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Das Foto zeigt einen Teil der sichergestellten Drogen. Sie waren in Umzugskartons gelagert.

Drei Verdächtige in Haft

Polizei sucht bei Drogen-Bande nach Marihuana - dann folgt die große Überraschung

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Der Polizei Münster landet einen Coup im Kampf gegen den Drogenhandel. Was eine Bande in einem Bungalow in Nottuln sonst noch an illegalen Dingen hortet, macht sogar die Ermittler sprachlos.

Nottuln - Die Vorarbeit der Polizei dauerte schon seit einigen Monaten an, Ende Juli und Anfang August gab es bereits erste Festnahmen: Jetzt sprengte die gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) aus Münster eine Bande endgültig, die in den Kreisen Coesfeld und Warendorf sowie in Münster kiloweise Drogen umgesetzt haben soll.

Laut einer gemeinsamen Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft Münster sowie des Zollfahndungsamtes Essen hatten die ermittelnden Beamten in einem Bungalow in Nottuln zunächst nur nach Marihuana in rauen Mengen - versteckt in mehreren Umzugskartons - gesucht. 

Auch Kokain, Ecstasy, Waffen und Handys gefunden

Dann gab es aber eine große Überraschung: In dem Haus waren neben fünf Kilo des gesuchten Rauschmittels auch rund 100 Gramm Kokain und etwa 1.000 Ecstasy-Tabletten gelagert. Damit nicht genug: Auch Falschgeld, eine Schreckschusswaffe, Messer und 28 Mobiltelefone wurden bei der Durchsuchung entdeckt. Anführer der Drogen-Bande soll ein 23-Jähriger aus Nottuln sein, der in dem Ort das Haus eines 20-jährigen Komplizen für die Lagerung der illegalen Waren genutzt hatte. 

Drei Verdächtige sitzen bereits hinter Gittern

Der mutmaßliche Haupttäter, ein weiterer 23-Jähriger sowie ein 26 Jahre alter Mann aus dem Münsterland sitzen nach Angaben der Polizei Münster bereits seit Ende Juli in Untersuchungshaft. Polizei und Zoll hatten zwei der Täter am 31. Juli in Billerbeck und Freckenhorst festgenommen. Beim dritten Täter klickten die Handschellen am 1. August in der Nähe von Osnabrück. Ein Richter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft und erließ Haftbefehl gegen das Trio. 

Herkunft der Drogen ist noch unklar

Laut Polizei ist jedoch weiter unklar, woher die Drogen kommen und wer sie an die Beschuldigten geliefert hat.

Kürzlich wurde auch ein gelernter Fleischer aus Recklinghausen wegen eines Drogenfunds am dortigen Amtsgericht verurteilt.

Zahlreiche Joints rauchte ein 24-jähriger Lagerist aus Datteln mit seinem Bekannten in einer Gartenlaube, ehe die Polizei hinein platzte und über das ganze Ausmaß staunte.

Insgesamt 4,5 Tonnen Kokain fielen Anfang August dem Hamburger Zoll in die Hände. Ein "empfindlicher Schlag" gegen Drogenschmuggler, so die Beamten.

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