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Die Neonazis an der Bahnhofstraße auf dem Weg ins Kreuzviertel.

Aufzug

Riesenpleite für die Neonazis

DORTMUND - Riesenpleite für die Neonazis: Mehr als ein armseliges Häufchen von 48 Demonstranten haben die Braunen für ihren Aufmarsch am Samstag in Dortmund vom Hauptbahnhof ins Kreuzviertel nicht zusammenbekommen. Dabei hatten sie noch hektisch versucht, ein paar Gesinnungsgenossen herbeizutelefonieren.

Vor sechs Jahren hatten die Neonazis unter ihrem Anführer Christian Worch und heutigem Bundesvorsitzenden der Partei "Die Rechte" noch 1100 Gefolgsleute zum "Antikriegstag" auf die Straße gebracht. Dass jetzt nicht mehr als ein kümmerlicher Haufen sich mit Verspätung auf die Demo-Strecke machte, wird von der Polizei als ganz große Niederlage für Worch gewertet.

Keine nennenswerten Verkehrsstörungen

Gegen 13.30 Uhr befand sich der kleine Zug zur Kundgebung auf der Kreuzung Lange Straße/Möllerbrücke. Die Polizei leitete den Verkehr um, der nicht nennenswert gestört wurde.

Update 13.59 Uhr:

Die Kundgebung am Sonnenplatz und der Aufmarsch sind beendet, einige Stunden eher als angemeldet. Die Nazis ziehen ab. Sie waren deutlich in der Unterzahl gegenüber rund 100 Gegendemonstranten in Kleingruppen, die die Nazi laut übertönten. Doch alles ist friedlich verlaufen. Es gab nur geringe Beeinträchtigungen des Verkehrs.

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