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Der Mercedes AMG GT S landete vor der Betonschutzwand auf der A40.

Unfall auf der A40

18-Jähriger aus Gelsenkirchen fährt 510-PS-Boliden zu Schrott

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Diese Spritztour wird einen 18-Jährigen aus Gelsenkirchen teuer zu stehen kommen: Zuerst klaut er die Schlüssel, dann fährt er einen 510-PS-Boliden auf der A40 zu Schrott.

  • Fahranfänger (18) aus Gelsenkirchen baut Unfall mit Mercedes AMG GT S auf der A40.
  • Die Beifahrerin (16) wird leicht verletzt.
  • Sachschaden wird auf mindestens 50.000 Euro geschätzt. 

Bochum/Gelsenkirchen - Am Samstag, 29. Februar, wurde der spätere Unfallwagen, einMercedes AMG GT S mit 510 PS, von einem Oberhausener (38) gekauft. Für die Überführung des Sportcoupés, das neu rund 90.000 Euro kostet, wurde ein Mann aus Gelsenkirchen engagiert - dem Vater des 18-jährigen Fahranfängers. Dieser habe den Boliden vor der elterlichen Adresse gesehen und beschlossen, "eine Spritztour zu machen", wie die Polizei berichtet. 

Gelsenkirchen: Mercedes-Sportwagen stand vor dem Haus der Eltern

Auf der Suche nach den Autoschlüsseln wurde er fündig und startete mit seiner 16-jährigen Beifahrerin, die ebenfalls aus Gelsenkirchen stammt, in Richtung Bochum. Gegen 0.30 Uhr in der Nacht zu Sonntag (1. März) fuhr der 18-Jährige auf die A40 in Richtung Dortmund auf. 

Hier ein Video des Boliden:

Laut Zeugen soll der junge Mann stark beschleunigt haben. Er sei vom rechten über den mittleren Fahrstreifen direkt auf die linke Spur gefahren. Bei diesem Manöver verlor er in Höhe der Anschlussstelle "Dückerweg" in Bochum die Kontrolle über den Mercedes und prallte gegen die Betonschutzwand. Das Auto drehte sich, prallte mit dem Heck erneut gegen Betonwand und blieb schließlich quer auf der linken Spur liegen.

Ersthelfer kümmern sich um den Fahrer aus Gelsenkirchen 

Laut Polizei kümmerten sich Ersthelfer und Zeugen um den 18-Jährigen uns seine junge Beifahrerin. Später wurden sie in Krankenhäuser gebracht, konnten diese aber nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 50.000 Euro. 

Der Fahranfänger aus Gelsenkirchen muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall sowie wegen der unerlaubten Nutzung des Autos verantworten. Die Probezeit dürfte sich damit um weitere zwei Jahre verlängern. Hinzu kommen eventuell noch zivilrechtliche Ansprüche des Autobesitzers und der Beifahrerin. 

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