Borussia Dortmund

Alcacer und Reus zaubern beim BVB-Sieg in Stuttgart - Tabellenführung gefestigt

DORTMUND - Der BVB zerlegt den VfB Stuttgart mit 4:0 (3:0). Während die Defensive nach dem Ausfall von Abwehrchef Manuel Akanji kurzzeitig wackelt, rollt die Dortmunder Tormaschine unaufhörlich weiter.

Nach dem 8. Spieltag hat Borussia Dortmund bereits 26 Treffer erzielt. Die schwarzgelbe Tormaschine liefert wie am Fließband. Zum Vergleich: Der Tabellenzweite FC Bayern München durfte bislang erst 15 Mal jubeln.

Paco Alcacer trifft einfach immer

Diese Quote dürfte auch Paco Alcacer bald erreichen. Der Spanier fegt durch die gegnerischen Abwehrreihen - und trifft einfach immer. In Stuttgart per Lupfer zum 3:0 (25.). Extrem sehenswert. Wie auch vor dem 2:0 (23.), als der 25-Jährige den Ball durchließ und Marco Reus vollendete.

Apropos Reus: Der Kapitän war in seinen 15 Bundesliga-Spielen gegen Stuttgart an insgesamt 16 Treffern beteiligt (acht Tore, acht Vorlagen). Und auch Jadon Sancho (zwei Bundesliga-Saisontore, sechs Vorlagen) bringt seine PS immer mehr auf den Rasen.

Barcelona hat sich mit Alcacer-Wechsel abgefunden

Doch zurück zu Alcacer: Dessen Wahnsinnsquote sorgt beim FC Barcelona für schwitzige Hände. Während der Länderspielpause bezeichneten spanische Medien das Leihgeschäft mit dem BVB gar als einen der größten Fehler in der Vereinsgeschichte. Dass Dortmund die seit Monaten ausgehandelte Kaufoption zieht, ist ein offenes Geheimnis.

Barcelonas Geschäftsführer Oscar Grau erklärte auf der Mitgliederversammlung: "Dortmund hat uns bereits mitgeteilt, dass sie von der Kaufoption für Alcacer Gebrauch machen werden." Die Ablöse, das hat Barcelona bereits Ende August mitgeteilt, beträgt 23 Millionen Euro (plus maximal fünf Millionen Euro Bonuszahlungen).

Michael Zorc hält sich noch bedeckt

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hält sich noch bedeckt: "Wir haben noch nicht direkt mit dem FC Barcelona darüber gesprochen", sagte der 56-Jährige am Samstag gegenüber "Sky". Man werde zunächst das Gespräch mit dem Spieler und dessen Berater suchen. Druck ist aufgrund der vertraglichen Ausgangslage wahrlich nicht vorhanden.

Schmerzhaft vermisst wurde in Stuttgart Abwehrchef Manuel Akanji, der aufgrund von Hüftproblemen wohl erst nach der Länderspielpause im November wieder einsteigen wird. Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Schwaben mehrfach den Ehrentreffer auf dem Fuß, scheiterten aber am wieder starken Roman Bürki (52.) oder am eigenen Unvermögen.

Drei Englische Wochen in Serie

Weiter ungeschlagen und angeführt von Stratege Axel Witsel (Zuspielquote am Samstag: 94 Prozent) biegt der BVB nun in die nächsten drei Englischen Wochen ein - mit dem finalen Showdown gegen den FC Bayern am 10. November.

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