Aktivmesse

"Do-City bewegt sich" lockt Dortmunder in die Ferne - und aufs Rad

Auf der Aktivmesse "Do-City bewegt sich" präsentieren sich bis Samstagabend vor der Reinoldikirche Reiseregionen für Aktivurlaub. An einem Stand geht es hochprozentig zu.

Sie sind der Blickfang des Reinoldikirchplatzes an diesem sonnigen Freitagmittag: In wallende Trachten mit weiten weißen Ärmeln gekleidet, verteilen die Damen Prospekte an die Passanten. Auf ihrem Kopf haben sie weiße Hüte mit überbordenden Stoffkugeln, mal in leuchtendem Rot, mal in tiefstem Schwarz.

Die Frauen werben für die Urlaubsregion Schwarzwald-Ortenau im tiefsten Südwesten Deutschlands, nördlich von Freiburg gelegen. Die Region ist der größte Aussteller bei "Do-City bewegt sich". Am Freitag startete die zweitägige Aktivmesse für Reise und Gesundheit, bei der 37 Stände dabei sind.

Sie werben vor allem für Reiseziele, die man gut von Dortmund aus erreichen kann - sei es per Auto, oder eben auch per Flugzeug vom Dortmund-Airport aus. Und liegt an den beiden Messetagen der Teutoburger Wald nur ein paar Schritte von Usedom entfernt, sind das Sauerland und Litauens Ostseeküste Nachbarn.

Was die Regionen eint: Sie sind prädestiniert für Aktivurlaub, sei es durch ein großes Wanderwege-Netz oder wegen ihrer guten Radrouten. Das gefällt Cornelia Weinede. Die 64-Jährige plant, diesen Sommer mit ihrem Mann bis zur Nordsee zu fahren - und zwar mit dem Rad. Am Stand des ADFC hat sie sich mit Radkarten eingedeckt. "Wir sind positiv überrascht über das Angebot hier", sagt sie.

Auch eine Whiskey-Brennerei unter den Ständen

Das findet auch andere Besucherin: "Man muss nicht ins Reisebüro gehen, sondern bekommt einen guten Überblick über die Reiseziele in der Region." Sie interessiert sich vor allem für Ziele in NRW. Christian Leser hofft trotzdem, solche Besucher für den Schwarzwald zu begeistern. "Schließlich sind wir auch nur vier Stunden mit dem Auto entfernt", sagt der Messekoordinator der Ferienregion Schwarzwald-Ortenau.

Doch selbst auf einer Aktivmesse gibt es kleine Möglichkeiten zur Flucht. Eine ist der Stand von Martin Brosamer. Er steht etwas in zweiter Reihe. An ihm gibt es sieben Whiskeys aus Brosamers Brennerei in Biberach zu kosten und zu kaufen. "Wir sind für den Genuss zuständig", sagt Brosamer.

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