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Coronavirus in NRW: Start der umstrittenen Warn-App steht bevor

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  • Dennis Liedschulte
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Welche News gibt es derzeit aus NRW in Sachen Coronavirus, Urlaub, Schule und Kita? Sämtliche Infos aktuell im Corona-Live-Ticker.

  • Das Coronavirus beschäftigt aktuell noch viele Menschen in NRW.
  • Schulen, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen sind besonders von den sich immer wieder ändernden Regeln betroffen.
  • Nach und nach gibt es viele Lockerungen - wir berichten im Live-Ticker über aktuelle Zahlen und Co.

Update, Sonntag (14. Juni), 21.50 Uhr: Der Live-Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr aktualisiert. Alle Infos zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen gibt es in unserem neuen NRW-Ticker*.

Update, Sonntag (14. Juni), 15 Uhr: Der Start der umstrittenen Corona-Warn-App steht unmittelbar bevor. Die App soll in der kommenden Woche vorgestellt werden, möglicherweise sogar bereits am Dienstag (16. Juni). Die Bundesregierung hat diesen Termin allerdings noch nicht offiziell bestätigt, GesundheitsministerJens Spahn (CDU) kündigte jedoch an, dass die App "im Laufe der nächsten Woche" kommen soll.

Update, Sonntag (14. Juni), 13 Uhr: In Anbetracht der Lage, dass es vorraussichtlich noch Monate dauern wird, bis ein Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen werden kann, wollen Forscher nun der Frage nachgehen, ob bereits vorhandene Lebendimpfstoffe auch einen gewissen Schutz vor Covid-19 bieten können.

Besonders die Wirksamkeit der Schluckimpfung gegen Polio (Kinderlähmung) scheint von interesse zu sein. Die US-Arzneimittelbehörde FDA spricht sich laut einem Bericht von Spiegel Online deshalb dafür aus, bestimmte Effekte der Polio-Impfung in einer Studie genauer zu untersuchen. 

Coronavirus: Hoffnung auf unspezifische Effekte des Polio-Impfstoffs

Es soll geprüft werden, inwieweit unspezifische Effekte der Polio-Impfung, die auch vor Krankheitserregern schützen, für die die Impfung nicht gezielt ausgerichtet wurde, auch gegen das neue Cornavirus helfen könnten. Lebendimpfsoffe scheinen die angeborene Immunabwehr allgemein zu stärken. Dieser Effekt wird von Forschern bereits seit längerem erforscht.

Ein Kind erhält die Schluckimpfung gegen Polio.

Update, Sonntag (14. Juni), 10 Uhr: Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts, warnt laut Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vor den Infektionsgefahren durch bevorstehende Reisen der Menschen in Deutschland. Inzwischen sind Reisen innerhalb Deutschlands und in viele Länder der EU wieder möglich, so auch nach Griechenland oder Italien.

Wenn sich Urlaubsrückkehrer aus einem Hotspot in ganz Deutschland verteilen, könne schnell wieder eine Situation entstehen, in denen bundesweite Maßnahmen - wie Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen - ergriffen werden müssten. Der Kanzleramtsminister gibt zu bedenken, dass sich Infektionsketten dann kaum nachverfolgen und erkennen ließen. 

Coronavirus in NRW: In Dortmund kann wieder gefeiert werden

Update, Samstag (13. Juni), 20.55 Uhr: Die letzte Partynacht in einer Disco dürfte bei den meisten Menschen in Deutschland schon eine Weile her sein. Denn Clubs sind in der Coronavirus-Pandemie geschlossen, da sie die idealen Bedingen für die Übertragung des Virus bieten.

Aber in Dortmund wird bald wieder getanzt und gefeiert - nur eben ein bisschen anders und mit Sicherheitsabstand. Die erste Auto-Disco steht in Dortmund bevor, Lichtshow und Djs* inklusive.

Update, Samstag (13. Juni), 18.41 Uhr: In Dortmund kamen heute acht weitere positive Testergebnisse hinzu. Damit liegen seit dem ersten Aufkommen des Coronavirus 822 positive Tests vor, von denen 728 Patienten bereits als genesen gelten.

Coronavirus in Dortmund: Infektionsgeschehen können teilweise zugeordnet werden

Derzeit werden 15 Corona-Patienten stationär behandelt, sieben von ihnen intensivmedizinisch, davon müssen zwei Menschen beatmet werden. Es gibt in Dortmund bislang sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Wie die Stadt Dortmund mitteilt, können von den aktuell acht positiv Getesteten drei Personen mit dem Infektionsgeschehen im Klinikum, im Josef Hospital und im Seniorenheim Kronenburg  in Verbindung gebracht werden. Die Kontaktpersonen werden ermittelt, weitere Umgebungsuntersuchungen laufen bereits.

Update, Samstag (13. Juni), 18.15 Uhr: Am Montag (15. Juni) soll für deutsche Touristen die Reisewarnung für 29 Länder aufgehoben werden, darunter 26 EU-Länder. Für drei Länder in der EU wird die Reisewarnung jedoch wahrscheinlich auch über dieses Datum hinaus noch gelten - Spanien, Finnland und Schweden

Coronavirus in NRW: Reisewarnung doch nicht für alle EU-Staaten aufgehoben 

Der Grund: Spanien und Finnland haben ihre Einreisesperre für Urlauber über den 15. Juni hinaus verlängert. In Spanien gibt es ab dem 15. Juni lediglich ein Pilotprojekt, bei dem knapp 11 000 deutsche Urlauber wieder auf die Balearen-Inseln reisen dürfen. Kurz darauf will sich das Land dann aber angeblich weiter für Touristen öffnen.

Schweden hingegen ist derzeit das einzige EU-Land, das die "Pandemiekriterien" für eine Aufhebung der Warnung nicht erfüllt. In Schweden wird die Obergrenze von insgesamt 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche noch überschritten. 

Coronavirus in NRW: Nur noch 1500 Menschen mit SARS-CoV-2 in NRW infiziert

Update, Samstag (13. Juni), 15.15 Uhr: Aktuell sind in Nordrhein-Westfalen weniger als 1500 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Damit ist die Zahl der nachgewiesenen und aktuellen Infektionen weiterhin rückläufig. Bereits seit einigen Tagen ist die Zahl der aktuellen Infektionen rückläufig. 

Bereits 36.004 Menschen haben eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Im vergleich zu Freitag (12. Juni) gelten heute 1488 Personen als aktuell mit dem Virus infiziert. Das sind 190 Personen weniger gestern. Im gleichen Zeitraum wurden aber auch 77 Neuinfektionen gemeldet.

Coronavirus: Forscher aus Bochum mit neuen Erkenntnissen

Update, Samstag (13. Juni), 12.15 Uhr: Forscher der Universität Bochum haben herausgefunden, dass das neue Coronavirus auf Oberflächen auch bei höheren Außentempraturen längere Zeit infektiös bleibt, berichtet das Ärzteblatt unter Berufung auf eine im Journal of Infection veröffentlichte Studie.

Das Coronavirus würde in erster Linie über Tröpfchen und Aerosole übertragen. Die Übertragung über Gegenstände und Oberflächen sei jedoch möglich und die Ergebnisse der Studie vor allem für Krankenhäuser relevant.

 Coronavirus überlebt trotz höherer Temperaturen auf Oberflächen

Bei dem Laborversuch setzten die Forscher das Virus Temperaturen von sommerlichen 30 Grad aus. Entgegen der Hoffnung, dass höhere Temperaturen das Virus abtöten könnten, überlebte das Virus bei hohen Temperaturen sogar länger auf Oberflächen, als bei Raumtemperatur. Weitere Faktoren, die die Infektiosität des Virus im Sommer beeinflussen könnte, wie die Luftfeuchtigkeit oder eine abtötende Wirkung von UV-Licht, wurden in der Studie nicht untersucht.

Update, Samstag (13. Juni), 9.45 Uhr: Schon am Montag (15. Juni) soll vom Flughafen Düsseldorf der erste Flieger nach Mallorca starten. Dann treten in NRW auch wieder neue Lockerungen in Kraft.

Coronavirus: Erste Touristen können wieder nach  Mallorca fliegen

Insgesamt sollen 47 Flüge von verschiedenen Flughäfen in Deutschland in Richtung der spanischen Inseln Mallorca, Menorca und Ibiza starten. Wie das Mallorcamagazin berichtet, müssen Urlauber ein Hin- und Rückflugticket bei der Einreise vorweisen können und eine Bestätigung, das eine Unterkunft für mindestens fünf Nächte gebucht wurde.

Update, Freitag (12. Juni), 21.45 Uhr: Die Nahverkehr-Anbieter in NRW fordern vom Land einen Ausgleich für die coronabedingten Einbußen in den Einnahmen. Wie die Chefs des Nahverkehrs Rheinland, Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr und des Nahverkehrs Westfalen-Lippe angaben, drohen ihnen in diesem Jahr Einbußen von über einer Milliarde Euro. Das berichten die Ruhrnachrichten. Derzeit sollen immer noch 50 Prozent weniger Fahrgäste im ÖPNV in NRW unterwegs sein. 

Coronavirus: In Dortmund/NRW wieder mehr positive Corona-Tests

Update, Freitag (12. Juni), 21.35 Uhr:In Dortmund sind heute sechs weitere Tests auf das Coronavirus positiv ausgefallen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 814 positive Tests vor. 727 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden in Dortmund zehn Corona-Patient*innen stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Es gibt in Dortmund bislang sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus: Millionenschweres Sommerferienprogrammin NRW

Update, Freitag (12. Juni), 20.00 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne-Gebauer hat am Freitag (12. Juni) angekündigt, dass die NRW-Landesregierung in diesem Jahr ein 75 Millionen Euro teures Sommerferienprogramm für Schüler bereitstellen wird. 

