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Der Nachrichtenüberblick fürs Vest

Mehr Läden dürfen öffnen, Schulen bereiten sich auf Unterricht vor, Förster und Landwirte schlagen Alarm

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Im Kreis Recklinghausen dürfen wieder mehr Geschäfte öffnen, Schulen bereiten sich auf den Unterrichtsstart vor, Förster und Landwirte fürchten dramatische Folgen durch wochenlange Dürre.

Alle Informationen zum Thema Coronavirus

Was ist los im Kreis Recklinghausen und der Umgebung?

  • Recklinghausen: Die erneute wochenlange Dürre könnte dramatische Folgen haben, fürchten Förster und Landwirte. Die Stadt ruft Bürger dazu auf, Straßenbäume zu gießen. 
  • Recklinghausen: Bei strahlendem Sonnenschein sind beliebte Fuß- und Radwege wie die alte Zechenbahntrasse trotz Corona-Abstandsregeln derzeit sehr voll. Welche Regeln gelten dort?
  • Marl: Ein Frauenhaus in Marl hat Aussichten auf eine Förderung durch das Bundesfamilienministerium. Das hat die SPD-Fraktion in einem Schreiben aus Berlin erfahren. Aber es gibt eine Bedingung.
  • Marl: In den Freibädern in Hüls und Alt-Marl laufen die Saisonvorbereitungen. Aber noch ist unklar, ob das Bürgerbad Loemühle und das "Guido" öffnen dürfen.

Marl: Freibadvereine vor kompletter Ungewissheit | cityInfo.TV

Marl: Freibadvereine vor kompletter Ungewissheit | cityInfo.TV
  • Herten: Jeden Tag ziehen die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) in Herten ihre Runden. Sie überprüfen, ob sich alle an das Kontaktverbot halten. Jetzt gibt es eine erste Bilanz.
Feuerwehreinsatz an der Kurt-Schuhmacher-Straße in Gelsenkirchen.

Der Kreis multimedial

Die Fußballplätze im Kreis Recklinghausen bleiben wegen des Corona-Virus weiterhin gesperrt. Somit werden auch vorerst keine Spiele angepfiffen. Die Oer-Erkenschwicker Fußballvereine haben sich zusammengetan und die Spendenaktion "OE-kickt" ins Leben gerufen. cityInfo.TV erklärt, was hinter der Aktion steckt.

Spendenaktion OE-kickt für Fußballvereine in Erkenschwick | cityInfo.TV

Spendenaktion OE-kickt für Fußballvereine in Erkenschwick | cityInfo.TV

Weitere Themen aus der Nacht und des Tages

  • Ottawa: Nach einem mutmaßlichen Amoklauf mit mehr als zehn Toten in der kanadischen Provinz Nova Scotia untersucht die Polizei den Vorfall weiter. Die Ermittlungen befänden sich in einer frühen Phase, sagte der Beamte Chris Leather bei einer Pressekonferenz am Sonntagabend (Ortszeit). Der mutmaßliche Schütze, ein 51-jähriger Mann, konnte am Sonntagmittag von der Polizei gestellt werden. Er sei dabei getötet worden.
  • Berlin: Das Corona-Kabinett der Bundesregierung berät am Montag (11.00 Uhr) unter Leitung von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wieder über die Lage. Auch die CDU-Spitze spricht über die Corona-Krise: Zunächst (8.30 Uhr) kommt das Präsidium per Schaltkonferenz zusammen, der engste Führungszirkel um Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Später (13.00 Uhr) trifft sich der größere CDU-Bundesvorstand ebenfalls digital.
  • Düsseldorf: Für einige Tausend Schüler gilt ab Donnerstag in Nordrhein-Westfalen wieder die Schulpflicht. Dazu gehören nach Angaben des Schulministeriums Schüler in Abschlussklassen an weiterführenden Schulen, Förderschulen und Berufskollegs, die vor Prüfungen stehen. Dies konkretisierte das Schulministerium am Wochenende in einer Mail an alle Schulen. Lehrer treffen sich bereits am Montag um Vorgehen und Hygienemaßnahmen zu beschließen.
  • Berlin: Von Montag an dürfen erstmals seit der angeordneten Schließung in der Corona-Krise gewisse Läden wieder öffnen. Ausgenommen sind Geschäfte mit einer Ladenfläche von mehr als 800 Quadratmetern. Darauf hatten sich Bund und Länder Mitte der Woche geeinigt. Kfz- und Fahrradhändler sowie Buchhandlungen dürfen demnach ungeachtet ihrer Größe öffnen. Doch nicht in allen Bundesländern kann man zum Wochenstart wieder shoppen gehen.
  • Berlin: Arbeitnehmer, die sich wegen einer Erkältung krankschreiben lassen wollen, müssen dafür ab Montag wieder beim Arzt vorsprechen. Eine telefonische Krankschreibung ist nicht mehr möglich. Die entsprechende Ausnahmeregelung hatte der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen am Freitag nicht verlängert - gegen die Stimmen von Medizinern und Krankenhäusern.
  • Brüssel: Elf Wochen nach dem Brexit versuchen Großbritannien und die Europäische Union, endlich Fortschritte auf dem Weg zu einem Handelsabkommen zu erreichen. Am Montag beginnt die erste von drei einwöchigen Verhandlungsrunden per Videokonferenz. Die nächsten Etappen sind für Mitte Mai und Anfang Juni geplant. Großbritannien war Ende Januar aus der EU ausgetreten. Doch gilt noch bis zum Jahresende eine Übergangsfrist, so dass sich im Alltag praktisch nichts geändert hat.
  • Düsseldorf: Fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod eines dreijährigen Kindes in Detmold muss sich die Halbschwester des Jungen wegen Mordes vor Gericht verantworten. Zum Prozessauftakt am Montag (9.00 Uhr) wird die Staatsanwaltschaft am Landgericht Detmold die Anklage gegen die 15-Jährige verlesen. Die Verhandlung findet wegen ihres Alters unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.
  • Berlin: Am Montag beraten die Sportminister der Länder den weiteren Umgang mit der Coronavirus-Pandemie. In der Telefonkonferenz soll es sowohl um den Breiten- als auch den Spitzensport gehen. Auch Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga sollen thematisiert werden.

Die Lage auf den Straßen

Die Entwicklung auf den wichtigsten Strecken in unserer Region können Sie bei uns minutengenau auf dieser interaktiven Grafik verfolgen.

Alle aktuellen Verkehrsmeldungen auf einen Blick

Das Wetter

In den nächsten Tagen zeigt sich das Wetter durchweg sonnig. Dass Regen fällt, ist praktisch ausgeschlossen. Die Temperaturen erreichen im Kreis Recklinghausen Werte um 21 Grad. Es weht ein zum Teil stürmischer Wind aus östlicher Richtung.

Wie wird das Wetter im Kreis Recklinghausen? Das verraten wir Ihnen in unserem Wetterüberblick für die Region.

Die Zahl der Nacht

450.000: Mehr als 450.000 Alleinerziehende in Deutschland arbeiten in sogenannten systemrelevanten Bereichen. Allein im Gesundheitswesen sind es 179.000, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vorlagen. Als systemrelevant gelten Wirtschaftssektoren, die auch in Krisenzeiten und somit während der derzeitigen Coronavirus-Pandemie aufrechterhalten werden müssen.

Trends in den sozialen Medien

In dieser Woche öffnen für Prüflinge wieder die Schulen. Vielen Schülerinnen und Schülern geht das allerdings zu schnell. Im Internet markieren viele ihre Meinung mit dem Hashtag #SchulboykottDE.

Mit dpa-Material

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