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In diesem Mehrfamilienhaus an der Chemnitzer Straße brach Feuer im Keller aus.

Chemnitzer Straße

Vier Verletzte bei Brand in Mehrfamilienhaus

DORTMUND - Bei einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus an der Chemnitzer Straße in der Innenstadt sind am frühen Mittwochmorgen vier Menschen verletzt worden, darunter zwei Kinder. Die Feuerwehr rettete eine Person mit der Drehleiter vom Dach des Hauses.

Aktualisierung 9.50 Uhr: Vier Menschen in Krankenhaus gebracht

Bei dem Brand wurde laut Angaben der Feuerwehr in einer Pressemeldung das Treppenhaus derart stark verraucht, dass die Bewohner durch den Hausflur nicht entkommen konnten. Ein 37-Jähriger hatte sich deshalb schon auf das Dach des Hauses gerettet, von wo die Einsatzkräfte ihn mit einer Drehleiter retten konnten.

Gleichzeitig retteten die Feuerwehrleute einen 59-jährigen Bewohner, der sich im Treppenhaus befand, mit einer Fluchthaube. Dabei wird die Haube über den Kopf des zu rettenden Menschen gezogen, damit er nicht noch mehr Brandrauch einatmet.

Die Feuerwehr war mit vier Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung und Lüftung des Treppenhauses eingesetzt, sie retteten 13 Menschen, die von einem Rettungsdienst betreut wurden. Bei manchen wurde zur Sicherheit der Kohlenmonoxidgehalt im Blut gemessen.

Vier Menschen, darunter zwei Kinder (9 und 12 Jahre) wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Nach dem Einsatz konnten die übrigen Bewohner wieder in das Haus zurückkehren. Die Polizei ermittelt die Brandursache. Den Sachschaden schätzt die Feuerwehr auf etwa 30.000 Euro.

Erstmeldung 7.06 Uhr: Feuer im Keller ausgebrochen

Nach ersten Informationen der Feuerwehr brach der Brand gegen 4.45 Uhr aus. 13 Menschen befanden sich zu dieser Zeit in dem Haus. Unbestätigten Angaben zufolge soll das Feuer im Keller ausgebrochen sein.

Ein Bewohner musste von der Feuerwehr mit einer Drehleiter vom Dach gerettet werden, ein anderer wurde mit einer sogenannten Fluchthaube durch das Treppenhaus nach unten geführt, teilte ein Feuerwehrsprecher mit.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurden bei zehn Personen Blutanalysen durchgeführt, um eine möglichen Rauchvergiftung auszuschließen. Vier Menschen, zwei Erwachsene und zwei Kinder, mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

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