Wenn die Sommerferien in NRW am 29. Juni beginnen, soll Schülern nicht nur die Möglichkeit gegeben werden, verpassten Stoff aufzuholen, sondern auch soziale Defizite zu schließen. Außerdem gab die Schulministerin im Livestream mit dem WDR an, nach den Sommerferien wieder mit dem normalen Regelbetrieb ins neue Schuljahr starten zu wollen. 

NRW/Coronavirus: Corona-Warn-App geht an den Start

Update, Freitag (12. Juni), 18.35 Uhr: Die deutsche Corona-Warn-App soll nach Informationen des Senders RTL/ntv am kommenden Dienstag (16. Juni) offiziell vorgestellt werden. Ab dann soll sie auch zum Download verfügbar sein, wie der Sender am Freitag berichtete. Die Bundesregierung hatte sich bislang zu einem konkreten Start-Datum der App nicht geäußert. 

Die App soll mit Hilfe einer Bluetooth-Technologie aufzeichnen, wann und wie lange sich jemand in der Nähe einer anderen Person aufgehalten hat, die an ihrem Smartphone ebenfalls diese Funktion eingeschaltet hat. Infiziert sich jemand mit dem neuartigen Coronavirus, kann er über die App anonym diejenigen informieren, die sich durch ihre Nähe zu ihm angesteckt haben könnten.

Die App wurde im Auftrag der Bundesregierung programmiert. Für die Entwicklung der App gibt der deutsche Staat ungefähr 20 Millionen Euro aus.

Die von der Bundesregierung in Auftrag gegebene Corona-Warn-App soll am Dienstag (16. Juni) zum Download bereit stehen. 

Update, Freitag (12. Juni), 18.05 Uhr: In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Neu-Infizierten mit dem Coronavirus am Freitag um 74 neue Fälle angestiegen. Zudem sind zwei Menschen verstorben

Insgesamt gibt es deshalb am Freitag in NRW 1678 Infizierte. Seit Beginn der Pandemie haben sich 39.058 Menschen in Nordrhein-Westfalen mit dem Virus infiziert und 1634 Menschen sind in Folge einer Virusinfektion verstorben. 

Coronavirus: Weitere Lockerungen stehen nach Wochenende in NRW an

Update, Freitag (12. Juni), 17.50 Uhr: Ab Montag (15. Juni) werden in Nordrhein-Westfalen wieder zahlreiche Lockerungen in den Coronavirus-Maßnahmen eingeführt. Diese betreffen vor allem die Freizeit: Unter anderem gibt es Ausnahmen beim Kontaktverbot im Rahmen von privaten Feiern. 

Update, Freitag (12. Juni), 16.25 Uhr: Die von der Bundesregierung geplante Sonderzahlung von 300 Euro pro Kind im Rahmen des Corona-Konjunkturpakets soll für die Kinder gezahlt werden, für die im Jahr 2020 mindestens einen Monat lang Anspruch auf Kindergeld besteht oder bestand. Das geht aus dem Gesetzentwurf für das „Zweite Corona-Steuerhilfegesetz“ hervor, das vom Bundeskabinett am Freitag auf den Weg gebracht wurde.

Coronavirus in NRW: Diese Kinder haben Anspruch auf 300 Euro-Bonus 

Konkret bedeutet das: Sowohl für Kinder, die in diesem Jahr erst noch geboren werden, als auch für Kinder, deren Kindergeldanspruch in den vergangenen Monaten seit Januar bereits erloschen ist oder demnächst erlischt, gibt es die 300 Euro. 

Kindergeldanspruch besteht bis zu einem Alter von höchstens 25 Jahren, solange die Kinder in der Ausbildung sind. Der Zeitpunkt der Auszahlung des Bonus für die oben genannten Fälle ist noch nicht klar. Für alle anderen soll der Kinderbonus in zwei Raten zu je 150 Euro pro Kind mit dem Kindergeld im September und Oktober überwiesen werden.

Update, Freitag (12. Juni), 14.37 Uhr: In Dortmund ist es nach einem Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus, der am Mittwoch bekannt geworden war, zu zehn weiteren Infektionen gekommen.

Coronavirus in NRW: Stadt Düsseldorf weist mit besonderer Aktion auf Abstandsregel hin

Die Fälle sind im St.-Josefs-Hospital sowie dem Seniorenheim "Auf der Kronenburg" aufgetreten. Das teilte Dr. Frank Renken, der Leiter des Gesundheitsamts in Dortmund bei einer Pressekonferenz mit.

Ein 89-Jähriger, der an einer Coronavirus-Erkrankung im St.-Josefs-Hospital verstorben ist, war auch Bewohner in dem Seniorenheim. Daher seien in beiden Einrichtungen Umfelduntersuchungen durchgeführt worden. Bisher zehn neue Fälle sind dabei entdeckt worden.

Update, Freitag (12. Juni), 13.24 Uhr: Virologen der Uniklinik Essen haben Ergebnisse einer Studie aus Wuhan bestätigt. Demnach lasse sich vorhersagen, wie schwer der Krankheitsverlauf einer Infektion verläuft. Bestimmte Abwehrzellen im Blut würden über das Risiko von schweren Verläufen Aufschluss geben. 

Update, Freitag (12. Juni), 12.15 Uhr: Um den Menschen in Erinnerung zu rufen, dass sie in einer Coronavirus-Pandemie leben, hat die Stadt Düsseldorf Markierungen in Form von Kreisen in der Altstadt und am Rheinufer aufgemalt. Trotz aller Lockerungen sei es wichtig, die Abstandsregel noch immer einzuhalten, so David von der Lieth von der Berufsfeuerwehr in Düsseldorf. 

Coronavirus in NRW: Landeshauptstadt mit kreativer Idee zum Abstand halten

Es gibt nun 70 Abstandskreise am Burgplatz und auf der Freitreppe zum Rheinufer. Im Rheinpark wurden 190 Kreise aufgetrgen. Im Apollo-Crieté 100. Die Kreise haben einen Durchschnitt von drei Metern, damit, wenn ein Mensch in einem dieser Kreise steht, der Abstand von 1,5 Meter gewährleistet ist. 

Update, Freitag (12. Juni), 12 Uhr: Kinderärzte in NRW kritisieren die Landesregierung in Düsseldorf aufgrund der Vorgaben zum Umgang mit Krankheitssymptomen bei Kita-Kindern. Aktuell sei die Anweisung nicht praktikabel und würde in den Praxen Zeit blockieren, um sinnvolle und normale medizinische Tätigkeit auszuführen. Das teilte derBerufsverband der Kinder- und Jugendärtzte (BVKJ) am Freitag mit. 

Coronavirus in NRW: Kinderärzte kritisieren Landesregierung

Laut Familienministerium sollten Kinder generell nicht betreut werden, wenn sie Krankheitssymptome aufweisen würden. Die Art und Ausprägung der Symptome sei unerheblich. Das stößt auf Kritik. "Die Befolgung Vorgaben würde bedeuten, dass in Zukunft jeder noch so kleine Infekt oder jedes kleine Wehwehchen eine Vorstellung beim Kinder- und Jugendarzt nach sich ziehen würde", so der BVKJ-Landesverband Westfalen-Lippe und Nordrhein

Kein Kind, dass nur einmal husten würde, geringe Temperaturerhöhung haben würde oder beim dem die Nase liefe, käme mehr ohne Attest aus. Das könne man nicht leisten. 

Update, Freitag (12. Juni), 11 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mahnt die Bevölkerung. Man dürfe nicht vergessen, dass wir in einer Pandemie leben. "Wir haben weiterhin eine Entwicklung auf niedrigem Nievau, jeden Tag Neuinfektionen, aber in einer Größenordnung, mit der wir gut umgehen können", sagt Spahn gegenüber dem Sender rbb

Coronavirus in NRW: Jens Spahn mahnt - "Nicht sorglos sein!"

Dennoch registriere man, dass das Virus noch da sei. Und wenn man es dem Coronavirus zu leicht mache, würde es sich erneut sehr schnell verbreiten. 

Update, Freitag (12. Juni), 9.45 Uhr: Der Bonner Virologe Hendrik Streeck war am Donnerstag (11. Juni) zu Gast im TV-Talk bei Maybrit Illner. Neben ihm waren auch Helge Braun (CDU), Kanzleramtschef, Miriam Pech, Musklehrerin, Katharina Nocun, Netzaktivistin und Sebastian Pufpaff, Kabarettist, zu Gast. 

Coronavirus in NRW: Bonner Virologe Hendrik Streeck schockt mit Aussage über Impfstoff

Innerhalb des Gespräches über das Coronavirus gab NRW-Virologe Hendrik Streeck eine Prognose zu einem möglichen Impfstoff von sich. "Wir wissen einfach nicht, ob es einen Impfstoff geben kann, oder wie schnell das kommt." Man habe beispielsweise zu Malaria, Tuberkolose oder HIV keinen Impfstoff, obwohl Forschungen schon Jahre dauern würden. 

Das Virus werde nicht einfach verschwinden. Die beste Strategie sei eine Teilimmunität in der Bevölkerung. Die Ansteckung sei eine natürliche Impfung. 

Update, Freitag (12. Juni), 9.30 Uhr: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) äußert sich zu den Grundschulöffnungen am kommenden Montag (15. Juni) und mahnt. Die Grundschulöffnung treffe die Offene Ganztagsbetreuung unvorbereitet. Es gebe sowohl Unverständis als auch zahlreiche offene Fragen. ver.di würde bedauern, dass die Beschäftigten nicht enger in den Dialog mit eingebunden wurden. 

Coronavirus in NRW: ver.di mahnt - Grunschulöffnung treffe Offene Ganztagsschulen unvorbereitet

Natürlich sei verständlich, dass Eltern und Kindern im Fokus gestanden hätten. Doch die Perspektive der OGS-Beschäftigen dürfe nicht vergessen werden. 

