Buchmesse

Leipziger Buchmesse erteilt vorbestraftem Dortmunder Neonazi eine klare Absage

Eine nationalsozialistische Ideologie im Repertoire, vom Verfassungsschutz beobachtet und vorbestraft: Wer sich so als "Verleger" bei der Leipziger Buchmesse bewirbt, erhält eine Absage.

Die Leipziger Buchmesse hat dem Dortmunder Neonazi Sascha Krolzig eine Absage erteilt. Der mehrfach vorbestrafte Rechtsextremist, auch Bundesvorsitzender der Partei "Die Rechte", wollte auf der Buchmesse einen Stand betreiben, scheiterte aber an den Teilnahmebedingungen.

Sein Nazi-Verlag mit Sitz an der Thusneldastraße 3 in Dorstfeld erfülle die "gesetzlichen Anforderungen" nicht und könne auch nicht das "Warenverzeichnis Messewesen" erfüllen, teilte die Messe mit. Wegen seiner Vorstrafen sei er eine Gefahr für die Sicherheit der Besucher und anderer Aussteller. Krolzig stellt sich nun als Opfer einer "politischen Säuberung" dar.

Der nordrhein-westfälische Verfassungsschutz beobachtet die Partei "Die Rechte". Mitglieder waren vor der Parteigründung in mehreren verbotenen Organisationen aktiv.

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