Bisher wenige Anträge für drittes Geschlecht in NRW

Köln (dpa/lnw) - In Nordrhein-Westfalens Standesämtern liegen bisher nur wenige Anträge von Bürgern auf Eintragung des dritten Geschlechts vor. Seit Januar ist neben "männlich" und "weiblich" im Geburtenregister auch die Option "divers" für intersexuelle Menschen möglich.

In Köln liegen nach Angaben des Standesamtes bislang sechs Anträge vor. In Essen gibt es bislang zwei entsprechende Vorgänge, in Düsseldorf und Dortmund noch keine. Auch in Münster wurde das Geschlecht "divers" noch nicht ins Geburtenregister eingetragen.

Der Bundestag hatte die Einführung des dritten Geschlechts Mitte Dezember beschlossen. Damit setzte das Parlament eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem vergangenen Jahr um. Die bisherige Pflicht, einen Menschen dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen, wurde darin als Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht und das Diskriminierungsverbot gewertet.

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