Wir wissen, dass der Getötete am Donnerstag bis etwa 21.20 Uhr in einem Imbiss an der Straße „Markt“ in Ahlen gearbeitet hat. Wir sind nun auf der Suche nach Zeugen, die den 34-Jährigen, der mit einem grauen Audi A4 Kombi mit der Städtekennung „BE“ unterwegs war, nach dieser Zeit noch im Stadtgebiet gesehen haben. Und wir suchen Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Tatortes gesehen haben.“

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesen

Ihr Paket ist unterwegs, sagt eine SMS, doch Vorsicht: die Polizei warnt vor Betrugsmasche
Ihr Paket ist unterwegs, sagt eine SMS, doch Vorsicht: die Polizei warnt vor Betrugsmasche
Ihr Paket ist unterwegs, sagt eine SMS, doch Vorsicht: die Polizei warnt vor Betrugsmasche
Zeiger der Schlossuhr gestohlen - Polizisten stellen Täter auf frischer Tat
Zeiger der Schlossuhr gestohlen - Polizisten stellen Täter auf frischer Tat
Zeiger der Schlossuhr gestohlen - Polizisten stellen Täter auf frischer Tat
Tödlicher Motorradunfall: Mann prallt gegen Strommast
Tödlicher Motorradunfall: Mann prallt gegen Strommast
Tödlicher Motorradunfall: Mann prallt gegen Strommast
OVG bestätigt: Polizei darf keine Fotos von Demos im Netz veröffentlichen
OVG bestätigt: Polizei darf keine Fotos von Demos im Netz veröffentlichen
OVG bestätigt: Polizei darf keine Fotos von Demos im Netz veröffentlichen
Meeting eskaliert: Mit der durchgeladenen Waffe am Kopf des Opfers Millionenbetrag gefordert
Meeting eskaliert: Mit der durchgeladenen Waffe am Kopf des Opfers Millionenbetrag gefordert
Meeting eskaliert: Mit der durchgeladenen Waffe am Kopf des Opfers Millionenbetrag gefordert

Kommentare