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Der Morgen im Vest - unser Nachrichtenüberblick für den Kreis Recklinghausen

Der Nachrichtenüberblick fürs Vest

22-Jähriger tödlich verunglückt - Handballer beenden Saison - NASA-Rover funkt vom Mars

  • Erwin Kitscha
    vonErwin Kitscha
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Guten Morgen! In Waltrop ist ein junger Mann nach einem Unglück verstorben. Auch die Handballer im Kreis Recklinghausen beenden die Saison vorzeitig. Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher sollen vorzeitig gegen das Coronavirus geimpft werden. Der FC Bayern München tritt im Achtelfinale der Champions League bei Lazio Rom an. Und der US-Rover „Perseverance“ hat Videos von seiner Landung und Audio-Aufnahmen vom Mars Richtung Erde gefunkt.

Was ist los im Kreis Recklinghausen und der Umgebung?

Waltrop: Zu einem tragischen Unglück kam es am späten Sonntagabend im Industriegebiet in Waltrop-Ost. Wie die Polizei mitteilt, ist ein 22-jähriger Waltroper dort bei einem Sturz durch das Dach einer Lagerhalle tödlich verunglückt.

Oer-Erkenschwick: Die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) hatten am Wochenende in Oer-Erkenschwick viel zu tun. Jetzt werden hohe Bußgelder verhängt.

Recklinghausen: Das Ministerium bewegt sich: Die beispielhafte Beschwerde einer Demenz-WG des Diakonischen Werks an der Beethovenstraße in Recklinghausen ist offenbar in Düsseldorf auf offene Ohren getroffen. Eine Impfung mit dem Wirkstoff Moderna ist in Sicht.

Marl: Rentner Kurt K. (86) wurde es mulmig, als er am Sonntagnachmittag (21.2.) seinen gewohnten Spaziergang im Marler Stadtkern machte: „Da sind 150 Leute am City-See durch den Park gelaufen, davon zwei Drittel ohne Maske, vor allem die Jüngeren“, erzählt der Senior. 

Recklinghausen: Vor fast einem Jahr soll er Feuer gelegt haben in einem Mehrfamilienhaus an der Marienburger Straße in Recklinghausen-Ost. Seit Montag muss sich ein 28-jähriger Recklinghäuser vor dem Bochumer Schwurgericht verantworten.

Herten: Im Rahmen von Bauarbeiten gibt es ab heute eine Vollsperrung in der Augustastraße. Eine andere Straße wird dabei vorübergehend zur Sackgasse.

Gelsenkirchen: In Gelsenkirchen hat ein Motorradfahrer sich und andere durch seine halsbrecherische Fahrweise in Gefahr gebracht. Die Polizei fahndet nach ihm. Das ist passiert.

Dortmund: Das hätte böse enden können: Um sich einer Polizeikontrolle in Dortmund zu entziehen, fuhr eine 26-jährige Frau aus Herne in der Nacht zum Sonntag frontal auf einen Streifenwagen zu und wich erst in allerletzter Sekunde aus. 

Kreis Recklinghausen: Das musste ja so kommen. Nachdem in der vergangenen Woche die Volleyballer bereits ihre Saison vorzeitig für beendet erklärt hatten, zogen die Handballer nun nach. Die Spielzeit 2020/21 im Jugend- und Erwachsenenbereich in den Kreis- und Bezirksligen ist damit beendet.

„Wir müssen reden“: Minister und Shopping-Queen über Einzelhandel in Not 

Geschlossene Läden. Verzweifelte Einzelhändler. Was kommt da auf uns zu? Wie können wir unsere Geschäfte retten? Darum geht es im Live-Talk unserer Redaktion, bei dem Sie die Fragen stellen.

Alle Infos zum Coronavirus im Kreis Recklinghausen und der Region

Nach offiziellen Zahlen sind bisher 21.861 Fälle Coronavirus-Fälle im Kreis Recklinghausen bestätigt worden. Davon gelten 20.188 als wieder gesund. Bislang kam es zu 650 Todesfällen. Das bedeutet: Es gibt 1023 aktuelle Infektionen.
Die Sieben-Tage-Inzidenz im Vest liegt nach Angaben der Kreisverwaltung Recklinghausen bei 68,2 (Stand: 23.2., 6 Uhr).
Laut den Angaben des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW von Dienstag, 23.2., 0 Uhr, liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 60,6.
Die Lage im Kreis Recklinghausen (Übersichts-Blog)
Die Lage in Recklinghausen
Die Lage in Marl
Die Lage in Herten
Die Lage in Datteln
Die Lage in Oer-Erkenschwick
Die Lage in Waltrop
In ganz Deutschland sind in den vergangenen 24 Stunden 3883 Neuinfektionen registriert worden. Außerdem gab es laut Robert-Koch-Institut 415 weitere Todesfälle. Die bundesweite Inzidenz liegt bei 60,5 (Stand: 23.2., 3.11 Uhr).

