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Klaus Schäfer ist attackiert worden.

Bekennerschreiben

Attacke auf Haus von Ex-Feuerwehr-Chef Schäfer

SCHÖNAU - Unbekannte haben das Haus des früheren Dortmunder Feuerwehr-Chefs Klaus Schäfer in Schönau attackiert. Der ist mittlerweile in der rechten Szene in Dortmund aktiv. Der Staatsschutz der Polizei ermittelt. Und es gibt auch schon ein Bekennerschreiben.

Wie die Polizei mittelt, haben unbekannte Täter in der Nacht zu Montag (16. Januar) die Hausfassade eines Einfamilienhauses in Schönau mit Steinen und Farbbeuteln beworfen.

Der Eigentümer habe gegen 2.45 Uhr "ein lautes, schepperndes Geräusch" gehört. Als er vor das Haus trat und nachsah, flüchtete eine Personengruppe in nördliche Richtung. Von der verunreinigten Fassade tropfte zudem die Farbe auf den PKW des Eigentümers. Die Unbekannten schlugen auch eine Fensterscheibe im Erdgeschoss des Hauses ein.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann ein politischer Hintergrund für die Sachbeschädigung nicht ausgeschlossen werden, teile die Polizei mit. Der polizeiliche Staatsschutz habe die Ermittlungen aufgenommen.

Man ermittle in alle Richtungen, hieß es am Dienstag auf Nachfrage. Eine Rolle spielt dabei das Bekennerschreiben einer linskautonomen Gruppe, das über ein Internet-Portal veröffentlicht wurde. Darin wird Klaus Schäfer wegen seiner Rolle in der Neonazi-Szene zur Zielscheibe erklärt - und es werden weitere Aktionen angekündigt.

Die Polizei

sucht Zeugen. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter Tel. 1327441 entgegen.

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