Blindgänger

Bombenentschärfung in Dortmund: Klinik betroffen und B54 gesperrt

Dortmund - Gleich drei Blindgänger sollen heute in Dortmund entschärft werden. Das hat massive Auswirkungen auf den Verkehr. Evakuiert werden auch Teile einer Reha-Klinik und eines Gymnasiums.

Drei Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg wurden in der Nähe des Rombergparks gefunden. Alle drei Bomben werden heute unschädlich gemacht. Dafür müssen rund 150 Anwohner sowie große Teile einer Reha-Klinik evakuiert werden. Es kommt zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Seit 13 Uhr laufen die Evakuierungen.

Die Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg wurden an der Kleingartenanlage "Am Segen" in der Nähe des Rombergparks gefunden. Zwei sollen am Nachmittag entschärft, eine gesprengt werden.

Rund um die Fundstelle wird das Gebiet in einem Radius von etwa 250 Metern evakuiert. Davon betroffen sind etwa 150 Anwohner, aber auch große Teile der Johanniter-Klinik am Rombergpark sowie Teile des Max-Planck-Gymnasiums betroffen. Eine Evakuierungsstelle wird in der Gesamtschule Brünninghausen, Klüsenerkamp 15, eingerichtet.

80 Prozent der Klinik müssen evakuiert werden

In großem Umfang von der Evakuierung betroffen ist die Johanniter-Klinik am Rombergpark. Dabei handelt es sich um eine Rehabilitationsklinik für Orthopädie- und Neurologie-Patienten. 80 Prozent des Gebäudes müssen geräumt werden, so Dirk Laatsch, kaufmännischer Leiter der Einrichtung. Die betroffenen Patienten würden demnach in einen nicht betroffenen Trakt verlegt und dort für etwa zwei Stunden in einer Sporthalle und in Konferenzräumen untergebracht.

Tagespatienten der Klinik würden das Gebäude ohnehin um 12 Uhr wieder verlassen. Außerdem dürften Patienten, bei denen eine Entlassung am Montag oder am Dienstag geplant war, vorzeitig die Klinik verlassen.

"Unser Ziel ist, die Belastung für die Patienten so niedrig wie möglich zu halten", so Laatsch. Auch deshalb habe man sich gegen eine Verlegung in andere Krankenhäuser entschieden. Die Johanniter-Klinik war bereits in der Vergangenheit von Evakuierungen wegen Bombenfunden betroffen. Dabei hätte man von den Patienten lob für die gelungene Abwicklung bekommen, so Laatsch.

Lehrerkonferenz am Max-Planck-Gymnasium

Die Sportanlagen des Max-Planck-Gymnasiums liegen ebenfalls im Sicherheitsradius und dürfen daher nicht benutzt werden. Da in der Schule heute jedoch eine Lehrerkonferenz stattfindet, gibt es keinen Unterricht und die Anlagen werden nicht genutzt. Das Schulgebäude selbst ist von der Evakuierung nicht betroffen.

Neben dem Gelände des Gymnasiums liegt die Soccer World Dortmund. Ein Teil der Halle liegt innerhalb des Evakuierungsradius. Ein Ansprechpartner der Soccer World war am Vormittag nicht zu erreichen.

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