Der Kreis Recklinghausen multimedial

Die Wetterlage im Kreis Recklinghausen

Das frühlingshafte Wetter macht heute eine kleine Pause im Vest. Es gibt einen Mix aus Wolken und Sonne. Am Dienstag frischt zudem der Wind etwas auf. Er weht teilweise kräftig aus südwestlicher Richtung. Aber es bleibt weiterhin warm. Die Temperaturen erreichen maximal 16 Grad.

Hier der detaillierte Blick auf das Wetter im Vest Recklinghausen

Weitere Themen des Tages

Herne/Recklinghausen: Im Streit über zusätzliche Pausen wegen des Tragens von Masken auf einer Intensivstation mit Corona-Patienten treffen sich die Kontrahenten am Dienstag (9.00 Uhr) vor dem Arbeitsgericht Herne. Angesetzt ist zunächst eine Güteverhandlung. Die Klägerin aus Recklinghausen, die auf der Station als Krankenschwester arbeitete, hatte Masken- und Trinkpausen alle 75 Minuten verlangt. Das Prosper-Hospital in Recklinghausen bietet auf Intensivstationen alle 120 Minuten eine Maskenpause und hatte eine Verkürzung abgelehnt. Die Krankenpflegerin wurde auf eine andere Station versetzt.

Düsseldorf: Nach wochenlangen Schulschließung in NRW ist die schrittweise Rückkehr von Schülern in die Klassenräume von Zustimmung und Skepsis begleitet worden. Am Montag machten Grund- und Förderschüler der Primarstufe sowie Abschlussjahrgänge den Anfang - trotz erneuten Anstiegs der Corona-Infektionszahlen. Für die Jüngeren sind halbierte Klassenstärken und Wechselmodus vorgesehen, bei den Abschlussjahrgängen erlaubt das Land dagegen auch volle Klassen- oder Kursstärke.

Düsseldorf: Die Einkommensentwicklung ist in Nordrhein-Westfalen im Vergleich zu Gesamt-Westdeutschland weiterhin unterdurchschnittlich. Das geht aus dem jüngsten NRW-Sozialbericht hervor, mit dem sich der Gesundheitsausschuss des Düsseldorfer Landtags an diesem Mittwoch befassen wird. Dabei gebe es starke örtliche Abweichungen, heißt es in dem 616 Seiten starken «Armuts- und Reichtumsbericht», den das NRW-Sozialministerium einmal pro Legislaturperiode vorzulegen hat: «Am höchsten war das verfügbare Einkommen 2017 im Kreis Olpe mit 28 044 Euro und am niedrigsten in Gelsenkirchen mit 16 312 Euro.» Der westdeutsche Durchschnitt habe bei 23 283 Euro gelegen - ohne Berlin. In NRW lag das verfügbare Einkommen im Durchschnitt bei 22 263 Euro - immerhin ein Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zu 2013.

Berlin/München: Zum Schutz vor Corona-Infektionen sollen sich Lehrkräfte an Grund- und Förderschulen sowie Erzieherinnen und Erzieher in Kitas früher impfen lassen können als bisher geplant. Das teilte der Vorsitzende der Länder-Gesundheitsminister, Bayerns Ressortchef Klaus Holetschek, nach Beratungen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit. Diese Beschäftigten sollten von der dritten in die zweite Gruppe der Impf-Reihenfolge vorgezogen werden, soweit nötiger Impfstoff in den Ländern da sei.

Berlin: CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hat zu Vorsicht bei weiteren Öffnungsschritten in der Corona-Pandemie gemahnt. Es gehe darum, dass man «Schritt für Schritt sehr bewusst setzt», sagte der CDU-Politiker in den ARD-«Tagesthemen». «Weil eins wäre sehr, sehr schlecht: Wenn wir jetzt lockern und dann in drei oder vier Wochen wieder den Schritt zurück machen müssen. Und dann wieder in den Lockdown hinein gehen müssen.» Brinkhaus fügte hinzu: «Ich glaube, alle Leute sind mittlerweile - auch ich - ziemlich durch.» Ein «Rein und Raus» bei den Corona-Beschränkungen wäre nicht gut.

Berlin: Wegen der Ausbreitung der ansteckenderen Varianten des Corona-Virus ist in Deutschland kein Ende des Lockdowns in Sicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach sich am Montag in Berlin für eine Strategie der Öffnung verschiedener Bereiche in «Paketen» aus. Ein weiterer wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie, die geplanten kostenlosen Schnelltests, wird sich jedoch wahrscheinlich verzögern. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte zuletzt immer wieder angekündigt, dass ab 1. März das Angebot für alle Bürger kommen solle, sich kostenlos von geschultem Personal mit Antigen-Schnelltests testen zu lassen - etwa in Testzentren, Praxen oder Apotheken. Darüber solle nun aber erst bei den Bund-Länder-Beratungen am 3. März gesprochen werden, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert nach einer Sitzung des Corona-Kabinetts.

Moskau: Russland hat nach neuen Sanktionen der EU wegen der Inhaftierung des Kremlkritikers Alexej Nawalny mit Konsequenzen gedroht. Dies werde von russischer Seite nicht unbeantwortet bleiben, sagte der Chef des Auswärtigen Ausschusses der Staatsduma in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Details nannte er nicht. Die Maßnahmen seien ein «weiterer Schritt zur Verschlechterung der Beziehungen zu Russland». Die Außenminister der EU-Staaten hatten sich darauf geeinigt, mit Vorbereitungen für neue Sanktionen zu beginnen. Hintergrund ist das Vorgehen der russischen Justiz gegen Nawalny.

