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Zwei alkoholisierte Männer sollen einen E-Scooter auf die A40 geworfen haben. (Symbolbild)

Tunnel Ruhrstadion

Männer werfen E-Scooter an Tunnel auf A40 - jetzt wird ihnen versuchter Mord vorgeworfen

Zwei stark alkoholisierte Männer aus Bochum und Hattingen sollen einen E-Scooter auf die A40 geworfen haben.  Jetzt sind sie in U-Haft - und schweren Vorwürfen ausgesetzt.

Update Mittwoch, 12.27 Uhr:

Wie die Polizei Bochum am Mittwoch mitteilte, 

wirft die Staatsanwaltschaft den beiden Männern, die am Montag einen E-Scooter auf die A40 geworfen haben sollen, versuchten Mord und einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vorw.  Die 18 und 22 Jahre alten Männer sind in Untersuchungshaft.

Den Angaben nach hatten die Männer aus Bochum und Hattingen am Montag von einem Übergang aus den E-Scooter eines Mietanbieters vor eine Tunnelöffnung der A40 in Bochum auf die Fahrbahn in Richtung Dortmund geworfen. Die Männer waren den Angaben zufolge stark betrunken und seien polizeibekannt.

Vier Autos überrollten den E-Scooter, zwei wurden dabei so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrtüchtig waren. Menschen kamen "nur durch glückliche Umstände" nicht zu Schaden, wie die Polizei berichtet hatte. Die Verdächtigen wurden in Tatortnähe festgenommen.

So berichteten wwir bisher:

Zwei betrunkene Männer (18 und 22 Jahre alt) sollen am Montagabend gegen 20.40 Uhr einen E-Scooter von einem Übergang vor einen Tunnel auf die A40 in Bochum geworfen haben.

Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, seien "nur durch glückliche Umstände" keine Menschen verletzt worden. Vier Autos seien über den E-Scooter eines Miet-Anbieters gefahren, zwei der Wagen seien nicht mehr fahrtüchtig.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen

Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. Sie waren am Dienstagmorgen noch in Gewahrsam. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Zunächst werde den Männern ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen, so ein Polizeisprecher. Es sei nicht ausgeschlossen, dass die Ermittlungen später einen schwereren Vorwurf ergeben könnten.

dpa

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