Betrugsmasche

Dortmunder melden zahlreiche Anrufe falscher Polizisten

Dortmund - Die Meldungen bei der Polizei hören nicht auf: Immer wieder versuchen Betrüger mit der "Falsche-Polizisten-Masche", Dortmunder und Lüner um ihre Ersparnisse zu bringen. Die Polizei warnt eindringlich vor der perfiden Masche - mit der die Täter zuletzt in Lünen fette Beute machten.

Zwei Frauen aus Lünen (69 und 54) gerieten am Sonntag (28.) und Montag (29. Januar) ins Visier von Betrügern. Die Vorgehensweise: in beiden Fällen ähnlich. Im Display erscheint eine örtliche Vorwahl in Kombination mit der 110. Am Telefon geben sich ein Mann oder eine Frau als Beamter bzw. Beamtin der Kriminalpolizei zu erkennen.

Schmuck und Bargeld einem "Polizeibeamten" übergeben

Anschließend wird der Eindruck vermittelt, die Wertgegenstände der Betroffenen seien in Gefahr - zum Beispiel durch eine angebliche Einbrecherbande, auf deren "Liste" ihr Name stehe oder bei deren Festnahme man ihre Adresse gefunden habe. Derart unter Druck gesetzt fühlten sich die beiden Frauen genötigt, ihre Wertgegenstände (Schmuck und Bargeld) zu sammeln und an einen "Polizeibeamten" zu übergeben, der sie anschließend zuhause besuchte.

Zahlreiche ähnliche Anrufe sind der Polizei auch in den vergangenen Tagen wieder gemeldet worden. Glücklicherweise blieb es in der überwiegenden Zahl der Fälle beim Versuch. Den Angerufenen - zumeist ältere Menschen - kamen Zweifel und sie riefen über den Notruf 110 die richtige Polizei.

Täter nutzen Vertrauen in die Polizei aus

Weil die Anzahl der gemeldeten Anrufe stetig hoch bleibt, möchte die Polizei Dortmund Dortmunder und Lüner Bürger erneut auf die perfide Betrugsmasche aufmerksam machen. Diese Betrüger versuchen, das Vertrauen der Bürger in die Polizei für ihre Zwecke auszunutzen. Verwehren Sie ihnen diese Chance!

In diesem Zusammenhang appelliert die Dortmunder Polizei auch an junge Menschen: Klären Sie ältere Verwandte über derartige Betrugsmaschen auf! Bitten Sie sie, nach verdächtigen Anrufen im Zweifelsfall immer die Polizei oder auch Verwandte zu Rate zu ziehen. Wenden Sie sich auch bei Fragen über derartige Maschen gerne an die Polizei. Im Opferschutz besonders geschulte Experten stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Diese Ratschläge gibt die Polizei:

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