B1-Ausbau

Sechsspuriger Ausbau der B1 zur A40 in Dortmund hat begonnen

Dortmund - NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst hat am Montag den Startschuss für den sechsspurigen Ausbau der B1 zur A40 in Dortmund gegeben. Ein Problem an anderer Stelle auf der B1 bleibt dagegen.

Bis 2023 soll die Bundesstraße 1 (B1) zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna in beide Richtungen sechsspurig ausgebaut werden. Der Bund zahlt dafür 105 Millionen Euro - das Land Nordrhein-Westfalen hat den Bauauftrag an die Deges erteilt (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau Gmbh).

B1-Ausbau: Künftig rollen 100.000 Fahrzeuge am Tag

Und weil das ein großes Projekt ist, das da beginnt, feierten die Beteiligten den Start am Montag groß: Drei Dutzend Gäste kamen zur Anschlussstelle Sölde, wo die Arbeiten mit dem Neubau einer Brücke über die Autobahn beginnen, sie hörten Reden, tranken kühle Getränke und aßen Bratwürste, die in einem eigens herbeigeschafften Wagen gegrillt wurden. Das Ganze hatte etwas von einem Sommerfest.

Unter den Gästen waren auch der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst und Enak Ferlemann, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Man verbessere mit dem Ausbau "den Verkehrsfluss sowie die Vernetzung zwischen Dortmund, dem Flughafen, Holzwickede und Unna", sagt Wüst.

Ferlemann sagte, er wisse, dass Baustellen "nerven", "aber das muss sein". Der B1 sei mit derzeit etwa 80.000 Fahrzeugen täglich bereits überlastet - in der morgendlichen Rush Hour, aber auch etwa, wenn der BVB spielt. Da 2025 über 100.000 Fahrzeuge erwartet werden, sei der sechsspurige Ausbau notwendig.

Ausbau der B1 zur A40 erfolgt in drei Abschnitten

Der Ausbau der B1 zur A40 im Osten Dortmunds erfolgt in drei Abschnitten:

Entlang der künftigen Autobahnstrecke werden hohe Lärmschutzwände errichtet. Die will die Stadt Dortmund allerdings für den Bereich der Stadtkrone-Ost mit seiner repräsentativen Büromeile unbedingt vermeiden. Besucher wie Einheimische sollen etwas von Dortmund sehen, wenn sie Richtung stadteinwärts rollen. Um keinen Zeitdruck zu haben, will die Stadt daher beim Land erreichen, den dritten Bauabschnitt für den B1-Ausbau zeitlich auszusetzen.

B1-Untertunnelung liegt nach wie vor auf Eis

Dortmunds Planungsdezernent Ludger Wilde freute sich am Montag, dass die Straßenbauarbeiten im Osten Dortmunds endlich beginnen: "Es ist wichtig, dass die B1 insgesamt ausgebaut wird."

Zwar seien die zeitlichen Perspektiven für die seit langem erhoffte Untertunnelung der B1 in Dortmund "nicht ganz so günstig"; das Projekt - und damit die Abschaffung der beiden Ampeln auf der B1 - liegt auf Eis. Dennoch sei auch der Ausbau der B1 im Osten Dortmunds wichtig, damit Autofahrer die Stadt über die künftige Autobahn und die B236 besser umfahren können.

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