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Zwölf Stahlträger liegen schon bereit.

Ausbau geht weiter

Die nächsten A43-Sperrungen stehen bereits fest

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KREIS RE - Im Herbst müssen sich Autofahrer wieder auf einige Behinderungen auf der A43 bei Recklinghausen einrichten. Der Ausbau der Nord-Süd-Achse geht weiter. Straßen.NRW kündigt zwei Vollsperrungen an.

Zwölf gewaltige Stahlträger, die in der Baustelle der Autobahn 43 bei Recklinghausen „geparkt“ sind, signalisieren den Verkehrsteilnehmern, was die Stunde geschlagen hat: Die nächsten Vollsperrungen der A43 kündigen sich an. Die Termine stehen bereits fest.

  1. Wie Straßen.NRW auf Anfrage bestätigte, wird am ersten Oktober-Wochenende (4. bis 7. 10.) die Brücke über die Friedrich-Ebert-Straße installiert.
  2. Nur zwei Wochen später (18. bis 21. 10.) erfolgt der Brückenschlag über der Straße Zum Wetterschacht. Die Bauarbeiten dauern von Freitagabend bis Montagmorgen. Die Autobahn wird in diesem Zeitraum komplett stillgelegt, Straßen.NRW wird wieder großräumige Umleitungen einrichten.

Die zwölf Stahlträger für die Friedrich-Ebert-Straße, die bereits per Schwerlasttransport angeliefert worden sind, gehören mit einem Gewicht von 150 Tonnen und einer Länge von 55 Metern zu den größten Bauteilen, die in der A43-Baustelle zum Einsatz kommen. Sie sind millimetergenau angefertigt und werden im Oktober mit einem gewaltigen Kran auf die Widerlager gehoben. So ergibt sich auf der Brücke eine geschlossene Oberfläche, auf der dann die Feinarbeiten fortgesetzt werden können. Über das Bauwerk wird später der Verkehr in Fahrtrichtung Wuppertal fließen. In Richtung Münster sind die Brücken bereits ersetzt worden.

"Gut im Zeitplan"

„Wir liegen mit unseren Arbeiten absolut im Zeitplan“, sagt Anton Kurenbach von Straßen.NRW. Im Bereich Recklinghausen sind zwischen der Anschlussstelle Recklinghausen/Herten und dem Rhein-Herne-Kanal sieben Kilometer Strecke im Bau, dazu kommen Teilbereiche auf der A2 rund um das Kreuz Recklinghausen. Die Bauarbeiten sollen 2021 beendet sein, im Bereich des Autobahnkreuzes soll der Verkehr bereits im November 2019 wieder reibungslos fließen.

Nur der Neubau der Emschertalbrücke an der Stadtgrenze zu Herne wird sich wegen Umplanungen verzögern. Die Brücke, die Bahngleise und den Rhein-Herne-Kanal quert, wird erst 2024 fertig sein. Für den Autofahrer sei diese Verschiebung unproblematisch, meint Straßen.NRW, da die anschließenden Bauarbeiten bei Herne ohnehin bis 2026 dauerten.

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