Update, Freitag (12. Juni), 8.19 Uhr: Die Coronavirus-Krise reißt nach einer Schätzung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln eine Finanzlücke von über 400 Milliarden Euro in die Haushalte von Bund, Ländern und Gemeinden. Die deutsche Schuldenquote wird demnach auf einen Schlag von knapp 60 auf 81 Prozent steigen, wie der WDR berichtet.

Update, Freitag (12. Juni), 7.18 Uhr: Am Montag (15. Juni) soll der Regelbetrieb der Grundschulen in NRW wieder starten. Nachdem die Kinder wochenlang wegen des Coronavirus im stark eingeschränkten Präsenzunterricht unterrichtet wurden, sollen nun wieder alle 600.000 Schüler täglich in den Klassenzimmern sitzen.

Coronavirus: Grundschulen stellen sich auf den Regelbetrieb ein

Aktuell bereiten sich die Grundschulen auf diese Änderungen vor. Beispielsweise müssen Anfangs- und Pausenzeiten gestaffelt werden, wenn das nicht möglich sei, sollen auf Flur, im Sanitärbereich oder auf dem Pausenhof weiter die Abstandsregeln eingehalten werden, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Insgesamt lasse das verlangsamte Infektionsgeschehen einen "verantwortungsvollen Normalbetrieb" wieder zu, wie Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) meint. Jeder Tag zähle.

Update, Donnerstag (11. Juni), 20.24 Uhr: Die neuen Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen in NRW werden bei vielen Leuten für Erleichterung sorgen. So müssen ab Montag (15. Juni) etwa bei standesamtlichen Trauungen keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr getragen werden. Gefeiert werden darf auch in abgetrennten Räumen von Gaststätten oder Hotels.

Coronavirus in NRW: Gute Nachrichten für Bars, Clubs weiterhin geschlossen

Und auch das Thema Freizeit darf dann wieder freier und geselliger gestaltet werden. Bars können nach den für die übrige Gastronomie geltenden Maßgaben für Hygiene- und Infektionsschutzstandards ihren Betrieb wieder aufnehmen. Clubs und Diskotheken bleiben weiterhin geschlossen. Auch Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleibt der Betrieb weiterhin untersagt.

Bars dürfen ab dem 15. Juni in NRW wieder öffnen.

Update, Donnerstag (11. Juni), 16.29 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet neue Entwicklung im Bezug auf die Infektionen mit dem Coronavirus. Demnach verteilen sich die Zahlen in Dortmund aktuell folgendermaßen:

  • insgesamt 808 positive Testergebnisse 808
  • 727 Patienten gelten als genesen
  • 14 Patienten werden aktuell stationär behandelt

Coronavirus in NRW: Wohnungslose in Dortmund sollen hohe Strafen zahlen

Update, Donnerstag (11. Juni), 15.15 Uhr: In Dortmund sollen mehrere Obdachlose sollen gegen Coronaschutz-Auflagen verstoßen haben. Die Stadt verlangt von ihnen nun drastische Bußgelder. Helfer sind empört.

Update: Donnerstag (11. Juni), 12.44 Uhr: Ab Montag, den 15. Juni sollen  in NRW weitere Lockerungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Kraft treten, das geht unter anderem aus Berichten der Deutschen Presse-Agentur und dem WDR hervor.

Coronavirus: Weitere Lockerungen in NRW ab dem 15. Juni

Diese Dinge sind dann unter Erfüllung von jeweiligen Auflagen wieder erlaubt:

  • Grillen auf öffentlichen Plätzen
  • Flohmärkte und Jahrmärkte
  • Saunen und Spaßbäder dürfen wieder öffnen
  • Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen
  • Abstandregel bei Theater und anderen Veranstaltungen, bei denen Gäste rückverfolgt werden können, entfällt
  • private Feste zu Anlässen wie Hochzeit, Geburtstag etc. mit bis zu 50 Gästen
  • Geschäfte, Museen, Gastronomie dürfen eine Person pro sieben Quadrameter einlassen
  • nicht-kontaktfreier Sport mit über zehn Personen in geschlossenen Räumen

Update, Donnerstag (11. Juni), 11.17 Uhr: Wegen des Coronavirus haben mehr Menschen NRW als Urlaubsziel entdeckt. Nach Angaben von Tourist-Informationen gibt es erhöhte Anfragen für Aufenthalte in Eifel, Sauerland, Münsterland oder Teutoburger Wald.

Coronavirus: NRW als Urlaubsziel zunehmend beliebter

Selbstversorger-Angebot wie Camping, Wohnmobile, Ferienhäuser oder Ferienwohnung seien besonders gefragt, wie aus deiner Umfrage der Deutschen Presse-Agentur hervorgeht.

Update, Donnerstag (11. Juni), 9.24 Uhr: Eine neue Studie aus dem Fachblatt EBioMedicine soll ergeben haben, dass sich anhand von Abwehrzellen im Blut vorhersagen lässt, ob ein Patient einen milden oder schweren Krankheitsverlauf mit dem Coronavirus haben wird. Dafür wurden 40 Patienten in der chinesischen Stadt Wuhan untersucht.

Coronavirus in NRW: Neue Zahlen aus Unna - zwei Genesene

Diese Befunde seien auch hierzulande bei mehreren Patienten bestätigt worden, so Ulf Dittmer, Direktor des Instituts für Virologie der Uniklinik Essen. Allerdings betonte er, dass diese Studie in Deutschland mittlerweile schwierig durchzuführen sein, da es nicht mehr genügend Patienten gebe.

So habe es etwa in der letzten Maiwoche an der Uniklinik Essen keine einzige Covid-19-Neuaufnahme gegeben, in der ersten Juniwoche nur eine.

Update, Mittwoch (10. Juni), 21.50 Uhr: NRW - Die Gesundheitsbehörde im Kreis Unna meldet zwei neue Coronavirus-Fälle sowie zwei neu gesundete Personen. Damit sind im Kreis weiterhin 17 Menschen aktuell mit dem Virus infiziert.

09.06.2020 | 15 Uhr

10.06.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

0

0

+0

Bönen

0

0

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

1

1

+0

Kamen

1

2

+1

Lünen

6

6

+0

Schwerte

4

5

+1

Selm

0

0

+0

Unna

1

1

+0

Werne

4

2

-2

Gesamt

17

17

+0

Coronavirus in NRW: Keine Neuinfektionen in Herne

Update, Mittwoch (10. Juni), 21.20 Uhr: In Herne zeigt sich am Mittwoch unveränderte Coronavirus-Situation Weder wurden Neuinfektionen gemeldet, noch neu genesene Patienten, noch neue Todesfälle.

Insgesamt haben sich 201 Personen mit dem Erreger angesteckt, davon wurden 184 als wieder gesund gemeldet. Zwei Covid-19-Erkrankte sind gestorben.

Coronavirus in NRW: Immer weniger Corona-Infizierte in Essen

Update, Mittwoch (10. Juni), 21.08 Uhr: In Essen sind immer weniger Menschen nachweislich am Coronavirus erkrankt. Aktuell zählt die Stadt noch 46 Fälle, was zwölf weniger sind als am Vortag. 

In den vergangenen sieben Tagen wurden lediglich zehn Neuinfektionen gemeldet. Heute gab es keine bestätigte Neuinfektion (879 seit Pandemie-Beginn), dafür aber zwölf neu Genesene Personen (792 insgesamt). 41 Corona-Patienten sind seit dem Ausbruch der Krankheit verstorben.

Coronavirus in NRW: Eine Neuinfektion und ein Todesfall im Kreis Recklinghausen

Update, Mittwoch (10. Juni), 20.55 Uhr: Während die Fallzahlen in Bochum und Dortmund steigen, meldet der Kreis Recklinghausen lediglich eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Damit steigt die Zahl der Ansteckungen seit dem Ausbruch der Pandemie auf 1.293. Dem stehen 1.216 Personen gegenüber, die wieder als Gesund gelten (keine neu Gesundeten am Mittwoch). 

Außerdem gibt es auch im Kreis Recklinghausen einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona zu beklagen. Dabei handelt es sich um eine 80-jährige Frau aus Oer-Erkenschwick. Sie ist der 39. Mensch im Kreis, der mit dem Coronavirus verstarb.

Stadt

Fälle*

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

130

128

1

Datteln

54

52

1

Dorsten

152

147

5

Gladbeck

244

193

22

Haltern am See

84

84

0

Herten

90

87

1

Marl

117

115

1

Oer-Erkenschwick

196

190

3

Recklinghausen

169

164

4

Waltrop

57

56

1

Coronavirus in NRW: Anstieg der Neuinfektionen auch in Bochum

Update, Mittwoch (10. Juni), 20.29 Uhr: In Bochum gibt es sieben bestätigte Coronavirus-Neuinfektionen im Vergleich zum Vortag und 578 seit Beginn der Pandemie. 508 Menschen sind wieder gesund gemeldet.

19 Menschen sind an den Folgen ihrer Corona-Erkrankung verstorben, eine infizierte Person kam wegen anderer Ursachen zu Tode. In die Statistik fließt seit heute auch der Tod einer über 70-jährigen Frau ein, die bereits vor mehreren Wochen gestorben ist, aber erst jetzt von der Stadt gemeldet wurde. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt im Durchschnitt der letzten sieben Tage bei 10,7 und steigt damit weiter an (von 4,6 auf 8,9 auf 9,4 und nun auf 10,7 in den vergangenen vier Tagen).

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Neuinfektionen steigt konstant an

Update, Mittwoch (10. Juni), 19.57 Uhr: In der NRW-Metropole Dortmund steigen die Coronavirus-Fallzahlen seit Anfang Juni spürbar an. „Während es in den zwei Wochen davor nur noch vereinzelte Meldungen gab, wurden vom 1. Juni bis heute 66 positive Fälle gemeldet“, sagte der Leiter des Gesundheitsamtes in Dortmund, Dr. Frank Renken. Am Mittwoch (11. Juni) kamen elf bestätigte Fälle hinzu.

