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Weil ein Stop-Schild gedreht wurde, gab es im Münsterland einen schweren Unfall.

Polizei bittet um Hinweise

Vor schwerem Unfall: Stoppschild wurde um 90 Grad gedreht

Vermutlich wegen einer mutwilligen Manipulation ist ein Motorradfahrer am Wochenende bei einem Unfall im Münsterland schwer verletzt worden.

Rhede - Vor dem Zusammenstoß eines Motorradfahrers mit einem Auto an einer Kreuzung sollen Unbekannte ein Stoppschild um rund 90 Grad gedreht haben. Das sei die Erkenntnis von Ermittlungen nach dem Unfall in Rhede im Münsterland, bei dem der 29 Jahre alte Motorradfahrer aus den Niederlanden lebensgefährlich verletzt wurde, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Beamten hoffen jetzt auf weitere Hinweise. Der Unfall hatte sich Sonntag ereignet.

Das Stoppschild habe neben einem weiteren Zeichen an der Einmündung der Straße gestanden, von der die 45 Jahre alte Autofahrerin auf die Kreuzung gefahren war - und dabei die Vorfahrt des Motorradfahrers missachtet hatte. Die Frau war bei dem Zusammenstoß leicht verletzt worden. Die Polizei bezeichnete das Verdrehen des Stoppschildes als "mutwillige Manipulation".

dpa

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