Bundespräsident besucht Dortmunder Schule

Frank-Walter Steinmeier informiert sich über Projekte

Dortmund - Erst Mitte März war Frank-Walter Steinmeier in Dortmund, besuchte die Polizei. Am 20. April ist der Bundespräsident erneut in der Stadt: In der "Woche der beruflichen Bildung" ist Steinmeier zu Gast in der Anne-Frank-Gesamtschule in der Nordstadt.

"Du bildest Zukunft!" lautet das Motto, unter dem sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender in ihrer Woche der beruflichen Bildung vom 16. bis 20. April in Deutschland umschauen. Kammern und Verbände waren aufgerufen, Stationen vorzuschlagen, die Steinmeier besuchen soll.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) nannte unter anderem das Projekt "Ausbildungspakt" an mehreren Dortmunder Schulen: Dabei versprechen Neuntklässler, einen bestimmten Notenschnitt zu schaffen und sich sozial zu engagieren - teilnehmende Betriebe versprechen im Gegenzug, Ausbildungsplätze zu vermitteln.

Bundespräsident besucht Schule in Dortmunder Nordstadt

Das Projekt hat das Bundespräsidialamt offenbar überzeugt: Steinmeier, seine Frau und DGB-Bundesvorsitzender Reiner Hoffmann besuchen am 20. April für eine Stunde die Anne-Frank-Gesamtschule in der Dortmunder Nordstadt. Dortmunds DGB-Vorsitzende Jutta Reiter freut sich, dass Steinmeier die Stadt besucht. Das Projekt "Ausbildungspakt", das es in Dortmund zuerst an der Reinoldi-Sekundarschule in Westerfilde gab, "gibt auch jungen Leuten, die es schwerer haben, eine Perspektive", sagt Reiter.

In der Aula der Anne-Frank-Gesamtschule solle dem Bundespräsidenten das Projekt detailliert vorgestellt werden, auch Schüler und Vertreter von Unternehmen werden da sein. "Wir wollen den Bundespräsidenten aber auch über die Ausbildungssituation in Dortmund allgemein informieren", sagt Jutta Reiter.

DGB hat den Bundespräsidenten bewusst nach Dortmund eingeladen

Der DGB habe den Bundespräsidenten und seine Frau bewusst nach Dortmund eingeladen, "in eine Stadt der negativen Bilanz der dualen Ausbildung". Dortmund steht nach Angaben des DGB vor der Herausforderung, dass jährlich mehr als 1000 junge Leute ihren Einstieg in die gewünschte duale Ausbildung nicht realisieren können.

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