Die dazu durchgeführten Untersuchungen des hätten ergeben, dass knapp die Hälfte der Fälle im Zusammenhang mit zwei größeren Infektionssgeschehen stehen. Zum einen handele es sich um den Ausbruch im Klinikum Dortmund mit 15 Erkrankten, zum anderen um ein Familienfest, bei dem sich zwölf Menschen infiziert hätten.

Das Klinikum Mitte in Dortmund ist von einem Coronavirus-Ausbruch betroffen.

Coronavirus in NRW: Jetzt 15 Neuinfektionen bei Corona-Ausbruch in Klinik, zwei Todesfälle in Dortmund

Update, Mittwoch (10. Juni), 19.49 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Klinikum Mitte in Dortmund* ist auf 15 gestiegen. Dabei handelt es sich um neun Mitarbeiter und sechs Patienten. Es wurden laut Gesundheitsamt 2.450 Menschen im Klinikum auf das Virus getestet.

Es gibt außerdem zwei weitere Todesfälle: Zwei Männer im Alter von 85 und 89 Jahren erlagen den Folgen von Covid-19. Ein Patient starb im Klinikum Mitte, der andere Patient im St. Josef-Hospital. Damit steigt die Zahl der Todesopfer in der Stadt auf sechs.

*In einer ersten Version des Artikels war die Rede vom Klinikum Nord in Dortmund. Wie sich später herausstellte, war jedoch das Klinikum Mitte von dem Corona-Ausbruch betroffen, wie die Stadt Dortmund mitteilte.

Coronavirus in NRW: Reiseveranstalter schlägt Corona-Tests vor

Update, Mittwoch (10. Juni), 19.15 Uhr: Der Chef des Reiseveranstalters Alltours, Willi Verhuven, schlägt Coronavirus-Tests für alle Flugreisende vor dem Abflug vor. Zwar glaube er, dass Fliegen relativ sicher sei, weil die Luft in der Kabine sehr gut gefiltert und regelmäßig ausgetauscht werde. "Für noch mehr Sicherheit würde ich es absolut begrüßen, wenn alle Passagiere zur Sicherheit aller vor ihrem Flug einen Corona-Test machen würden", sagte er jedoch der Rheinischen Post.

Mit Blick auf den Neustart der Reisebranche sagte Verhuven: "Wir gehen davon aus, dass wir im Sommer 50 Prozent des Vorjahresniveaus erreichen werden. Gerade die Kanaren, Griechenland, Mallorca und die Türkei sind sehr gefragt. Die Menschen fahren dorthin, wo sie es schön finden und Sicherheit erwarten können." 2021 rechnet Alltours den Angaben zufolge mit 70 Prozent des früheren Gästeaufkommens.

In NRW rollt trotz Coronavirus-Pandemie der Flugverkehr wieder an.

Coronavirus in NRW: Neue digitale Lernplattform für alle Schulen kommt

Update, Mittwoch (10. Juni), 18.57 Uhr: Alle Schulen in NRW können ab sofort eine neue digitale Lernplattform für den Unterricht auf Distanz nutzen. Die Landesregierung habe das rechtssichere und kostenfreie Lernmanagementsystem "Logineo NRW LMS" angesichts der Coronavirus-Krise schneller als geplant fertig stellen können, teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Mittwoch mit. Dies sei ein "großer Qualitätssprung" für das digitale Lernen und das Lernen auf Distanz.

Die Landesregierung habe ein Interesse daran, dass künftig alle Schulen auf die neue Plattform setzten, die Nutzung von LMS sei aber freiwillig. Ähnlich wie bei "Moodle" können Lehrer auf der neuen Plattform Unterrichtsmaterial wie Texte, Bilder und Videos bereitstellen und mit ihren Schülern chatten. Sie können auch gesprochene Rückmeldungen zum Lernstand geben. Schüler können ihre Hausaufgaben auf der Plattform hochladen.

Coronavirus in NRW: Beschränkungen im Breitensport gelten weiter

Update, Mittwoch (10. Juni), 18.39 Uhr: Das Oberverwaltungsgericht NRW hat entschieden, dass die Coronavirus-Schutzverordnung für den Mannschaftssport rechtens ist. Die OVG-Richter lehnten die Beschwerde eines Vaters aus Düsseldorf ab, der kritisierte, dass seine Kinder in mehreren Sportvereinen ihren Mannschaftssport nicht mehr ausüben können. Er verwies auf Profis in der Fußball-Bundesliga und bemängelte eine Ungleichbehandlung des Breitensports.

Wegen der erhöhten Infektionsgefahr sei es nach Ansicht des Gerichts aber vertretbar, dass der "nicht-kontaktfreie Sport- und Trainingsbetrieb grundsätzlich nur im Freien und für Gruppen von regelmäßig maximal zehn Personen zulässig ist", heißt es in der Begründung. Sonderregelungen im Profibereich seien zulässig, weil dort eine Infrastruktur mit medizinischer Betreuung und speziellen Konzepten vorhanden sei.

Coronavirus in NRW: Regierung investiert 1,5 Millionen  Euro in Öffentlichkeitsarbeit

Update, Mittwoch (10. Juni), 18.21 Uhr: Die Landesregierung in NRW hat bisher knapp 1,5 Millionen Euro für Öffentlichkeitsarbeit im Zuge der Coronavirus-Krise ausgegeben, davon gut 1 Million Euro für ganzseitige Anzeigen in Tageszeitungen. Das teilte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) dem Landtag mit.

"Die Landesregierung kommt mit ihrer Kommunikation ihrem gesetzlichen Auftrag zur Informationsvermittlung nach, insbesondere im Sinne einer aktuellen und modernen Bürgerkommunikation", so Laschet. Und weiter: Im Angesicht der Pandemie sei diese Kommunikation mehr denn je geprägt von Aufklärung und Information für die Bevölkerung.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU).

Coronavirus in NRW: Kita in Bochum muss schließen

Update, Mittwoch (10. Juni), 18.05 Uhr: In Bochum gibt es nach Angaben der Stadt einen weiteren Fall einer Coronavirus-Infektion in einer Kita: Nachdem am Freitag (5. Juni) bei einem Kind in der evangelischen Kita Melanchthon ein positiver Befund festgestellt wurde, sei nun ein Kind der AWO-Kita Gropiusweg betroffen.

Weil Geschwister des Kindes, die somit als direkte Kontakte gelten, in anderen Gruppen der Kita untergebracht seien, müsse die Einrichtung mit insgesamt 77 Kindern vorsorglich schließen. Kinder, Betreuerinnen und Betreuer werden nun getestet.

Coronavirus in NRW: Gebauer verteidigt Öffnung der Grundschulen vor den Sommerferien

Update, Mittwoch (10. Juni), 17.48 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat die Rückkehr zumRegelbetrieb an allen Grundschulen in NRW gegen massive Kritik verteidigt. Die Coronavirus-Pandemie sei eine "Ausnahmesituation" für alle Beteiligten. Gebauer sehe die Sorgen und Ängste bei Lehrkräften und Eltern. Man könne aber in diesen Zeiten nicht auf einen "Königsweg" zurückgreifen, "weil es ihn schlicht und einfach nicht gibt."

Der Schritt, alle etwa 600.000 Grundschüler ab Montag (15. Juni) wieder zum Präsenzunterricht zu schicken, sei ausgiebig mit den Schulen und Verbänden diskutiert worden. Gerade den jüngsten Schülern sollten in den zwei Wochen vor den Sommerferien noch einmal die "notwendigen Strukturen" gegeben werden. Es ginge nicht nur um körperliche, sondern auch um seelische Unversehrtheit.

Die NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) in einer Schule

Coronavirus in NRW: Zahl der bestätigten Corona-Infektionen im Land sinkt weiter

Update, Mittwoch (10. Juni), 17.29 Uhr: In NRW ist die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten um 120 auf 1.668 gesunken. Das Gesundheitsministerium meldet 103 Neuinfektionen bei 225 neuen Genesungen.

Seit Beginn der Pandemie sind damit 38.844 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. Es gibt einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Insgesamt sind 1.636 Menschen mit dem Virus verstorben. 35.540 gelten als wieder gesund.

Landkreis/ kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle (IfSG)

Todesfälle (IfSG)

Genesene*

Aachen & Städteregion Aachen

1.979

94

1.863

Bielefeld

414

5

399

Bochum

571

19

487

Bonn

747

8

727

Borken (Kreis)

1.107

38

1.025

Bottrop

206

7

191

Coesfeld (Kreis)

863

24

832

Dortmund

789

6

725

Duisburg

1.262

57

1.025

Düren (Kreis)

602

39

551

Düsseldorf

1.520

33

1.327

Ennepe-Ruhr-Kreis

451

14

411

Essen

878

41

771

Euskirchen (Kreis)

471

22

418

Gelsenkirchen

441

14

367

Gütersloh (Kreis)

700

20

637

Hagen

331

13

315

Hamm

476

36

431

Heinsberg (Kreis)

1.898

78

1.767

Herford (Kreis)

336

7

324

Herne

203

2

184

Hochsauerlandkreis

610

17

588

Höxter (Kreis)

363

17

329

Kleve (Kreis)

754

36

632

Köln

2.520

100

2.361

Krefeld

643

22

600

Leverkusen

244

5

231

Lippe (Kreis)

745

29

712

Märkischer Kreis

603

30

566

Mettmann (Kreis)

967

79

857

Minden-Lübbecke (Kreis)

489

11

466

Mönchengladbach

636

40

535

Mülheim / Ruhr

219

11

188

Münster

726

13

692

Oberbergischer Kreis

490

18

462

Oberhausen

266

10

248

Olpe (Kreis)

637

56

577

Paderborn (Kreis)

666

33

597

Recklinghausen (Kreis)

1.307

40

1.216

Remscheid

240

18

220

Rhein-Erft-Kreis

1.101

76

1.004

Rheinisch-Bergischer Kreis

469

21

432

Rhein-Kreis Neuss

711

20

689

Rhein-Sieg-Kreis

1.442

48

1.364

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

314

8

302

Soest (Kreis)

365

8

352

Solingen

255

8

234

Steinfurt (Kreis)

1.330

82

1.230

Unna (Kreis)

681

37

588

Viersen (Kreis)

712

36

59

Warendorf (Kreis)

501

20

464

Wesel (Kreis)

645

26

561

Wuppertal

948

84

807

Gesamt

38.844

1.636

35.540

Coronavirus in NRW: Mundschutz-Pflicht bis Ende Juni

Update, Mittwoch (10. Juni), 17.08 Uhr: Die Mundschutz-Pflicht in NRW bleibt vorerst bestehen. Das hat das Gesundheitsministerium des Landes mitgeteilt.

