Brände auf dem Spielplatz der JFS im Jungferntal

Holzhäuser der Jugendfreizeitstätte sind abgebrannt

Rahm - In der Nacht zu Montag hat es auf dem Spielplatz der Jugendfreizeitstätte in Rahm zweimal gebrannt. Dabei standen Holzhäuser auf dem Gelände in Flammen. Der doppelte Brand legt eine unschöne Vermutung nahe.

In der Nacht zu Montag hat es auf dem Spielplatz der Jungendfreizteitstätte im Jungferntal zweimal gebrannt. Der erste Alarm ging um 22.32 Uhr bei der Feuerwehr ein, der zweite um 1.45 Uhr. Beide Male brannten Strukturen aus Holz, die Jugendliche auf dem umzäunten Spielplatz errichten durfen.

Ein Löschzug der Feuerwache 5 war beim ersten Brand vor Ort und löschte den brennenden Holzturm. Danach, so berichtet Einsatzleiter Ulf Hammerschmidt auf Anfrage, sei die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera nach möglichen Glutnestern abgesucht worden. Trotzdem brach auf dem Gelände einige Stunden später das zweite Feuer aus.

Die Brände könnten gelegt worden sein

Die Vermutung liegt nahe, dass die Brände gelegt worden sind. Zwar habe das Tor zum Spielplatz keine Einbruchsspuren gezeigt, so Hammerschmidt, der Zaun um das Gelände ist jedoch nicht besonders schwierig zu überwinden.

Hinweise auf eine Brandursache, wie zum Beispiel einen Blitzschlag, habe Hammerschmidt vor Ort keine wahrnehmen können. Allerdings: Gesicherte Erkenntnisse zur Brandursache gibt es noch keine. Die Polizei nimmt am Montag die Ermittlungen auf.

Bereits im August 2017 gab es einen ähnlichen Fall auf dem Spielplatz, teilte die Polizei auf Anfrage mit. Damals hätten Zeugen zwei Jugendliche beobachtet, die vom Brandort flohen.

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