17-jähriger Marler angeklagt

Öffentlichkeit vom Messerstich-Prozess ausgeschlossen

MARL - Am Montag beginnt der Prozess gegen den 17-jährigen Marler, der den Lebensgefährten seiner Mutter mit einem Messerstich verletzt hat. Er muss sich wegen versuchten Mordes aus Heimtücke und wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht Essen verantworten.

Der für sechs Tage angesetzte Prozess findet vor der Jugendkammer statt. Wegen des Alters des Angeklagten wird die Öffentlichkeit vom Prozess ausgeschlossen.

Laut Anklage der Staatsanwaltschaft hielt sich der damals 17-Jährige in der Tatnacht, am 25. August 2018, in der Wohnung seiner Mutter auf. Dort übernachtete auch deren 31-jähriger Lebensgefährte auf einer Matratze in der Küche.

In Untersuchungshaft

Nachts gegen 1.30 Uhr soll der Angeklagte die Küche betreten, den Freund der Mutter angesprochen haben und ihm völlig unerwartet einen wuchtigen Stich mit dem Küchenmesser versetzt haben. Das Opfer wurde am Arm verletzt und musste stationär im Krankenhaus behandelt werden.

Von Heimtücke spricht die Justiz, wenn ein argloses oder wehrloses Opfer völlig überraschend angegriffen wird. Der 17-Jährige wurde noch in der Tatnacht festgenommen und sitzt seither in Untersuchungshaft. Auch nach Prozessbeginn soll er in Haft bleiben.

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