Bis 29. Juni müssen demnach unter anderem beim Aufenthalt in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr zur Vermeidung der Verbreitung des Coronavirus Nase und Mund bedeckt werden. Das sagte ein Sprecher des Ministeriums der WAZ.

In Dortmund hat die DSW21 ein hartes Vorgehen beim Mundschutz in Bus und Bahn angekündigt. Immer wieder würden sich Fahrgäste weigern, sich und andere zu schützen. Das soll nun ein Ende haben.

Coronavirus in NRW: Grundschulen und OGS in Herne öffnen ab Montag

Update, Mittwoch (10. Juni), 16.48 Uhr: Ab Montag (15. Juni) öffnen in NRW wieder die Grundschulen. In Herne gilt das zudem für die Offene Ganztagsschule (OGS), wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Die Schulleitungen der Grundschulen und der OGS träfen die Regelungen zur Teilnahme am Unterricht selbst und entwickelten eigene Hygienekonzepte zum Schutz vor dem Coronavirus. Alle Eltern, deren Kinder in Herne Grundschulen und die OGS besuchen, werden demnach von den Schulleitungen über die jeweiligen Regelungen informiert. Für Rückfragen stehen die Schulleitungen der Schulen sowie die OGS-Leitungen zur Verfügung.

Coronavirus in NRW: ver.di fordert flächendeckende Corona-Tests in Kitas

Update, Mittwoch (10. Juni), 16.25 Uhr: NRW - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in NRW kritisiert die erweiterten Kita-Öffnungen im Land. Wegen Fachkräftemangels sei die Aufnahme des Regelbetriebs ab 8. Juni verfrüht gewesen, sie hätte vielmehr schrittweise erfolgen sollen. Man fordere von Politik und Trägern nun: 

  • Klare Vorgaben zu Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen.
  • Die konzeptionelle Einbindung der Angestellten.
  • Flächendeckende Coronavirus-Tests in den Kitas.

"Wir sind überzeugt, dass unter Einbeziehung regelmäßiger Testungen sowohl der Verunsicherung als auch der fehlenden Berücksichtigung der Beschäftigten Rechnung getragen werden kann. Die Wertschätzung der Berufsgruppe durch das Land ist bei den Kita-Beschäftigten jedenfalls nicht angekommen", so Sabine Uhlenkott, Landesfachbereichsleiterin Gemeinden, ver.di NRW.


Update, Mittwoch (10. Juni), 15.04 Uhr: In Dortmund soll nun ein Krisenstab entscheiden, wie mit dem plötzlichen Ausbruch des Coronavirus umgegangen wird. Wie das Klinikum gegenüber den Ruhr Nachrichten bestätigte, ist der Coronavirus-Ausbruch im Klinikum Mitte auf eine Station begrenzt. Die Station sei nun für Neuaufnahmen gesperrt.

NRW: Plötzlicher Ausbruch des Coronavirus in Klinikum in Dortmund

Update, Mittwoch (10. Juni), 12.38 Uhr: Lange sind die Zahlen der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Dortmund stagniert. Jetzt meldet das Gesundheitsamt überraschend zwölf Infizierte im Klinikum Mitte. Darunter sollen auch acht Mitarbeiter sein.

Update, Mittwoch (10. Juni), 11.11 Uhr: Auch die Maskenpflicht in Zusammenhang mit dem Coronavirus stellt Hendrick Streeck aus NRW infrage. "Am Anfang der Pandemie wurde ja dezidiert gewarnt vor Masken. Die Gründe dafür gelten immer noch, auch wenn sie merkwürdigerweise keine Rolle mehr zu spielen scheinen", so der Virologe.

Coronavirus in NRW: Hendrick Streeck äußerte sich auch zur Maskenpflicht

"Die Leute knüllen die Masken in die Hosentasche, fassen sie ständig an und schnallen sie sich zwei Wochen lang immer wieder vor den Mund, wahrscheinlich ungewaschen. Das ist ein wunderbarer Nährboden für Bakterien und Pilze", so Streeck weiter.

Bezüglich der Öffnung der Schulen und Kitas erklärte der er, "Kinder sind nicht die großen Virenschleudern". Virologisch sei zur Frage der Öffnung aber bereits alles gesagt. "Die Entscheidung muss nun politisch getroffen werden. Lehrer jedenfalls haben kein höheres Infektionsrisiko als andere Berufsgruppen, die in vergleichbarer Weise mit Menschen arbeiten."

Update, Mittwoch (10. Juni), 10.46 Uhr: Desweiteren zweifelt Virologe Hendrik Streeck aus NRW am Nutzen der von der Bundesregierung angekündigten Coronavirus-App, wie der Westfälische Anzeiger berichtet. Diese käme ein "bisschen spät", so der Experte, "zumal man nicht weiß, ob sie überhaupt etwas dazu beitragen kann, in Deutschland eine Pandemie zu kontrollieren".

Coronavirus: NRW-Virologie äußert sich zum Lockdown und der geplanten App

Auch den Nutzen der zahlreichen Tests auf das Coronavirus stellte der Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn (NRW) angesichts der hohen Kosten infrage. "Je nach Labor kommen im besten Fall 59 Euro pro Test auf das Gesundheitssystem zu - bei 400.000 Stück pro Woche bedeutet es eine Stange Geld. Wenn dann noch systematisch gescreened werden soll, wird es noch mehr. Wenn wir nur 1 positives Ergebnis auf 100 Tests sehen, fragt sich ja, ob das noch lohnt."

Update, Mittwoch (10. Juni), 9 Uhr: NRW-Virologe Hendrik Streeck hat sich zum Lockdown in Deutschland geäußert. Der sei aus seiner Sicht eventuell gar nicht nötig gewesen. Schon ein Verbot der Großveranstaltungen in der Coronavirus-Krise hätte eventuell gereicht.

Hendrik Streeck - Coronavirus - Virologe aus Bonn

Coronavirus in NRW: Hendrik Streeck - Lockdown war eventuell nicht nötig

Man sei zu schnell in den Lockdown gegangen, so der Virologe. Kontaktbeschränkungen und weitere Maßnahmen hätte man vom weiteren Verlauf abhängig machen können. Es bestand allerdings ein gewisser Druck der Öffentlichkeit. 

Update, Mittwoch, Mittwoch (10. Juni), 7.15 Uhr: Die Reisemöglichkeiten haben sich wegen des Coronavirus stark eingeschränkt. Dennoch rechnet der ADAC mit vielen Staus am kommenden langen Wochenende um den Feiertag Fronleichnam.

Fronleichnam: ADAC rechnet trotz Coronavirus mit Staus in NRW

Viele Urlauber werden vermutlich schon am Mittwochnachmittag ihre Reise antreten. Das bedeutet, dass ab da mit Staus zu rechnen ist. Aber auch am Donnerstag soll es laut dem ADAC voll werden.

Update, Dienstag (9. Juni), 21.39 Uhr: NRW - In seinem Podcast Das Coronavirus-Update hat Virologe Christian Drosten die Vermutung geäußert, das Coronavirus könnte sich mit der Zeit abschwächen. Das Anpassen des Erregers an den Menschen könne "dazu führen, dass es sich besser überträgt, aber in der Nase bleibt und zu einem einfachen Schnupfen wird", zitiert die WAZ.

Coronavirus in NRW: Virologe Drosten rechnet mit Abschwächung des Virus

Zwar könne auch passieren, dass das Virus hin zu schwereren Verläufen mutiere, dies ergebe allerdings hinsichtlich der Evolution keinen Sinn. Schließlich würden sich die Menschen in diesem Fall früher isolieren, den Erreger also seltener weiterverbreiten. 

Es gebe viele Beispiele aus der Vergangenheit dafür, dass sich Viren-Epidemien mit der Zeit abgeschwächt hätten. Auch durch die Immunität in der Bevölkerung würde "das Virus wohl in jedem Fall harmloser werden", so der Direktor der Berliner Charité.

Coronavirus in NRW: 17 Menschen im Kreis Unna derzeit nachweislich an Corona erkrankt

Update, Dienstag (9. Juni), 21.01 Uhr: Im Kreis Unna sind aktuell 17 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, das ist eine Person mehr als am Vortag. Es gab insgesamt 681 Erkrankungen seit Beginn der Pandemie, 626 Menschen gelten als wieder gesund und 38 Patienten sind verstorben.

08.06.2020 | 15 Uhr

09.06.2020 | 15 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

0

0

+0

Bönen

0

0

+0

Fröndenberg

0

0

+0

Holzwickede

1

1

+0

Kamen

1

1

+0

Lünen

5

6

+1

Schwerte

4

4

+0

Selm

0

0

+0

Unna

1

1

+0

Werne

4

4

+0

Gesamt

16

17

+1

Coronavirus in NRW: 30-jähriger Corona-Patient aus dem Kreis Unna verstorben

Update, Dienstag (9. Juni), 20.41 Uhr: Heute vermeldete der Kreis Unna einen weiteren Coronavirus-Todesfall. Demnach verstarb am Vortag ein 30-jähriger Mann aus Lünen im Zusammenhang mit dem Virus.

