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Die Dortmunder Polizei warnt vor einer möglichen neuen Betrugsmasche.

Betrugsmasche

Polizei warnt vor falschem Corona "Care Pack" – Betrüger geben sich als städtische Mitarbeiter aus

Betrüger nutzen die Corona-Krise und die dadurch teils verunsicherten Menschen aus, um Geld zu machen. Die Polizei warnt vor einer möglichen neuen Betrugsmasche.

  • Die Polizei Dortmund warnt vor einer neuen Betrugsmasche
  • Betrüger würden sich als städtische Mitarbeiter ausgeben und "Corona-Pakete" verkaufen
  • Die Polizei gibt Verhaltenstipps

Die Dortmunder Polizei warnt vor einer möglichen neuen Betrugsmasche im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Update von 11.10 Uhr: Auch die Polizei Bochum warnt: Seit dem gestrigen Abend kommt es wieder vermehrt zu Anrufen von Betrügern im Bereich Bochum und Herne. Die Täter geben sich als "Polizeibeamte" aus und versuchen, mit absurden Geschichten Informationen zu Vermögensverhältnissen und letztendlich an Bargeld älterer Menschen zu kommen.

Vermeintlicher Polizist will Geld oder Wertsachen

Das Vorgehen der Betrüger ist seit vielen Jahren ähnlich. Am Telefon meldet sich ein vermeintlicher Polizist, der eine erfundene Geschichte auftischt. Sein Ziel: Geld oder Wertgegenstände der Angerufenen "in Sicherheit" bringen. In Wahrheit würde die Polizei niemals nach den Vermögensverhältnissen von Bürgerinnen und Bürgern fragen, geschweige denn ihr Bargeld abholen!

Das rät die Polizei:

  • Beenden Sie das Telefonat und legen sie auf. 
  • Melden Sie verdächtige Beobachtungen dem echten Polizei-Notruf unter 110. 
  • Lassen Sie niemals Unbekannte in Ihre Wohnung und übergeben Sie auf keinen Fall Geld an Menschen, die Sie nicht kennen. 

Das haben wir bisher berichtet: Unter Ausnutzung der Ängste meist älterer Menschen hat sich am Sonntag (12. April) in Dortmund ein bislang unbekannter Täter fälschlicherweise als städtischer Mitarbeiter ausgegeben - offenbar in betrügerischer Absicht.

Corona-Krise: Polizei Dortmund warnt vor neuer Betrugsmasche

Nach Hinweisen bot ein Anrufer einer Seniorin am Telefon ein "Corona-Paket" an, dass unter anderem Schutzmasken und Desinfektionsmittel umfasst. Genau die Artikel, die im Einzelhandel oftmals ausverkauft sind und lange Lieferzeiten haben.

Er ließ ihr hierbei die Wahl zwischen einem kleinen und großen Paket. Die entstehenden Kosten sollen zwischen 420 und 700 Euro betragen. Die Überweisung solle auf ein von ihm genanntes Konto erfolgen.

Die Dortmunderin zeigte sich skeptisch. Genau diese Bedenken zahlten sich jetzt aus. Die Betrugsmasche führte in diesem Fall zu keinem Erfolg.

Die Polizei gibt deshalb folgende Hinweise:

  • Bleiben Sie misstrauisch!
  • Geben Sie keine persönlichen Daten an Fremde weiter.
  • Überweisen Sie kein Geld unbedacht auf unbekannte Konten.
  • Erkundigen Sie sich im Vorfeld genau über Geschäfte und Händler.
  • Wenden Sie sich bei ungewöhnlichen Anrufen an vertrauenswürdige Menschen in ihrem unmittelbaren Umfeld oder nehmen Kontakt zu Ihrer Polizei auf.

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus warnt die Polizei vor einer neuen Masche von Trickbetrügern. Diese geben sich als Mitarbeiter einer Gesundheitsbehörde aus und verschaffen sich Zutritt zur Wohnung.

Einem groß angelegten Betrug mit Atemschutzmasken ist offenbar die Staatsanwaltschaft Traunstein (Oberbayern) auf der Spur. Bislang unbekannte Täter sollen versucht haben, dem Land Nordrhein-Westfalen nicht existenten Schutzausrüstung im Wert von knapp 15 Millionen Euro zu verkaufen.

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