B1/A40

Bald wieder freie Fahrt nach Baustelle an der Schnettkerbrücke

Dortmund - Autofahrer, die auf der A40 bzw. B1 über die Schnettkerbrücke Richtung Bochum fahren, werden seit mehr als einem Jahr von einer Baustelle genervt. Jetzt ist ein Ende in Sicht.

Als vor wenigen Wochen weitere Baufahrzeuge anrückten, dachten Autofahrer schon erleichtert, dass die Betonbarrieren auf der A40/B1 im Bereich Schnettkerbrücke endlich abgebaut und die eingeengten Spuren in Richtung Bochum wieder freigegeben werden. Doch weit gefehlt. Es kamen stattdessen neue Bauarbeiten und weitere Spurverengungen in beide Richtungen hinzu.

Neben den bröckelnden Lärmschutzwänden, die noch immer saniert werden, lässt der Landesbetrieb Straßen NRW in der Autobahnmitte und an den Seiten Fundamente für eine Verkehrsbrücke setzen. Das teilte am Dienstag Straßen-NRW-Sprecherin Susanne Schlenga auf Nachfrage mit. An die Verkehrsbrücke werden sogenannte dynamische Tafeln montiert.

Tafeln warnen zukünftig vor Stau

Auf den Tafeln, auch Verkehrsbeeinflussungsanlagen genannt, lassen sich von der Straßen-NRW-Verkehrszentrale in Leverkusen Stauwarnungen schalten und Geschwindigkeitsbegrenzungen anzeigen.

Das Ende dieser Baumaßnahmen sei für den 31. Juli geplant, sagte Schlenga. Und auch ein Ende der schleppend vorangegangenen Baumaßnahmen an den Lärmschutzwänden ist in Sicht. Ende nächster Woche sollen sie saniert sein. Dann hätten Verkehrsteilnehmer endlich wieder freie Fahrt zwischen Wittekindstraße und dem Autobahnkreuz Dortmund-West.

Fahrspurverengungen seit Ende 2016

Die Sanierungsarbeiten an den Lärmschutzwänden hatten sich immer wieder hingezogen. Wegen der bröckelnden Wände hatte Straßen-NRW bereits Ende 2016 in den Bereichen, in denen die Lärmschutzwand nah an die Fahrbahn grenzt, vorbeugend transportable Schutzeinrichtungen vor die Wände gestellt und den Standstreifen gesperrt. Den Verkehrsteilnehmern stehen seither drei eingeengte Fahrspuren zur Verfügung. Die Geschwindigkeit wurde auf Tempo 80 reduziert.

Eigentlich sollten die Reparaturarbeiten zwischen Wittekindstraße und Autobahnkreuz Dortmund-West Ende 2017 abgeschlossen sein. Straßen NRW erklärte später, die mit der Sanierung beauftragte Firma habe mit schlechter Witterung und Lieferengpässen zu kämpfen gehabt, so dass nach den vorbereitenden Arbeiten keine weiteren Reparaturen möglich gewesen seien. Erst im November letzten Jahres konnten die endgültigen Sanierungsarbeiten beginnen.

Mit Netzen gesichert

Nachdem die Betonwände vom Bewuchs befreit worden waren, wurden die Vorsatzschalen mit Netzen gesichert, damit keine Teile auf die Fahrbahn fallen können. Etwa eine Million Euro investiert der Landesbetrieb dafür aus Bundesmitteln.

Die Arbeiten an den Lärmschutzwänden in der Gegenrichtung Unna wurden schon vor Monaten abgeschlossen und die verengten Spuren wieder freigegeben.

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