Dieser habe sich bereits Ende April infiziert und galt seit Mitte Mai mit Ablauf der Quarantäne als wieder genesen, da es keine anders lautende Meldung gegeben habe. Heute habe die Gesundheitsbehörde dann die Nachricht erhalten, dass der Mann, der Vorerkrankungen hatte, in einer Klink außerhalb des Kreises Unna verstorben sei.

Coronavirus in NRW: Reisewarnung für 160 Nicht-EU-Länder bis Ende August

Update, Dienstag (9. Juni), 20.13 Uhr: Die Bundesregierung will in Zeiten des Coronavirus die Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der EU bis zum 31. August verlängern. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sollen aber Ausnahmen für einzelne Länder gemacht werden können, die bestimmte Kriterien erfüllen.

Für über 160 Staaten außerhalb der EU gelten weiterhin Reisewarnungen.

Update, Dienstag (9. Juni), 20.03 Uhr: In Essen sind nach Angaben der Stadt derzeit 58 Menschen am Coronavirus erkrankt. Das sind zehn weniger als am Vortag. 

Insgesamt beläuft sich die Zahl der Fälle auf 879 (keine Neuinfektion), wovon 780 die Erkrankung überstanden haben (zehn mehr als noch vor 24 Stunden). Es gibt 41 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in NRW: Keine Neuinfektionen in Herne gemeldet

Update, Dienstag (9. Juni), 20.03 Uhr: In Herne gab es am Dienstag keine bestätigte Coronavirus-Neuinfektion, während eine weitere Person als Gesundet gilt. Damit sind in Herne noch 15 Personen mit dem Virus infiziert. 

Seit Pandemie-Beginn gab es 201 Ansteckungen, 184 Menschen sind als genesen gemeldet. Zwei Corona-Patienten sind verstorben.

Coronavirus in NRW: Fast die Hälfte der Corona-Ansteckungen durch Menschen ohne Symptome

Update, Dienstag (9. Juni), 19.47 Uhr: Laut einer WHO-Expertin werden 40 Prozent aller Coronavirus-Patienten von Menschen angesteckt, die selbst keine Symptome entwickeln. Das berichtet die Bild.

Aktuell würden geschätzt zwischen sechs und 41 Prozent der Erkrankten keine Symptome zeigen, sagt Maria van Kerkhove. Wer jedoch welche zeige, sei offenbar dann am meisten ansteckend, wenn diese zum ersten Mal auftreten, also sehr früh.

Coronavirus in NRW: Drei Neuinfektionen im Kreis Recklinghausen gemeldet

Update, Dienstag (9. Juni), 19.31 Uhr: NRW - Im Kreis Recklinghausen gibt es drei neue bestätigte Coronavirus-Fälle. Insgesamt haben sich damit seit dem ersten Auftreten der Erkrankung 1.292 Menschen nachweislich mit dem Erreger angesteckt. Die Zahl der Genesenen liegt weiterhin bei 1.216, 38 Menschen sind mit Corona verstorben.

Stadt

Fälle*

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

130

128

1

Datteln

54

52

1

Dorsten

152

147

5

Gladbeck

243

193

22

Haltern am See

84

84

0

Herten

90

87

1

Marl

117

115

1

Oer-Erkenschwick

196

190

2

Recklinghausen

169

164

4

Waltrop

57

56

1

Update, Dienstag (9. Juni), 18.57 Uhr: Die Lockerungen zu Pfingsten haben in vielen NRW-Städten keinen nennenswerten Anstieg der Corona-Infektionen zur Folge gehabt. Die Stadt Dortmund hingegen vermeldet aktuell steigende Coronavirus-Zahlen und warnt daher vor Leichtsinn.

Coronavirus in NRW: Aktuell nur fünf Corona-Infizierte in Gefängnissen

Update, Dienstag (9. Juni), 18.21 Uhr: In den Gefängnissen in NRW sind nur wenige Menschen derzeit mit dem Coronavirus infiziert. Seit Ausbruch der Pandemie seien 11 Gefangene und 35 Bedienstete (Stand vom Montag, 8.6., 09.00 Uhr) positiv getestet worden, wie das Justizministerium der dpa mitteilte.

Neun der elf Gefangenen und 32 der 35 Angestellten seien aber inzwischen wieder gesund. Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie saßen in NRW-Gefängnissen knapp 16.000 Gefangene (Stand März 2019).

Coronavirus in NRW: Spahn kündigt Corona-Tests auf breiter Front an

Update, Dienstag (9. Juni), 17.54 Uhr: Im Kampf gegen das Coronavirus sind jetzt bundesweit auch Tests ohne akute Krankheitsanzeichen auf breiter Front möglich. Und zwar speziell in sensiblen Bereichen wie Kliniken, Pflegeheimen, Schulen und Kitas.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verkündete eine entsprechende Verordnung, die zusätzliche Testmöglichkeiten auf Kassenkosten festlegt. "Es ist viel teurer, zu wenig zu testen als zu viel zu testen", sagte er. Weitere Laborkapazitäten für eine deutliche Ausweitung der Tests seien noch vorhanden.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU).

Coronavirus in NRW: Eintritt frei - Schauspielhaus Bochum öffnet wieder

Update, Dienstag (9. Juni), 17.24 Uhr: Als eines der ersten großen Theaterhäuser in NRW nimmt das Schauspielhaus Bochum am Mittwochabend (10. Juni) den Spielbetrieb wieder auf. Zunächst sind wegen des Coronavirus nur 50 Zuschauer zugelassen, obwohl eigentlich 800 Plätze zur Verfügung stehen.

Die Tickets für alle Vorstellungen am Schauspielhaus sind kostenlos zu haben. In dem Theater gilt Mundschutzpflicht auch während der Vorstellungen. Außerdem gibt es keine Pausen, die Türen bleiben geöffnet. Das Premierenstück "Die Befristeten" ist inspiriert von der Coronavirus-Pandemie und befasst sich mit Einschränkungen der Freiheit und Todesangst.

Coronavirus in NRW: Saison im Amateurfußball abgebrochen

Update, Dienstag (9. Juni), 17.07 Uhr: Wie der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) am Dienstag mitteilte, wird die Saison im Amateur- und Jugendfußball in NRW abgebrochen. Die Vereine sind mit der Entscheidung größtenteils zufrieden.

Schließlich hatten 88 Prozent unter ihnen sich für einen Abbruch der Saison ausgesprochen. Welche Vereine Aufsteigen, soll bis 26. Juni ermittelt werden. Absteiger gibt es hingegen nicht.

Wegen des Coronavirus wird die Saison im Amateurfußball in NRW nicht zu Ende gebracht.

Coronavirus in NRW: Mehr Kita-Plätze ab August

Update, Dienstag (9. Juni), 16.50 Uhr: Die Suche nach freien Kita-Plätzen in NRW soll leichter werden. Ab dem Beginn des neuen Kindergarten-Jahres (1. August) soll es laut Familienministerium etwa 18.480 Plätze mehr als im laufenden Jahr geben.

Die frühkindliche Bildung sei besonders in Zeiten des Coronavirus wichtig. Um das Angebot und die Qualität der Betreuung weiter zu verbessern und die Eltern durch ein zweites beitragsfreies Jahr zu entlasten würden jährlich zusätzlich rund 1,3 Milliarden Euro eingesetzt, sagte NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP).

Coronavirus in NRW: Vier Corona-Neuinfektionen in Dortmund

Update, Dienstag (9. Juni), 16.39 Uhr: In Dortmund kommen vier weitere positive Coronavirus-Testergebnisse dazu. Somit liegen in der Stadt seit dem Pandemie-Beginn insgesamt 788 positive Tests vor. 725 Patienten haben die Erkrankung schon wieder überstanden und gelten als genesen (keine neu Genesenen im Vergleich zum Vortag).

Derzeit werden in Dortmund zwölf Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Es gibt weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in NRW: Zahl der Corona-Infizierten sinkt auf 1.790

Update, Dienstag (9. Juni), 16.15 Uhr: Laut den Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums ist die Zahl der aktuell nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten auf rund 1.790 gesunken. Im Vergleich zum Vortag sind das 130 Erkrankte weniger.

Die Zahl der Neuinfektionen beläuft sich auf 83 und bleibt damit verhältnismäßig gering (38.741 Fälle seit Beginn der Pandemie). 202 Menschen wurden am Dienstag als wieder genesen gemeldet (35.315 insgesamt). Die Zahl der Todesfälle von Infizierten stieg um 12 auf 1.635.

Landkreis/ kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle (IfSG)

Todesfälle (IfSG)

Genesene*

Aachen & Städteregion Aachen

1.979

94

1.862

Bielefeld

413

5

398

Bochum

569

18

482

Bonn

747

8

725

Borken (Kreis)

1.107

38

992

Bottrop

203

7

189

Coesfeld (Kreis)

863

24

832

Dortmund

783

6

724

Duisburg

1.241

57

1.015

Düren (Kreis)

601

39

550

Düsseldorf

1.496

33

1.310

Ennepe-Ruhr-Kreis

448

14

406

Essen

878

41

759

Euskirchen (Kreis)

470

22

409

Gelsenkirchen

430

14

364

Gütersloh (Kreis)

700

20

622

Hagen

330

13

315

Hamm

475

36

429

Heinsberg (Kreis)

1.895

78

1.764

Herford (Kreis)

336

7

324

Herne

203

2

183

Hochsauerlandkreis (Kreis)

610

17

588

Höxter (Kreis)

363

17

328

Kleve (Kreis)

745

36

617

Köln

2.517

100

2.361

Krefeld

642

22

595

Leverkusen

242

5

231

Lippe (Kreis)

744

29

709

Märkischer Kreis

601

30

564

Mettmann (Kreis)

966

79

854

Minden-Lübbecke (Kreis)

489

11

466

Mönchengladbach

634

40

523

Mülheim / Ruhr

216

11

187

Münster

726

13

690

Oberbergischer Kreis

490

18

462

Oberhausen

266

10

248

Olpe (Kreis)

637

56

568

Paderborn (Kreis)

666

33

591

Recklinghausen (Kreis)

1.304

40

1.216

Remscheid

240

18

219

Rhein-Erft-Kreis

1.100

76

1.001

Rheinisch-Bergischer Kreis

469

21

430

Rhein-Kreis Neuss

710

20

688

Rhein-Sieg-Kreis

1.442

48

1.355

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

314

8

299

Soest (Kreis)

365

8

352

Solingen

255

8

234

Steinfurt (Kreis)

1.339

82

1.230

Unna (Kreis)

680

37

588

Viersen (Kreis)

712

36

654

Warendorf (Kreis)

499

20

464

Wesel (Kreis)

643

26

550

Wuppertal

948

84

799

Gesamt

38.741

1.635

35.315

Update, Dienstag (9. Juni), 14.29 Uhr: Der Kinderbonus, der im Zuge des Coronavirus für jedes kindergeldberechtigte Kind gezahlt werden soll, ist beschlossene Sache. Allerdings ist der einmalige Zuschuss der Regierung keine Wohltat, sondern soll im Endeffekt die Wirtschaft ankurbeln.

