Brand in Flüchtlingsunterkunft 

Ermittlungen ergaben, dass es Brandstiftung war

Castrop-Rauxel - Nach dem Kellerbrand in einem Flüchtlingsheim in Habinghorst steht fest: es war Brandstiftung. Doch war es eine vorsätzliche oder fahrlässige Tat? Dieser Frage ging die Polizei mit einem externen Gutachters am Dienstag nach.

Nachdem die Polizei in Begleitung des externen Gutachters am Tatort Spuren gesichert und eine Zeugenbefragung durchführt hat, werden die Ermittlungen nun im erweiterten Umfeld fortgeführt. Andreas Wilming-Weber, Leiter der Pressestelle der Polizei Recklinghausen, teilte auf Nachfrage mit: "Fest steht nur, dass es Brandstiftung war. Heute konnte die Ursache noch nicht geklärt werden. Darum werden die Ermittlungen fortgeführt. Es geht ja auch darum, den Verursacher zu ermitteln."

Die Befragungen werden in den nächsten Tagen ausgeweitet. "Diese sind zum Teil auch schon am Tatort erfolgt, aber nach der Auswertung können sich natürlich neue Anhaltspunkte ergeben", so Wilming-Weber. Zwar sei der Sachschaden mit 500 Euro gering, aber: "Es bestand durch den Rauch dennoch eine Gefahrensituation." Wie lange die Ermittlungen noch dauern, steht noch nicht fest. "Das hängt von den Ermittlungen im erweiterten Umfeld und deren Ergebnissen ab", so Wilming-Weber.

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