Armin Laschet

Amokfahrt von Münster traf Menschen ins Herz

Münster (dpa) - Fünf Tote und über 20 Verletzte - vor einem Jahr rast ein Amokfahrer in eine Außengastronomie in Münster. NRW-Ministerpräsident Laschet spricht vom Schmerz im ganzen Land.

Ein Jahr nach der Amokfahrt von Münster hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sein Mitgefühl ausgedrückt. "Die Tat von Münster, ein Ort, der wie kaum ein zweiter für Frieden und Friedlichkeit steht, hat viele Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen ins Herz getroffen", schrieb Laschet zum Jahrestag der Tat am Sonntag in einem Tweet der Staatskanzlei.

Er erinnerte an das "vorbildliche, beispielgebende Verhalten" vieler Menschen in der Region: "Sie lehnten sich mit Ruhe und Entschlossenheit gegen den Schrecken, den die Tat auslösen sollte", sagte Laschet weiter. Auch ein Jahr danach gebe es Mitgefühl für die Trauer nach der schrecklichen Tat.

Vor einem Jahr war ein psychisch labiler Deutscher mit seinem Kleinbus in eine Außengastronomie am Kiepenkerl - einem Denkmal in Münster - gerast. Vier Menschen wurden getötet und über 20 verletzt. Anschließend erschoss sich der Mann.

Die Stadt gedenkt am frühen Nachmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst der Tat. Eingeladen in die Lambertikirche am Prinzipalmarkt hat die Opferschutzbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, Elisabeth Auchter-Mainz.

Die Landesregierung ist mit vier Ministern vertreten. Innenminister Herbert Reul (CDU) wird zum Abschluss in der Kirche reden, bevor die Vertreter von Politik und Verwaltung aus der Region noch am Tatort der Tat gedenken.

Tweet Staatskanzlei

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