Beschwerden über Kirschblüten-Fest im Rombergpark

Besucher verärgert über Organisation

Dortmund - Besucher bemängeln Missstände beim Kirschblüten-Fest im Rombergpark am vergangenen Sonntag. Die Veranstalter hatten sich mit der Besucherzahl bei dem sonnigen Wetter verschätzt.

Keine Getränke, kein Sushi und keine Parkplätze. Das sind die bleibenden Eindrücke vieler Besucher, die ihren Sonntag (22.4.) auf dem Kirschblüten-Fest im Rombergpark verbracht haben. Trotz der guten Wettervorhersage hatten sich die Veranstalter mit der Besucherzahl verschätzt und sich an dem ersten Kirschblütenfest mit rund 4.000 bis 6.000 Besuchern orientiert. An diesem Sonntag waren jedoch bis zu 8.000 Gäste vor Ort.

"Wir waren von dem großen Andrang überrascht", sagt Eberhard Hoffmann, Sprecher des Freundeskreis Botanischer Garten Rombergpark. Der Freundeskreis hatte das Fest organisiert. Die Vorwürfe der Besucher, es hätte ab 15 Uhr keine Getränke mehr gegeben, kann der Veranstalter nicht nachvollziehen. Die zwei Getränkestände hätten bis zum Festende Wasser und Tee verkauft. Weitere Getränke habe es in den Cafés Corrida und Orchidee gegeben.

Sushi sei immer wieder ausverkauft gewesen

Doch diese seien, wie eine Dortmunderin bei Facebook schrieb, aus allen Nähten geplatzt. Einen Sushi-Stand gab es zwar, doch auch dessen Kapazitäten seien an die Grenzen geraten, so die Facebook-Nutzerin. Immer wieder sei das Sushi ausverkauft gewesen. Laut Hoffmann sei das Sushi, damit es frisch bleibt, immer wieder aus dem Restaurant nachgeliefert worden.

"Das Problem mit den Parkplätzen gibt es immer wieder bei Großveranstaltungen", sagt Hoffmann. Er habe die Stadt schon vor Jahren darauf hingewiesen. Die Veranstaltung fand erst zum zweiten Mal statt, weswegen die genaue Planung schwerfalle, so Hoffmann. Er sei jedoch zuversichtlich, dass die Organisation von Fest zu Fest besser gelingen werde.

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