Bundesteilhabegesetz

Sozialamt stellt Regelungen für die Behindertenhilfe um

Das Sozialamt bereitet sich auf die neuen Regelungen in der Behindertenhilfe vor, die zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. 1400 Menschen sind in Dortmund betroffen.

Das Bundesteilhabegesetz ist Auslöser für Umstrukturierungen der Behindertenhilfe auch in Dortmund. Das stufenweise in Kraft tretende, umfangreiche Gesetzeswerk sieht viele Verbesserungen für Menschen mit Behinderung vor. Leistungen seien nicht länger an eine bestimmte Wohnform gebunden, sondern ausschließlich am persönlichen Bedarf ausgerichtet, erläuterte am Dienstag Sozialdezernentin Birgit Zoerner nach der Sitzung des Verwaltungsvorstands.

Damit verbunden seien ein Zuständigkeitswechsel sowie eine neue Struktur der Finanzierung zur Unterstützung behinderter Menschen, die zurzeit in den 37 stationären Wohneinrichtungen der Eingliederungshilfe leben. Die Betroffenen und ihre Betreuer würden mit der notwendigen Antragstellung nicht allein gelassen, versicherte Zoerner: "Keiner, der Fragen hat, ist auf sich allein gestellt. Wir werden die Menschen anschreiben."

Acht neue Planstellen

Zu bearbeiten sind rund 1400 Anträge von Menschen, die vor der Aufnahme in eine Wohneinrichtung in Dortmund gelebt haben. Damit der Systemwechsel gelingt und die Menschen die ihnen zustehenden Leistungen nach der Umstellung im nächsten Jahr erhalten, sind Vorbereitungen im Sozialamt notwendig. Sofern der Rat zustimmt, werde die Verwaltung dafür acht neue Planstellen einrichten, kündigte Zoerner an.

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