Baustelle an der Wittbräucker Straße

Gründe für die Staus rund um die Wittbräucker Straße

Höchsten - Wer an der Wittbräucker Straße wohnt oder sie regelmäßig als Pendler benutzt, ist ohnehin schon leidgeprüft. Jetzt strapaziert eine weitere Baustelle die Geduld vieler Autofahrer im Dortmunder Süden.

Eine Baustellenampel etwa auf Höhe der Hausnummer 407 sorgt seit Kurzem dafür, dass der Verkehr über einige hundert Meter nur einspurig läuft. Eine Baustellenampel regelt die Durchfahrt. Mit der erwartbaren Folge: Es bilden sich lange Rückstaus in beide Richtungen. Grund für die halbseitige Sperrung ist eine Baustelle zehn Hausnummern weiter. An Nummer 417 entsteht ein Wohn- und Geschäftsgebäude.

Das Ende der Bauarbeiten ist in der offiziellen Baustellenübersicht der Stadt Dortmund mit dem 30. Juni angegeben. Dort steht das Unternehmen "Hösterey Hengselmann PartG-mbB" als bauausführende Firma. Das Unternehmen nennt auf Anfrage dieser Redaktion keine weiteren Details zur Baustelle. Fakt ist: Die Behelfsampel ist mit der Stadt abgestimmt und bedeutet auch für den Bauherrn Mehraufwand.

Anwohner und Autofahrer sind gestresst

Bei vielen Höchstenern und Bewohnern der umliegenden Stadtteile hinterlässt die Baustelle Wirkung. Das liegt zum einen daran, dass ein weiterer grüner Fleck im Stadtteil bebaut wird, wie eine Frau bemerkt. Das liegt vor allem aber an der Baustellenampel.

Ein Anwohner berichtet von den Erfahrungen der vergangenen Tage: "Es ist keine Seltenheit, dass der Kreuzungsbereich Wittbräucker Straße, Benninghofer Straße und Höchstener Straße durch den Rückstau der Baustellenampel komplett zusteht und gar nichts mehr läuft. Ganz besonders schlimm ist es, wenn dann noch die Umleitungsstrecken der Autobahn A1, A45, B236 hier über die Wittbräuckerstaße geführt werden und selbst die 30-Tonner über die Wittbräucker Straße umgeleitet werden."

Die aktuelle Fahrtzeit einer Strecke von Berghofen bis zum Mittelhöchsten (Restaurant Haus Überacker) betrage aktuell 30 bis 45 Minuten. "Die Autofahrer werden ungeduldig und Risikobereitwilliger, die Unfallgefahr steigt stetig an", sagt der Höchstener. Andere Anwohner äußern Verständnis für die Bauarbeiten. Das Fazit vieler Autofahrer ist einhellig: Die Ampel nervt.

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