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Bürger werden beteiligt

Stadt Marl ruft den Klimanotstand aus

MARL - Nach Bochum als erster Ruhrgebietsstadt ruft jetzt auch Marl den "Klimanotstand" aus. Für alle zukünftigen Entscheidungen müssen Rat und Verwaltung nun die Auswirkungen auf Klima und Umwelt berücksichtigen. Das beschloss der Rat am späten Donnerstagabend mit nur einer Gegenstimme der Unabhängigen Bürgerpartei (UBP).

Die Verwaltung hat nun den Auftrag, Klima-Veranstaltungen für alle Marlerinnen und Marler zu organisieren. Das Klimaschutzkonzept, das der Rat schon vier Jahren beschlossen hatte, soll mit Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger weiterentwickelt werden.

Nach langer Diskussion stimmten die Politiker diesem Antrag von SPD und Linken zu. Auch die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen und drei Marler Bürger hatten die Ausrufung des Klimanotstands angeregt.

In der Debatte zeigten Vertreter der Fraktionen allerdings wenig Einigkeit, warfen einander vor, auf die Klima-Bremse zu treten oder stritten darum, welcher Antrag der bessere ist. Auch für das politische Klima bleibt also noch einiges zu tun.

Hintergründe zum Thema lesen Sie in der Samstagsausgabe der Marler Zeitung.

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