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Die Bombensuche an der A42 wirkt sich auch auf die A43 aus.

Sperrungen zum Ferienbeginn

Bombensuche im Autobahnkreuz Herne - was das für die Autofahrer bedeutet

Zum Start der Herbstferien kommt es zu Behinderungen auf der A42. In Gelsenkirchen wird die Autobahn in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort sogar komplett gesperrt.

Weil für den sechsspurigen Ausbau der A43 nach Weltkriegs-Bomben gesucht werden muss, sperrt Straßen.NRW ab Freitag (11. Oktober) im Kreuz Herne die Verbindungsfahrbahn von der A43 aus Bochum kommend auf die A42 sowohl in Richtung Dortmund als auch in Richtung Oberhausen. Die Sperrung ist für die Zeit von Freitag (11. Oktober) ab 21 Uhr bis Montag (14. Oktober) um 5 Uhr angesetzt.

Die Autofahrer werden nach Angaben von Straßen.NRW bereits am Kreuz Bochum über die A40 umgeleitet. Alternativ haben sie die Möglichkeit, bis zum Kreuz Recklinghausen zu fahren, dort zu wenden und von Norden aus auf die A42 zu fahren.

Das Autobahnkreuz Herne wird im Rahmen des A43-Ausbaus neu gebaut, mit einigen Veränderungen. So wird die Überleitung von der A43 aus Bochum kommend auf die A42 Richtung Oberhausen zukünftig durch einen Tunnel führen.

Sperrung auch zwischen Gelsenkirchen-Schalke und GE-Heßler

Auch zwischen den A42-Anschlussstellen Gelsenkirchen-Schalke und Gelsenkirchen-Heßler in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort kommt es zu einer Sperrung. Diese beginnt am Freitag, 11. Oktober, 20 Uhr, und dauert bis Montag,  14. Oktober, 5 Uhr.

Hier wird die Fahrbahndecke saniert.  Während der Sperrung wird die für die Baustellenverkehrsführung genutzte, provisorisch hergestellte Fahrbahndecke angefräst und durch die endgültige (und ebene) Fahrbahndeckschicht ersetzt. 

Umleitungen sind eingerichtet

Der Verkehr wird in der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Schalke vollständig abgeleitet. Er wird über das untergeordnete Verkehrsnetz zur A2-Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer in Richtung Oberhausen bis zur Anschlussstelle Essen/Gladbeck (B224) und dann über die B224 in Richtung Essen zum Kreuz Essen-Nord (A42/B224) geführt.

Ab Montag, 14. Oktober, werden weiterhin alle vier Fahrspuren auf der Richtungsfahrbahn Kamp-Lintfort geführt, nun aber über den verkürzten Baustellenabschnitt zwischen Gelsenkirchen-Heßler und Kreuz Essen-Nord. Der östliche Abschnitt zwischen Gelsenkirchen-Zentrum und -Heßler wird vorzeitig freigegeben.

Die Ausführungsvariante eines temporären Provisoriums auf der Richtungsfahrbahn Kamp-Lintfort wurde zur Vermeidung von Beschädigungen infolge der ein Jahr andauernden Baustellenverkehrsführung gewählt. Die endgültige Erneuerung des restlichem Provisoriums erfolgt am Ende der Bauphase mit einer weiteren Wochenend-Vollsperrung.

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