Bayern-Innenverteidiger

BVB plant spektakulären Transfer-Coup: Doch was will Mats Hummels?

Es könnte der spektakulärste Wechsel dieses Transfersommers werden. Borussia Dortmund hat beim FC Bayern Interesse an einer Rückkehr von Mats Hummels hinterlegt.

Dies berichtet die "Bild" am Freitagabend. Sein Abgang im Sommer 2016 war ein schmerzlicher Verlust für den BVB: Mats Hummels kehrte nach acht Jahren in Dortmund zu seinem Stammverein nach München zurück, um dort beständig um Titel mitzuspielen. Die Champions League war das Ziel des Innenverteidigers, diesen Traum konnte sich Hummels in drei Jahren in München nicht erfüllen. Nun könnte es zu einem spektakulären Rückwechsel kommen.

Der Name Hummels wird seit Wochen diskutiert

Nicht erst bei der Saisonanalyse reifte in der Dortmunder Führungsetage die Erkenntnis, dass dieser auf vielen Positionen atemberaubend besetzten und sehr jungen Dortmunder Mannschaft im Abwehrzentrum vielleicht eine Persönlichkeit fehlt. Ein Spieler, der die jungen Nebenleute führen und besser machen könnte - und der in entscheidenden Schlachten kühlen Kopf bewahrt und als Lenker vorangeht. Hummels, dessen Verhältnis zu BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auch nach seiner für den BVB schmerzenden Rückkehr nach München weiterhin gut ist, entspräche ohne Zweifel genau diesem gesuchten Typus. Nach Informationen dieser Redaktion wurde sein Name seit Wochen diskutiert, bislang allerdings eher unter dem Motto: "Träumen ist erlaubt."

Die Münnchner Transferoffensive hat die Karten nun offenbar neu gemischt. Hummels' Blatt im Kampf um einen Stammplatz hat sich nicht gerade verbessert, seit in Benajmin Pavard und dem momentan allerdings noch verletzten Lucas Hernandez von den Bayern zwei namhafte Innenverteidiger verpflichtet wurden. Niklas Süle gilt als ein Musterschüler von Nico Kovac und ist damit ohnehin gesetzt, während Hummels nicht zu Kovacs Lieblingen zählen soll.

Hummels-Vertrag läuft bis 2021

Möglich, dass bei Hummels, der öffentlich bislang keine Abwanderungsgedanken geäußert hat, daher ein Umdenken eingesetzt hat und er wenig Lust auf öffentliche Demütigungen verspürt. Der Weg zu einem möglichen Transfer ist allerdings immer noch weit. Bayern müsste bereit sein, einen immer noch zu außergewöhnlichen Leistungen fähigen Spieler zum schärfsten deutschen Konkurrenten abzugeben.

Das würden sie sich zumindest entsprechend bezahlen lassen: Die Ablöse dürfte sich deutlich oberhalb von 25 Millionen Euro bewegen, denn der Vertrag von Hummels läuft noch bis 2021. Der 30-Jährige, in München mit geschätzten zwölf Millionen Euro Jahressalär einer der Top-Verdiener, müsste zudem beim Gehalt deutliche Abstriche machen.

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