Borussia Dortmund

VfB Stuttgart will BVB-Offensiv-Allrounder Maximilian Philipp

Es kommt Bewegung in den BVB-Kader: Sebastian Rode ist schon weg, Maximilian Philipp vielleicht bald auch - und ein junger Argentinier soll das Interesse von Borussia Dortmund geweckt haben.

Noch wird durchgeschnauft bei Borussia Dortmund. Die Hinrunde war anstrengend, die Rückrunde wird auch kein Urlaub auf dem Ponyhof. Akkus aufladen ist angesagt. Dubai ist dafür gerade en vogue, aber es geht auch anders. Christian Pulisic beispielsweise war über Weihnachten in der Heimat in den USA. Und Maximilian Philipp war auch in der Heimat. In Berlin.

Leistungstest am 3. Januar

Bis zum 3. Januar ist noch frei, dann warten die Leistungstests auf die BVB-Profis. Einen Tag darauf geht's nach Spanien, im Trainingslager in Marbella sollen die Grundlagen für ein erfolgreiches Fußballjahr gelegt werden. Sebastian Rode, der erste Winter-Abgang des BVB, wird nicht mit dabei sein, er wechselt auf Leihbasis zu Eintracht Frankfurt. Und es könnte gut sein, dass auch Maximilian Philipp nicht mit dabei sein wird. Wie der "Kicker" in seiner Montagsausgabe berichtet, hat der VfB Stuttgart großes Interesse an den Diensten des Offensiv-Allrounders, der seit dem Sommer bei Borussia Dortmund zunehmend an Bedeutung verloren hat.

Zu Saisonbeginn galt der 24-Jährige noch als potenzieller Mittelstürmer, doch dann kam erst Paco Alcacer vom FC Barcelona und dann wurde auch noch Mario Götze ins Sturmzentrum beordert. Seit dem neunten Spieltag bringt es Philipp in der Bundesliga nur auf 22 Spielminuten, an den Spieltagen 16 und 17 stand er gar nicht erst im Kader.

Philipp ist zwischen Sturmzentrum und Außenbahn verloren gegangen

Philipp, der sich links offensiv eigentlich wohler fühlt als in der Mitte, ist irgendwo zwischen Sturmzentrum und Außenbahn verloren gegangen im Laufe der Hinrunde. Sein einziges Tor in der Liga schoss er am achten Spieltag - in Stuttgart natürlich.

Der BVB sei, so heißt es, in der Personalie Philipp gesprächsbereit. Das wahrscheinlichste Modell ist ein Leihgeschäft, allein schon deshalb, weil der BVB im Sommer 2017 rund 20 Millionen Euro für Philipp an den SC Freiburg überwiesen hat. Ein Verkauf in diesem Winter dürfte mit zu großen Verlusten verbunden sein.

Pulisic zu Chelsea?

Reichlich Gewinn abwerfen für den BVB - schätzungsweise um die 50 Millionen Euro - wird dagegen in absehbarer Zeit Christian Pulisic. Vermutlich erst im kommenden Sommer, denn Michael Zorc hat einen früheren Verkauf des US-Amerikaners bislang stets konsequent ausgeschlossen. Er plane "mindestens bis Sommer" mit dem Flügelstürmer, erklärte der BVB-Sportdirektor Anfang Dezember im Gespräch mit dieser Redkation.

Generell gilt beim BVB nach Informationen dieser Redaktion die Devise, im Winter keinen Spieler abzugeben, der in der Rückrunde noch wichtig werden könnte. Zu groß ist die Chance auf die Meisterschale, zu groß ist die Chance, in dieser Saison Großes zu erreichen. Zu den Spielern, die noch wichtig werden könnten, gehört ein Christian Pulisic freilich dazu. Gleiches gilt für Julian Weigl, der unter anderem mit AS Rom und Paris Saint-Germain in Verbindung gebracht wird. Gehen dürfen andere: Zum Beispiel Shinji Kagawa, Jeremy Toljan, Alexander Isak oder Dzenis Burnic.

BVB soll Interesse an Balerdi haben

Interesse hat der BVB dafür angeblich an einer Verpflichtung des argentinischen Abwehrtalents Leonardo Balerdi. Radio Continental und der argentinische TV-Sender TyC Sports und berichten, dass der BVB ein erstes Angebot in Höhe von zwölf Millionen Euro bei Balerdis Arbeitgeber Boca Juniors abgegeben habe.

Der 19-Jährige soll auch auf dem Zettel anderer Klubs stehen, u.a. beim FC Barcelona. Der Innenverteidiger hat in der laufenden Saison den Sprung in die Boca-Stammformation geschafft.

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