Borussia Dortmund

Pyrotechnik gezündet: Fan-Vergehen kosten den BVB 45.000 Euro

Dortmund - Borussia Dortmund muss nach unsportlichem Verhalten seiner Fans 45.000 Euro bezahlen. Betroffen ist das Spiel in Bremen Anfang Mai. Es ist nicht die erste Strafe der abgelaufenen Spielzeit.

Borussia Dortmund muss nach unsportlichem Verhalten seiner Fans eine Strafe in Höhe von 45.000 Euro bezahlen. Das entschied das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes, wie der Verband am Mittwoch mitteilte.

Spielbeginn um drei Minuten verzögert

Die BVB-Fans hatten vor dem Gastspiel bei Werder Bremen Anfang Mai 20 pyrotechnische Gegenstände vor Spielbeginn abgebrannt und so dafür gesorgt, dass sich der Spielbeginn um drei Minuten verzögerte. Während der Partie zündeten die Anhänger 19 weitere Pyro-Gegenstände.

Der Verein hat dem Urteil bereits zugestimmt. Es ist die zweite hohe Summe, die Borussia Dortmund wegen Pyrotechnik im Gästeblock zahlen muss. Für das Abbrennen von Leuchtfeuern im Spiel bei Fortuna Düsseldorf zahlte der Klub sogar 62.000 Euro.

Strafe, weil Reus neben der Bank saß

Rund um das Spiel des BVB im Weserstadion hatte es bereits eine andere Sanktion gegeben. Das DFB-Sportgericht belegte den Klub mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro, das Verfahren gegen den Spieler Marco Reus wurde unter der Auflage eingestellt, dass der Nationalspieler eine Spende in Höhe von 5000 Euro an die Sepp-Herberger-Stiftung überweist.

Reus hatte sich während des Bundesligaspiels bei Werder Bremen im Innenraum aufgehalten und auf einer Bank neben der Ersatzspielerbank Platz genommen, obwohl er mit einer Rot-Sperre belegt war. Dies ist einem gesperrten Spieler allerdings laut den Durchführungsbestimmungen zur DFB-Spielordnung nicht erlaubt.

Mit dpa-Material

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