Bornstraße am Hannibal I war gesperrt

Unbekannte Flüssigkeit in Friseursalon löst Großalarm aus

Dortmund - Die Bornstraße war am Montagmittag auf Höhe des Hannibal I wegen eines Feuerwehreinsatzes in beide Richtungen gesperrt. Auslöser war ein zerbrochens Gefäß mit einer unbekannten Flüssigkeit in einem Friseursalon.

Wegen eines Feuerwehr-Großeinsatzes war die Bornstraße am Montagmittag zwischen der Heiligegartenstraße und der Mallinckrodtstraße in beide Richtungen gesperrt.

Zerbrochene Gefäße im Salon

Wie André Lüddecke von der Dortmunder Feuerwehr berichtet, habe ein Fiseurbetreiber in seinem Salon zerbrochene Gefäße mit einer ihm unbekannten Flüssigkeit vorgefunden. Daraufhin rief er die Polizei, welche die Feuerwehr alarmierte. "Der Alarm ging um 11.30 Uhr bei uns ein", sagt Lüddecke.

Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass die Flüssigkeit ätzend ist, rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot an. Die Messungen der Feuerwehr hätten nichts ergeben. "Es handelt sich vermutlich um Buttersäure, die oft für Stinkbomben verwendet wird", berichtet Lüddecke. Ein Großteil der Flüssigkeit war schnell verdampft, "von ihr ging keine große Gefahr aus." Anwohner waren nicht gefährdet und konnten in ihren Wohnungen bleiben.

Gefäße durch geöffnetes Fenster geworfen

Gegen 13.30 Uhr war der Feuerwehreinsatz, an dem 60 Einsätzkräfte beteiligt waren, beendet und die Bornstraße wurde in beide Richtungen wieder freigegeben.

Die Polizei ermittelt nun, woher die Flüssigkeit stammt. Vermutlich haben unbekannte Täter die Gefäße in der Nacht von Sonntag (17. 6.) auf Montag (18. 6.) durch ein geöffnetes Fenster in den Friseursalon geworfen.

Inhaber Sarjin Sulaimann hofft, seinen Salon in drei bis vier Tagen wieder öffnen zu können. Er hat eine Spezialfirma mit der Reinigung beauftragt. Diese habe ihm versichert, dass sie den Gestank ganz beseitigen könne. Sulaimann: "Wenn der Geruch noch drin ist, kann ich keinen Kunden reinlassen."

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