Baustelle auf der Kreuzstraße

Stadt lässt nach Weltkriegsbomben im Kreuzviertel suchen

DORTMUND - Liegen unter der einer Verkehrsachse des Kreuzviertels Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg? Diese Frage versucht die Stadt Dortmund gerade zu beantworten. Seit Mitte der Woche ist deswegen ein Teil der Kreuzstraße für Sondierungsbohrungen gesperrt. Ein Fund hätte wohl Folgen für hunderte Anwohner.

Geduld brauchen Autofahrer zurzeit, wenn sie über die Kreuzstraße Richtung Innenstadt fahren. Seit Dienstag ist dort (gegenüber vom Restaurant "Mit Schmackes") ein Teil der Fahrbahn abgesperrt, Richtung Hohe und Saarlandstraße gibt es nur eine statt zwei Spuren. Dadurch staut es sich, vor allem im morgendlichen Berufsverkehr.

Der Grund: Im abgesperrten Bereich besteht der Verdacht, dass dort Weltkriegsbomben liegen, teilte Stadtsprecherin Heike Thelen mit. Deshalb hat die Stadt eine Spezial-Baufirma mit Sondierungsbohrungen beauftragt. Die Baustelle soll bis zum 20. Februar bestehen bleiben.

Bei Fund müssten Anwohner ihre Wohnungen für Entschärfung verlassen

Sollte im Erdreich tatsächlich einer oder mehrere Blindgänger gefunden werden, müssten für ihre Entschärfung je nach Größe der Bombe(n) Hunderte oder gar Tausende Anwohner im dicht besiedelten Kreuzviertel ihre Wohnungen verlassen.

Es kommt jedoch auch oft genug vor, dass sich der Verdacht auf Weltkriegsbomben nicht erhärtet. So blieben etwa 2014 Sondierungsbohrungen an der B1 ergebnislos. Auch Ende 2017 wurden bei einer Bombensuche an der B236 am Rand der Nordstadt keine Blindgänger gefunden.

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