Für eine Bomben-Entschärfung in Bochum müssen 3875 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.
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Für eine Bomben-Entschärfung in Bochum müssen 3875 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen.

Weltkriegsbombe entdeckt

Bombe in Bochum-Weitmar ist erfolgreich entschärft - 3875 Menschen waren betroffen

  • Katharina Weber
    vonKatharina Weber
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In Bochum-Weitmar ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Wie wurde am späten Donnerstagabend entschärft.

Update, 5.30 Uhr: Bombe konnte erfolgreich entschärft werden. Damit sind alle Absperrmaßnahmen wieder aufgehoben und alle Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Update, 22.40 Uhr: Die Evakuierung ist abgeschlossen. Jetzt wird auch die A448 gesperrt und der ÖPNV eingestellt.

Update, 22.10 Uhr: Die Evakuierung ist nach Angaben der Feuerwehr Bochum fast abgeschlossen.

Update, 21.30 Uhr: Wie die Feuerwehr mitteilte, befinden sich aktuell in der Betreuungsstelle 222 Personen. Bis jetzt wurden 80 Krankentransporte durchgeführt.

Update, 20.30 Uhr: Die Evakuierung läuft aktuell noch. Die Feuerwehr bittet alle Betroffenen, umgehend den Evakuierungsradius zu verlassen, um Verzögerungen zu vermeiden.

Bomben-Fund in Bochum: Entschärfung noch am Donnerstag

Update, 18.30 Uhr: Wie die Feuerwehr via Twitter mitteilte, sind die Sperrstellen besetzt und die Evakuierung ist gestartet. Über den zeitlichen Verlauf kann bislang keine Auskunft gegeben werden.

Erstmeldung (1.10., 17.30 Uhr): An der Knoopstraße in Bochum-Weitmar ist eine britische Zehn-Zentner-Fliegerbombe mit Aufschlagzünder gefunden worden. Die Entschärfung ist für noch für Donnerstag (1.10.) geplant. Bewohner in einem Sicherheitsbereich von 500 Metern um die Bombe müssen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Betroffen sind rund 3875 Bewohner, wie die Stadt auf ihrer Seite mitteilte.

Betroffen sind nach Angaben der Stadt folgende Bereiche:

  • Ahnwenne 1 - 31 und 2 - 48
  • Am Vogelspott 1 - 29
  • An der Landwehr 45 - 65 und 54 - 72
  • Bärendorfer Str. 24 a - 80 und 29 - 95
  • Brantropstr. 37 - 89 und 40 - 78
  • Dürerstr. 2 d
  • Feuerbachstr. 1 - 5 und 6
  • Hattinger Str. 204 - 268a und 239 - 295
  • Holbeinstr. 1 - 23 und 2 - 12
  • Kaulbachstr. 1 - 21 und 2 - 26
  • Knoopstr. 2 - 56 und 5 - 55
  • Kohlenstr. 2 - 38 und 3 - 55b
  • Lange Malterse 1 - 81 und 2 - 54
  • Menzelstr. 2
  • Rombacher Hütte 2 - 24 und 3 - 19
  • Schützenstr. 3 - 25, 59 - 157 und 62 - 154
  • Weifeldweg 16 - 54 und 25 - 69
  • Weitmarer Str. 14 - 82 und 17 - 75d

Im Rahmen der Evakuierung werden Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und der Hilfsorganisationen die Häuser kontrollieren. Für die betroffenen Bewohner wird eine Betreuungsstelle in der Graf-Engelbert-Schule an der Königsallee 77 - 79 eingerichtet.

Für den Transport werden Shuttlebusse zwischen dem Evakuierungsbereich und der Betreuungsstelle pendeln. Auch für gehbehinderte oder bettlägerige Personen stehen geeignete Tarnsportmittel zur Verfügung. Selbstverständlich werden alle Personen nach erfolgter Entschärfung wieder zurückgebracht. 

Für weitere Bürgerfragen wurde ein Bürgertelefon unter folgender Nummer wenden: 0234 / 910 - 3333 eingerichtet. 

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