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Für eine Kleinstmenge Marihuana droht einem Recklinghäuser Obdachlosen eine Gefängnisstrafe.

Folgenreicher Vorfall in JVA

Junge Frau möchte Geldstrafe übernehmen: Recklinghäuser droht Gefängnis wegen 0,01 Gramm Marihuana

Wegen des Besitzes von gerade einmal 0,01 Gramm Marihuana droht einem wohnungslosen Recklinghäuser das Gefängnis. Jacqueline Padberg setzt sich für ihn ein.

Jacqueline Padberg möchte dem wohnungslosen Peter S. aus Recklinghausen aus der Klemme helfen. Weil eine Gefängniswärterin in der JVA Remscheid vor zwei Jahren 0,01 Gramm Marihuana in seinem Tabakbeutel entdeckte, droht ihm nun eine Geldstrafe von 400 Euro oder - wenn er diese nicht aufbringen kann - 40 Tage Gefängnis.

Wie 24VEST.de* berichtet, hat Jacqueline Padberg einen Spenden-Aufruf auf Facebook gestartet. Sie möchte die 400 Euro dadurch aufbringen und im Falle einer Verurteilung die Geldbuße von Peter S. zahlen. „Wenn ich Besorgungen in der Stadt zu erledigen hatte, habe ich Peter schon öfters mal mit Zigaretten, Kaffee und Brötchen versorgt“, erzählt die Recklinghäuserin. „Ich finde es nicht richtig, dass er ins Gefängnis muss.“

faba

*24VEST.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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