Coronavirus in NRW: Der Kinderbonus mit 300 Euro je Kind kommt

Vonseiten der Deutschen Kinderhilfe hagelte es bereits Kritik. Der Kinderbonus sei nur ein "Tropfen auf den heißen Stein". Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) betonte allerdings bereits, der Kinderbonus sei "nicht als stressnehmender Faktor, sondern als zusätzliche Unterstützung um die Kaufkraft zu steigern."

Update, Dienstag (9. Juni), 11.39 Uhr: Die Vorsitzende der Landeselternkonferenz (LEK) Anke Staar mahnt, dass wegen des Coronavirus in den kommenden Sommerferien hochwertige Bildungsangebote und eine verlässliche Betreuung für Schüler in NRW erfordlich seien. "Man kann die Ausfälle der vergangenen Wochen damit nicht auffangen, aber etwas mindern", so Staar gegenüber der Deutschen Presse Agentur.

Landeselternkonferenz: In NRW braucht es wegen des Coronavirus auch in den Sommerferien Schüler-Betreuung

Auch viele Kommunen erarbeiteten dazu bereits seit längerem Pläne. "Dafür braucht es auch die entsprechenden Mittel des Landes, auf die aber wohl viele noch warten." Ohne Planbarkeit in Schule und Betreuung in den Ferien könne letztlich auch die Wirtschaft nicht wieder voll hochfahren.

Update, Dienstag (9. Juni), 9.29 Uhr: Zur Wiederöffnung der Kitas hat die Landesregierung mehrere Millionen Mund-Nase-Schutze-Masken an die Einrichtungen versprochen. Diese kamen nun allerdings in einer Art Bausatz an, was für Unmut und Aufregung unter den Erziehern sorgt.

Coronavirus: Land-NRW verschickt Masken-"Bausatz" an Kitas

"Wir haben aus vielen Kitas die Rückmeldung erhalten, dass sie zum Start des eingeschränkten Regelbetriebs einen Bastelsatz für Mund- und Nasenschutzmasken vom Land erhalten haben sollen. Wenn das stimmt, ist das ein Unding", kritisiert auch Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. "Erzieherinnen und Erzieher sind doch keine Hobbybastler, die sich jetzt selbst um ihren Gesundheitsschutz kümmern dürfen." 

Update, Dienstag (9. Juni), 7.59 Uhr: Nicht nur an Schulen, auch an Hochschulen und Unis wird die Rückkehr zu Präsenzunterricht von rund 2000 Dozenten deutscher Universitäten gefordert. „Wir fordern eine – vorsichtige, schrittweise und selbstverantwortliche – Rückkehr zu Präsenzformaten. Was die Schulen zu leisten in der Lage sind, sollte auch Universitäten möglich sein“, heißt es in einem offenen Brief der Lehrenden.

Coronavirus: Vergleichsweise wenige Infektionen in Gefängnissen in NRW

Die selbstständige, kritische Aneignung von Inhalten setze zwingend Präsenz voraus. „Es kann ja nicht sein, dass ich morgens ins Schwimmbad gehe und mittags ins Restaurant (...), dass aber die Universitäten mitten in der Stadt geschlossen bleiben“, so einer der Initiatoren, der Germanistik-Professor Johannes F. Lehmann aus Bonn.

Wie auch an Schulen fordern Hochschulen die Wiedereinführung des Präsenzunterrichts.

Update, Dienstag (9. Juni), 7.09 Uhr: In Gefängnissen in NRW sind vergleichsweise wenige Häftlinge mit dem Coronavirus infiziert. Wie Rp Online berichtet, seien seit Ausbruch der Pandemie elf Gefangene und 35 Angestellte positiv auf Covd-19 getestet worden. Neun von elf Insassen und 32 Menschen vom Personal seinen inzwischen aber wieder genesen.

Update, Montag (8. Juni), 21.40 Uhr:In Dortmund wurde am heutigen Montag (8. Juni) ein weiteres positives Corona-Testergebnis registriert. Somit haben sich in Dortmund seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 784 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 725 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

Zurzeit werden in Dortmund acht Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Vier Menschen sind in Dortmund bereits in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. 

Update, Montag (8. Juni), 21.30 Uhr: In Essen wurde am Freitag (5. Juni) eine größere Party-Gesellschaft in einer Essener Lounge Bar von der Polizei aufgrund von Verstößen gegen die Coronavirus-Maßnahmen aufgelöst. Das berichtet die Polizei Essen am heutigen Montag. Keiner der Beteiligten soll einen Mundschutz getragen oder den nötigen Sicherheitsabstand eingehalten haben. 

Auch eine Kundenkontaktliste zur Nachverfolgung der Personen sei nicht erstellt worden. Mehr als 160 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung wurden deshalb durch die Polizei getätigt.

In Essen wurde am Freitag (5. Juni) eine Party aus mehreren hundert Personen von der Polizei aufgelöst. 

Coronavirus in NRW: Zahl der Neuinfektionen sinkt weiter

Update, Montag (8. Juni), 18.25 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Nordrhein-Westfalen ist in den letzten 24 Stunden um nur 44 Fälle angestiegen. Das veröffentlichte das NRW-Gesundheitsministerium am Montag (8. Juni) hervor. Damit steigt die Zahl aller Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 38.658. Aktuell sind in NRW rund 1920 Menschen infiziert - das sind rund 670 Fälle weniger als noch vor einer Woche. 

Update, Montag (8. Juni), 18.10 Uhr: In Nordrhein-Westfalen sind seit dem heutigen Montag (8.Juni) wieder alle Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Die Landesregierung hat dafür fünf Millionen Schutzmasken kostenlos an Kitas in NRW verschickt - doch einige davon müssen sich die Kita-Mitarbeiter erst selbst zusammenbasteln. Das sorgt jetzt für Kritik

Das NRW -Gesundheitsministerium bestätigte am Montag (8. Juni), dass zum Start des Regelbetriebs am heutigen Montag (8. Juni) auch drei Millionen Masken ausgeteilt worden seien, die „noch zu montieren sind“.

Coronavirus in NRW: Ärger in NRW-Kitas - Schutzmasken müssen noch zusammen gebastelt werden 

Vorige Woche seien wiederum insgesamt rund zwei Millionen „gebrauchsfertige“ Masken mit europäischem FFP2-Standard sowie drei Millionen OP-Masken an die 186 Jugendämter ausgeliefert worden, berichtete das Ministerium. Bei letzteren müssten die Gummibänder noch mit dem Schutzstoff verbunden werden.

Diese unfertigen OP-Masken seien jedoch nur als Unterstützung für Mitarbeiter, aber auch für Besucher gedacht - davon abgesehen habe jeder Kita-Mitarbeiter 20 bereits "fertige" Masken erhalten, gab das Ministerium bekannt. 

Update, Montag (8. Juni), 17.55 Uhr:

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie könnten womöglich allein in elf europäischen Ländern bis Anfang Mai etwa 3,1 Millionen Todesfälle durch das Coronavirus verhindert haben. Das geht aus einer Modell-Studie des Imperial College in London hervor, die am Montag in der Fachzeitschrift „Nature” veröffentlicht wurde.

Durch die groß angelegten Lockdown-Maßnahmen, wie beispielsweise Grenzschließungen, Kontaktsperren und Schulschließungen sei eine Kontrolle des Pandemie-Verlaufs möglich gewesen, berichtet ein britisches Forscherteam um Seth Flaxman vom Imperial College London (Großbritannien) nach der Analyse von Todesfallzahlen. 

Update, Montag (8. Juni), 14.14 Uhr: Bei der schrittweisen Öffnung der Schulen während des Coronavirus bleiben NRW-Verbänden zufolge viele Kinder und Jugendliche mit Behinderungen außen vor.

Coronavirus in NRW: Landesregierung berücksichtigt behinderte Schüler nicht ausreichend

In einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisierten Landeselternkonferenz (LEK) NRW und zahlreiche weitere Vereine: "Wir erfahren von immer mehr Fällen, in denen Schulen einzeln oder gruppenweise ihren Schülern mit geistigen, aber auch körperlichen Behinderungen den Zutritt zur Schule verweigern."

Die Landesregierung würde hier "nicht deutlich und öffentlich" kommunizieren und überlasse die betroffenen Kinder und Jugendlichen damit "einer willkürlichen Ausgrenzung".