Berlin: Nach Ansicht der Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt ist die Wohnungspolitik der großen Koalition aus CDU, CSU und SPD gescheitert. «Die Bilanz der Regierung ist niederschmetternd: explodierende Mieten, schwindende Sozialwohnungen, kaum bezahlbares Eigentum für Familien in Ballungsräumen, dazu mehr Leerstand und verödende Ortskerne», sagte sie derdpa. Heute will die Bundesregierung eine Bilanz ihrer «Wohnraumoffensive» ziehen. Union und SPDhatten vereinbart, 1,5 Millionen neue Wohnungen und Eigenheime zu schaffen, zwei Milliarden Euro in den sozialen Wohnungsbau zu stecken und die Rechte von Mietern stärken.

Bonn: Unter dem Eindruck der schweren Vertrauenskrise im Erzbistum Köln beginnt am Dienstag (13.00 Uhr) die dreitägige Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Wegen der Corona-Pandemie finden die Beratungen online statt. Themen sind unter anderem Kirchenaustritte, sexueller Missbrauch, die Debatte um assistierten Suizid und der Reformprozess Synodaler Weg. Weder die Situation in Köln noch die Proteste der Reformbewegung Maria 2.0 am vergangenen Sonntag stehen offiziell auf der Tagesordnung.

Offenbach: Weil sich größere Mengen Saharastaub über Deutschland verteilt haben, kann der Himmel vielerorts milchig-trüb sein. «Es liegt eine südliche Strömung vor, diese bringt Saharastaub aus Nordafrika bis in unsere Breiten», erklärte DWD-Meteorologe Sebastian Schappert. Besonders intensiv können die Sonnenauf- und -untergänge erscheinen. «Da die Lichtstrahlen anders gebrochen werden, färbt sich der Himmel in ein intensiveres Rot.» Laut dem DWD hält die Konzentration in der Luft bis voraussichtlich Freitag an. Somit könne das Phänomen noch einige Tage andauern.

Washington: Der US-Rover «Perseverance» hat erste Videos von seiner Landung und Audio-Aufnahmen vom Mars zur Erde geschickt. Solche Video- und Ton-Aufnahmen habe es noch nie zuvor gegeben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa bei einer Pressekonferenz mit. Die Videos zeigen die letzten rund elf Kilometer der Strecke von «Perseverance». Darauf ist beispielsweise zu sehen wie der Fallschirm aufgeht. Auch die Oberfläche, auf der der Rover landet, ist sichtbar. Auf den Tonaufnahmen ist etwas zu hören, was wie eine Windböe klingt.

Paris: Das legendäre französische Elektro-Duo Daft Punk hat mit einem kryptischen Video seine Trennung angedeutet. Kathryn Frazier, die von dem Musikportal «Pitchfork» als Daft Punks langjährige Publizistin genannt wird, bestätigte der dpa in Paris die Trennung ohne Gründe zu nennen. Daft Punk gelten als einflussreichste Größen in der Elektroszene. Ihre größten Hits hatten die Franzosen Thomas Bangalter und Guy-Manuel de Homem-Christo 2013 mit dem Song «Get Lucky». Das Duo gab sich stets geheimnisvoll und zurückhaltend. In der Öffentlichkeit traten sie stets mit roboterartigen Helmen auf.

Rom: Nach den jüngsten Wacklern in der Fußball-Bundesliga will der FC Bayern am Dienstag (21.00 Uhr) in der Champions League Kurs auf eine erfolgreiche Titelverteidigung halten. Die Münchner streben im Achtelfinale bei Lazio Rom ein positives Ergebnis für das Rückspiel in drei Wochen in der heimischen Allianz Arena an.

Das Zitat der Nacht

Wir müssen uns dagegen wehren, taub gegen das Leid zu werden. Wir müssen uns dagegen wehren, jedes Leben als eine Statistik zu sehen.

US-Präsident Joe Biden warnt davor, in Anbetracht der hohen Zahl an Corona-Toten abzustumpfen. Jeder Corona-Tote habe Familie, Freunde und ein «außerordentliches Leben» gehabt, das zu früh beendet worden sei.

Die Zahl der Nacht

500 000: Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 500 000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins (JHU) in Baltimore hervor. Allein seit Anfang Januar waren demnach mehr als 150 000 Todesfälle zu beklagen. Der JHU zufolge gibt es in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, inzwischen 28,2 Millionen bestätigte Infektionen. Die USA sind in absoluten Zahlen das am schlimmsten von der Pandemie betroffene Land. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten aber in einigen europäischen Ländern höher.

Die Lage auf den Straßen

Die Entwicklung auf den wichtigsten Strecken in unserer Region können Sie bei uns minutengenau auf dieser
interaktiven Grafik verfolgen.
Alle aktuellen Verkehrsmeldungen auf einen Blick

Die Trends in den Sozialen Medien

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