Bericht des Innenministeriums

Kriminalität in NRW sinkt auf niedrigsten Stand seit 1991

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Kriminalität ist in Nordrhein-Westfalen auf den niedrigsten Stand seit fast 30 Jahren gesunken. 2018 seien mit 1,28 Millionen Straftaten 6,6 Prozent weniger registriert worden als im Vorjahr, berichtete NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Mittwoch in Düsseldorf. Ausgerechnet die Morde und Mordversuche schnellten allerdings entgegen dem Trend nach oben: Um 24 Prozent auf 140 Fälle.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ging um fast ein Viertel (23,4 Prozent) auf 29 900 zurück. Reul nannte die Schließung der Balkanroute als eine Ursache dafür: Die Grenzkontrollen machten es auch reisenden osteuropäischen Einbrecherbanden schwerer.

Die Straßenkriminalität sank um 8,5 Prozent, die der Taschendiebstähle um 17,3 Prozent. Die Aufklärungsquote stieg auf ein Rekordhoch von 53,7 Prozent. "Die Zahlen müsste ich mir eigentlich einrahmen", sagte Reul. Bereits 2017 war die Kriminalität in NRW um 6,5 Prozent im Vergleich zu 2016 gesunken.

NRW-Kriminalstatistik 2017

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