Coronavirus: Viele Studierende in NRW fühlen sich im Stich gelassen - und demonstrieren

Update, Montag (8. Juni), 12.07 Uhr: Viele Studierende in NRW fühlen sich in der Krise um das Coronavirus alleingelassen. Geschlossene Hochschulen, beschränkter Zugang zu Uni-Bibliohtheken und fehlende finanzielle Überbrückungshilfen machen den Studierenden zu schaffen. Deshalb wollen sie heute bundesweit demonstrieren, wie der WDR berichtet. Unter anderem fordern sie mehr Unterstützung bei der Planung und Organisation ihres Studiums in der jetzigen Ausnahmesituation.

Studenten in NRW fühlen sich in der Coronavirus-Krise allein gelassen.

Update, Montag (8. Juni), 8.58 Uhr: Für Lkw-Fahrer und Trucker hat die Coronavirus-Krise zumindest einen netten Nebeneffekt: Wie Bild berichtet, testet das Land NRW auf dem Parkplatz Neufelder Heide auf der A40 zurzeit Duschcontainer.

Coronavirus: Trucker in NRW freuen sich über Duschcontainer auf Raststätten

Wegen der Pandemie müssen die Trucker sich vor dem Duschen anmelden und sich vor den Kabinen die Hände desinfizieren. Zwei Straßen-NRW-Mitarbeiter kümmern sich um die neue Anlage. Denn nach jedem Duschen wird die Kabine gründlich gereinigt. Der Container ist in NRW einzigartig und bundestweiten an 20 weiteren Raststätten geplant.

Update, Montag (8. Juni), 8.18 Uhr: In wenigen Tagen soll die deutsche Coronavirus-Tracing-App startklar sein, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der Rheinischen Post ankündigte. Die Entwicklung habe so viel Zeit in Anspruch genommen, "weil wir hohe Anforderungen stellen: Die App muss auf allen Endgeräten genutzt werden können und soll beispielsweise auch dann messen, wenn man mit dem Handy Musik hört", so Spahn.

NRW: Coronavirus-Tracing-App soll bald verfügbar sein

Experten sagen, dass etwa 60 % der Deutschen die App für aussagekräftige Ergebnisse nutzen müssten. Wie Forscher des Nürnberg-Instituts für Marktentscheidungen (NIM, vormals GfK-Institut) ermittelt haben, wären 53 bis 69 Prozent der Deutschen auch tatsächlich dazu bereit.

Update, Montag (8. Juni), 7.05 Uhr: Nach monatelanger Zwangspause aufgrund des Coronavirus öffnen heute die Kitas in NRW wieder für alle Kinder. Allerdings startet mit verkürzten Öffnungszeiten und Hygienekonzept zunächst ein sogenannter eingeschränkter Regelbetrieb.

"Sobald es möglich ist, werden wir in den regulären Vollbetrieb übergehen", so Joachim Stamp (FDP). Bis dahin seien aber die Solidarität aller Eltern und Zugeständnisse von allen Seiten erforderlich.

Coronavirus in NRW: Kitas öffnen heute mit eingeschränktem Regelbetrieb

Die Kitas müssen strenge Vorgaben erfüllen, um den Infektionsschutz zu gewährleisten. Beispielsweise müssen die Kinder in festen Gruppen bleiben, offene Konzepte sind nicht erlaubt. Außerdem dürfen die Kinder sich beim Mittagessen nicht selbst bedienen.

Absperrbänder im Außenbereich sollen die Kinder-Gruppen in den Kitas voneinander trennen.

Update, Sonntag (7. Juni), 16.10 Uhr: Das Thema Schule und Coronavirus wird weiterhin breit diskutiert. Nach dem Eindruck der Landeselternschaft der Gymnasien NRW fühlen viele Schulleiter sich von den Behörden alleingelassen.

Wegen der durch das Coronavirus bedingten Schulschließungen seien 40 Prozent des Unterrichts an den weiterführenden Schulen ausgefallen. Die daraus entstehenden Folgen für den Lehrstoff seien völlig unklar. "Der Schulbetrieb nach den Sommerferien kann nicht so weitergehen wie in normalen Jahren", meinte Sprecher Dieter Cohnen. Das Schulministerium solle einen Plan vorlegen.

Coronavirus: Lehrermangel wird auch nach den Sommerferien befürchtet

Update, Sonntag (7. Juni), 13.15 Uhr: Wegen des Coronavirus hätten im Schulunterricht in NRW rund 20 Prozent der Lehrer gefehlt, weil sie zu Risikogruppen gehören. Doch laut dem Lehrerverband wird es auch nach den Sommerferien einen erheblichen Unterrichtsausfall im Bundesland geben.

Wie der Verband angibt, würden rund 20.000 weitere Lehrer-Stellen benötigt. Zwar dürften seit dem 3. Juni diese vorerkrankten und älteren Pädagogen wieder unterrichten. Es zeichne sich aber ab, dass auch nach den Sommerferien 15 Prozent der Lehrkräfte nach ärztlicher Begutachtung keinen Präsenzunterricht erteilen könnten.

Update, Sonntag (7. Juni), 11.30 Uhr: NRW - Eine Chance auf Teilimmunität? Diese These wirft NRW-Chefvirologe Hendrik Streeck in den Raum. Während der Sommermonate könnte es zu einer solchen in der Bevölkerung kommen. Doch warum? 

Coronavirus in NRW: Virologe Hendrik Streeck - "Hoffnung über den Sommer ist erlaubt!"

Gegenüber der dpa äußerte sich der Virologe aus Bonn: "Wir sollten uns über den Sommer ein bisschen mehr Mut erlauben!" 81 Prozent der Infektionen würden asymptomatisch verlaufen - viele hätten kaum bis gar keine Symptome. Zudem sei die Zahl der Covid-19-Erkrankten auf den Intensivstationen rückläufig. 

Hendrik Streeck - Coronavirus - Virologe aus Bonn

"Es besteht eine Chance, dass wir über den Sommer die Anzahl der Teilimmunität erhöhen können", so Hendrik Streeck. Die Hoffnung auf einen schnellen Impfstoff sei nicht gegeben. Man müsse sich darauf einstellen, mit dem Virus zu leben. 

Update, Sonntag (7. Juni), 10.31 Uhr: Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock (39) hält den geplanten Kinderbonus der Regierung für nicht ausreichend. Er sei kein Ersatz für eine gute Kinderbetreuung, kritisiert die Politikerin. 

Es sei häufig über die Öffnung der Möbelhäuser und der Fußball-Bundesliga diskutiert worden, aber nicht über die Öffnung der Kitas und Schulen, so Baerbock in der Welt am Sonntag.

Coronavirus in NRW: Grünen-Chefin Baerbock kritisiert Kinderbonus der Regierung

Am Mittwoch will sie mit Gewerkschaften, Kita-Trägern, Grundschullehrern und Kinderärzten darüber beraten, wie Kitas und Schulen nach den Ferien wieder komplett öffnen können. Solange die Schulen nicht komplett geöffnet sind, fordert Baerbock ein Coronavirus-Elterngeld, damit sich Mütter und Väter nicht zwischen Kinderbetreuung und Homeoffice zerreiben.

Update, Samstag (6. Juni). 20.45 Uhr: In den vergangenen Tagen gab es in Dortmund und anderen Städten im Ruhrgebiet wieder mehrere bestätigte Coronavirus-Infektionen. Zwar sind die Zahlen deutlich geringer als noch vor wenigen Wochen, trotzdem wird auch dabei deutlich, dass die Pandemie noch keinesfalls überstanden ist.

Coronavirus in NRW: Dortmund berichtet von neun positiven Testergebnissen

Am Samstag informierte die Stadt Dortmund über neun weitere positive Testergebnisse. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 777 positive Tests vor.

724 Patienten haben die Erkrankung laut Angaben der Stadt bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund neun Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

Update, Samstag (6. Juni), 10 Uhr: NRW - Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) gibt trotz großer Erfolge keine Entwarnung. Die Gefahr einer weiteren Infektionswelle bestünde weiterhin, heißt es laut dpa. Seit knapp zwei Monaten gilt das nicht ganz unumstrittene Pandemie-Gesetz. Nun wird über eine Verlängerung entschieden. Dazu hat der NRW-Gesundheitsminister Zahlen präsentiert, die Hoffnung machen.

Coronavirus in NRW: Gute Zahlen aber keine Entwarnung

Das Infektionsgeschehen des Coronavirus sei verlangsamt. Der Trend würde seit dem 14. April sinken. Es gebe in NRW im Durchschnitt nur 14 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Dennoch warnt der Karl-Josef Laumann vor der zweiten Welle, die zu einer Überlastung des Gesundheitssystems führen könnte. Das sei weiterhin nicht ausgeschlossen. 

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) möchte in der Zukunft die Produktion von Medikamenten und Schutzkleidung nach Deutschland verlagern.

Erstmeldung, Samstag (6. Juni), 9.50  Uhr: Das ist ungewöhnlich. Die SPD in Dortmund lädt heute (6. Juni) zum Parteitag ein. Eigentlich nichts Besonderes, sollte man meinen. Doch aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der trotz sinkender Zahlen in NRW noch immer bestehenden Gefahr eine Infektion, findet dieser Parteitag als "Autokino-Veranstaltung" statt. 

Coronavirus in NRW: SPD Dortmund lädt zum "Autokino-Parteitag" ein

Die SPD will sich auf dem Gelände Phönix-West treffen. Rund um 180 Delegierte werden mit ihren Privatautos anreisen, sich wie im Autokino aufstellen. Helfer sollen mit Mikrofonen durch die Reihen gehen. SPD-Oberbürgermeisterkandidat Thomas Westphal wird tatsächlich auf einer Bühne, die einem Autokino gleicht, noch einmal präsentiert. Doch wie wollen die Teilnehmer der Veranstaltung lauschen? Ganz einfach - via Autoradio auf einer bestimmten Frequenz. Die Veranstaltung startet um 10 Uhr. 

Hinweis: Was vor dem 1. Juni in NRW passiert ist, ist in unserem vorherigen Live-Ticker zum Coronavirus* nachzulesen.

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © dpa, Collage: RUHR24

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