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Sie rufen Jugendliche zur Teilnahme an der „Patenschaft für einen Tag“ auf: Christine Laubinger, Marc Zumpe, Astrid Platzmann-Scholten, Claudia Schubert und Annette Simiot (v.l.) mit Bildern aus früheren Aktionen. —Foto: Geling

Aufklärung und Solidarität

Welt-Aids-Tag: So können sich Jugendliche engagieren

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Kreis Recklinghausen - Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag. Die Beratungsstelle sexuelle Gesundheit – AIDS/STI des Kreises Recklinghausen organisiert dazu gemeinsam mit pro familia und der Drogenberatung Westvest die Aktion „Patenschaft für einen Tag“: Dabei sind Jugendliche aufgerufen, sich inhaltlich mit HIV und AIDS zu beschäftigen, Projekte zu entwickeln, mit denen man auf dieses etwas in Vergessenheit geratene Thema aufmerksam machen kann – und diese dann in Eigenregie durchzuführen.

„Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt“, sagt die Leiterin der Aids-Beratungsstelle, Astrid Platzmann-Scholten. So könnten etwa Comics gezeichnet, Gedichte geschrieben, Powerpoint-Präsentationen erstellt, Vorträge gehalten oder Info-Stände aufgebaut werden. Die Ergebnisse würden dann am 7. Dezember noch mal im Kreishaus vorgestellt.

Darüber hinaus könnten aber auch rote „AIDS-Schleifen“ als Zeichen der Solidarität gegen Spenden im Vest verteilt bzw. Gelder über den Verkauf von Muffins oder Waffeln eingenommen werden. Mit diesem Geld unterstützen die drei Kooperationspartner den Verein „Hope & Future“. „Der hat seine Wurzeln in Recklinghausen und Münster und finanziert Gesundheitsarbeiterinnen, die in den Townships Südafrikas im Bereich HIV und AIDS ganz bodenständige Aufklärungs- und Präventionsarbeit leisten“, erläutert Platzmann-Scholten.

Anmeldung für die Aktion: ( 0 23 65 / 93 57 540 oder: a.platzmann-scholten@kreis-re.de

Zehn Einrichtungen aus dem Kreis RE haben sich bereits für die „Patenschaft für einen Tag“ angemeldet – weitere Schulen, Bildungsträger oder Vereine können das noch bis Mittwoch, 14. November, machen. Es gehe darum, dass sich die jungen Leute über die Infektionskrankheit informierten. Dass sie ihr Umfeld aufklärten. „Und dass auch Solidarität mit Betroffenen gezeigt wird“, sagt die Diplom-Sozialarbeiterin Christine Laubinger. Dass HIV-positive Menschen nach wie vor mit Diskriminierung und Stigmatisierung zu kämpfen hätten, macht Laubinger auch daran fest, „dass keiner Betroffene kennt – weil die sich lieber nicht outen“.

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